Hausbautipps24 - Der Hausbau

Der Traum vom eigenen Haus beginnt mit vielen Fragen – wir geben die Antworten. Ob Sie planen, selbst zu bauen, einen Anbau oder Umbau zu errichten, eine Immobilie zu kaufen oder bestehendes Eigentum zu renovieren oder modernisieren: Unser umfassender Hausbau-Ratgeber bietet gebündeltes Wissen zu allen wichtigen Themen rund ums Eigenheim.

Der Hausbau begionnt mit dem Traum  und endet hoffentlich so!

Wir informieren Sie über den Hausbau selbst, beginnend mit der Bauplanung, die entscheidend dafür ist, welche Bauweise gewählt werden soll und endend mit dem Innenausbau. Zusätzlich können Sie unsere kostenlosen Online Ratgeber für viele Teilbereiche des Hausbaus nutzen. Informationen über Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus verbinden sich mit Grundlagen der ökologischen Bauweise und Hinweisen auf das barrierefreie Bauen. Den wichtigen Artikeln über die Außenanlagen, wie Garage, Carport, Swimingpool, Wintergarten, Terrasse und Balkon folgen Infos über Baustoffe, Bauteile und Dämmstoffe, sowie Neuheiten von Dach und Keller. Im Rahmen der Haustechnik erhalten Sie ausführliche Informationen über Elektroarbeiten, Heizungstechnik, Sanitärinstallation und Sicherheit beim Hausbau.

Fazit: Gut geplant ist halb gebaut

Unsere Plattform bietet gebündeltes Know-how für jede Phase des Hausprojekts. Egal, ob Sie gerade erst anfangen zu träumen oder schon den Bauantrag in der Hand halten - Sie finden hier verlässliche Informationen, Inspiration und Tools, die Sie auf dem Weg in Ihr neues Zuhause begleiten.

Motivation für den Hausbau heute

Mögliche Motivationen für den Hausbau heute sind, je nach persönlicher Lebenssituation und Zielsetzung:

Persönliche Freiheit und Unabhängigkeit

Du kannst deine eigenen Wünsche umsetzen. Du bestimmst Grundriss, Stil, Materialien und musst keine Kompromisse wie bei bestehenden Immobilien eingehen. Du bezahlst keine Miete mehr. Statt monatlich Geld zu „verbrennen“, baust du Vermögen auf.

Langfristige Investition und Sicherheit

Ein eigenes Haus ist eine sehr gute Wertanlage. Immobilien sind in der Regel wertstabil, besonders in guten Lagen. Ein eigenes Haus ist für viele ein entscheidender Beitrag zur Altersvorsorge, denn mietfreies Wohnen im Ruhestand entlastet enorm. Die Familie ist abgesichert, denn ein eigenes Heim bedeutet Stabilität für Partner*in und Kinder.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Der Hausbau heute wird nach modernen Baustandards durchgeführt. Du kannst auf erneuerbare Energien setzen, denn Wärmepumpen, Solaranlagen sorgen für hohe Energieeffizienz. Moderne Baustoffe für den Hausbau bestehen aus nachhaltigen Materialien und sind in der Regel umweltfreundlich.

Finanzielle Aspekte

Die aktuell immer noch relativ niedrigen Bauzinsen erlauben eine historisch günstige Baufinanzierung, was sich langfristig lohnen wird.
Manche Finanzierungsmodelle können steuerlich attraktiv sein, z.B. durch Steuervorteile bei Vermietung oder Doppelhaus. Wer energieeffizient baut, hat Anspruch auf die Förderung der KfW-Bank.
Staatliche Zuschüsse und Kredite für energieeffizientes Bauen können die Finanzierungskosten senken.

Lebensqualität und Standortvorteile

Sehr viele Menschen zieht es heute raus aus der Stadt. Ein Haus im Grünen kann mehr Ruhe, Raum und Natur bedeuten.
Ein eigener Hausbau ermöglicht Platz für Hobbys und Homeoffice. Garten, Werkstatt, Arbeitszimmer, all das ist im eigenen Haus kein Problem.

Die einzelnen Etappen beim Hausbau

1. Planungsphase

Die Planungsphase, die Bauplanung selbst, verfolgt das Ziel, Grundlagen zu schaffen und endgültige Entscheidungen zu treffen. Zu den wichtigsten Vorbereitungen gehört eine Bedarfsanalyse, bei der die Größe des Hauses, die Zimmeranzahl, der Architekturstil und das Budget festgelegt werden.

Auf der Basis der Bedarfsanlayse erfolgt die Grundstückssuche mit anschließendem Grundstückskauf. Gleichzeitig setzt auch die Finanzierungsplanung ein. Hypothekenkredit, Eigenmittel und Fördermittel (z. B. Durch die KfW-Bank) müssen beantragt werden.

Der nächste Schritt ist die Beauftragung einer Baufirma oder eines Architekten, um die Entwurfsplanung zu erstellen. Erste Skizzen für die Raumaufteilung müssen abgesegnet werden.

Ein passendes Bauunternehmen zu finden ist einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau – schließlich hängt die Bauqualität, die Termintreue und letztlich dein Wohlbefinden davon ab. Hier sind die wichtigsten Tipps und Schritte, um ein gutes Bauunternehmen zu finden:

Recherche für ein Hausbau-Unternehmen

Du kannst auf Online-Plattformen suchen oder bei Unternehmen wie „Wer liefert was“. Aber auch Immobilienforen und Erfahrungsberichte im Internet können hilfreich sein. Lokale Empfehlungen durch Familie, Nachbarn, Architekten und Bauherren anderer Objekte können zum geeigneten Bauunternehmen führen. Man kann auch Baustellen vor Ort besuchen, denn wer dort arbeitet, könnte ein Kandidat sein.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Erfahrung und Referenzen: Gibt es vergleichbare Projekte?
  • Zertifikate und Mitgliedschaften: Z. B. in der Handwerkskammer, Baugewerbeverband
  • Festpreisangebot möglich?
  • Eigenleistungen erlaubt? (wenn du selbst mitarbeiten willst)
  • Kommunikation & Erreichbarkeit: Klar, ehrlich, transparent?
  • Bonität und Insolvenzfreiheit: z. B. über eine SCHUFA-Auskunft oder Handelsregister

Angebote einholen und vergleichen

Du solltest mindestens 3 Angebote einholen. Achte dabei auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung, einen Zahlungsplan, der angemessene Zahlungen gemäß dem Baufortschritt vorsieht, klare Zuordnung der Inklusivleistungen damit keine versteckten Zusatzkosten entstehen können, Bestätigung der Garantie und Gewährleistungsfrist (nach BGB: 5 Jahre) und immer daran denken: 
der Preis ist wichtig – aber er ist nicht das einzige Kriterium!

Vertrag und Absicherung

Prüfung nachfolgender Kriterien:

  • Bauvertrag nach BGB oder VOB/B?
  • Baubeginn und Fertigstellungstermine
  • Strafzahlungen bei Verzug?
  • Bauzeitgarantie
  • Bauleistungsversicherung und Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen

Als letzter Schritt ist dann eine Bauanzeige oder ein Bauantrag bei der Baubehörde einzureichen.

2. Bauvorbereitung

Das Ziel der Bauvorbereitungsphase ist es, alles für den Baubeginn vorzubereiten. Dazu gehören insbesondere:

  • Baugenehmigung erhalten
  • Detaillierte technische Pläne für die Hausplanung
  • Bauvertrag und Versicherungen abschließen
  • Baugrunduntersuchung (Bodengutachten) durchführen
  • Erschließung des Grundstücks für Wasser, Strom, Abwasser, Kabel- und Internetanschluss. etc.
  • Baustelleneinrichtung

3. Rohbauphase

Zum Abschluss der Rohbauphase muss das „Gerüst“ des Hauses stehen. Die einzelnen Zwischenphasen sind dabei

  • Aushub
  • Bodenplatte oder Keller errichten
  • Mauerwerk oder Fertigbauteile errichten
  • Decken und Dachstuhl setzen
  • Dach eindecken
  • Fenster und Außentüren einsetzen
  • Am Ende wird das Richtfest gefeiert.

4. Ausbauphase

Die Ausbauphase widmet sich ganz dem Innenausbau und der Haustechnik. Im einzelnen geht es dabei um die Gewerke

  • Elektro- und Sanitärinstallationen
  • Heizung und Lüftung
  • Wärmedämmung und Innenputz
  • Estrich gießen
  • Trockenbau (z. B. Trennwände)
  • Bodenbeläge und Fliesen
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Sanitärobjekte und Innentüren montieren

5. Abschluss und Übergabe

Mit der Bezugsfertigkeit wird das Haus übergeben. Die Endabnahme erfolgt durch den Bauleiter oder einen Gutachter. Das ist die Gelegenheit, eine Mängelliste zu überprüfen und die Mängel zu beheben. Danach erfolgt die förmliche Hausübergabe / Schlüsselübergabe und der Einzug (Umzugsfirma frühzeitig beauftragen) kann in Angriff genommen werden. Dafür muss rechtzeitig eine Anmeldung bei den Versorgern (Gas, Wasser, Strom, Telefon) und beim Einwohnermeldeamt erfolgen.

6. Nach dem Einzug

Nach dem Einzug ist es an der Zeit, die Außenanlagen zu gestalten. Garten, Terrasse, Carport oder Garage müssen angelegt und eventuelle Restarbeiten oder Nachbesserungen müssen erledigt werden.

Eine Übersicht über die Themen, die auf dem Informationsportal Hausbautipps24 im Rahmen des Hausbaus behandelt werden, findet sich nachstehend. Einfach anklicken und schon sind Sie im entsprechenden Bereich.

Außenanlagen
Garagen und Carports
Swimmingpool
Terrassen und Balkone
Wintergarten
Wege und Zäune

Bauplanung

Baustoffe
Bauteile
Dämmstoffe
Ziegel


Bauweise
Barrierefrei bauen
Fertighaus
Holzhaus
Massivhaus
Ökologisches Bauen
Klimaschutz


Dach


Keller

Haustechnik
Elektro
Heizungstechnik
Sicherheit


Innenausbau
Badezimmer
Fenster
Fußboden
Küchen


Treppen


Türen


Ratgeber
Anbau
Badezimmer
Bauvertrag
Fenster
Fertighaus
Grundstückskauf
Hausbau
Hausbaufinanzierung
Solarenergie
Versicherungen beim Hausbau
Wintergarten

Foto: pixabay / Paul Brennan 

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Moderne Pelletöfen erfüllen alle Anforderungen des GEG

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Heizen und Lüften: Pelletöfen verbinden die natürliche Wärme eines Holzfeuers mit modernster Technik. Sie bieten eine saubere, sparsame und besonders komfortable Möglichkeit, mit Holz zu heizen. Wer heute auf Pellets setzt, entscheidet sich bewusst für eine umweltfreundliche Alternative zu Öl und Gas. Genau hier setzt der deutsche Hersteller Justus an. Seine Pelletöfen überzeugen mit durchdachten Funktionen, niedrigen Emissionen und einem besonders effizienten Verbrauch. Der Hersteller setzt beim Design auf Vielfalt.

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Effizienter Kaminofen als Designelement im modernen Wohnraum

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Dächer rechtzeitig und fachgerecht vom Schnee befreien

Eine zu hohe Schneelast auf dem Dach kann gefährlich sein

Dach: Hohe Schneelasten können Dächer erheblich belasten und im Extremfall zu schweren Gebäudeschäden oder sogar Einstürzen führen. Dächer sollten daher rechtzeitig von Schnee befreit werden. Die Schneeräumung gehört in fachkundige Hände, etwa von Dachdeckermeisterbetrieben, die die Arbeiten unter Berücksichtigung der notwendigen Schutzmaßnahmen sicher durchführen können. Darauf weisen der Zentralverband des Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) angesichts der aktuellen Witterungslage hin.

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Was ist bei der Auswahl eines Carport-Daches zu bedenken?

Ratgeber Anbau / Carport: Ein Carport ist für viele Hausbesitzer eine attraktive Alternative zur klassischen Garage. Er schützt das Fahrzeug vor Regen, Schnee, Hagel und UV-Strahlung – und wirkt dabei oft leichter und moderner als ein geschlossenes Gebäude. Doch eines ist klar: Das Dach ist das Herzstück eines Carports. Es entscheidet über Stabilität, Optik, Lebensdauer und sogar die spätere Nutzung. Wer einen Carport plant oder modernisieren möchte, sollte sich deshalb intensiv mit der Dachkonstruktion, den Materialien und den Möglichkeiten beschäftigen.
In diesem Beitrag erfährst du, worauf es wirklich ankommt.

Traglast und Konstruktion – entscheidend für Sicherheit

Die Dachkonstruktion ist weit mehr als ein dekoratives Element. Sie bestimmt, welche Lasten aufgenommen werden können und wie lange der Carport stabil bleibt. Besonders wichtig ist die Traglast pro Quadratmeter. Sie beschreibt, wie viel Gewicht das Dach aufnehmen kann – und dazu zählt nicht nur das Eigengewicht des Materials, sondern auch Regenwasser, Windkräfte und vor allem Schnee. In vielen Regionen Deutschlands bewegt sich die erforderliche Schneelast zwischen etwa 65 und 126 Kilogramm pro Quadratmeter. In höheren oder schneereichen Lagen kann dieser Wert jedoch deutlich höher ausfallen.

Gerade dort ist eine statische Berechnung durch einen Fachbetrieb sehr sinnvoll, denn Standard-Carports aus dem Katalog sind nicht immer für extreme Wetterlagen ausgelegt. Auch die Dachneigung spielt eine große Rolle. Ein leicht geneigtes Dach ermöglicht es, dass Schnee teilweise abrutschen kann, während Flachdächer stärker belastet werden und daher stabiler konstruiert sein müssen. Wer in Schneeregionen lebt, sollte darauf besonders achten.

Die passende Dachform wählen

Die Dachform bestimmt sowohl die technische Funktion als auch das Erscheinungsbild des Carports. Ein Flachdach wirkt modern und schlicht und lässt sich vielseitig nutzen – etwa für eine Begrünung oder Photovoltaik. Ganz flach ist es jedoch nie, denn eine leichte Neigung ist nötig, damit Regenwasser zuverlässig abläuft. Dadurch bleibt allerdings auch Schnee eher liegen, weshalb die Konstruktion entsprechend stark ausgelegt sein muss.

Das Pultdach, also ein Dach mit einseitiger Schräge, ist eine ebenfalls sehr beliebte Lösung. Es leitet Wasser und Schnee zuverlässig in eine Richtung ab und eignet sich hervorragend für Solarmodule. Gleichzeitig ist es optisch zurückhaltend und vergleichsweise einfach zu bauen.

Beim Satteldach erinnert die Form an ein klassisches Hausdach. Diese Dachform bietet eine sehr gute Schneeeignung und eine traditionelle Anmutung, ist jedoch meist etwas aufwendiger und teurer.
Sonderformen wie Walmdach oder Tonnendach sind echte Blickfänge und werden häufig individuell geplant. Sie sind architektonisch reizvoll, erfordern aber in der Regel höhere Investitionen und eine fachliche Planung.

Holz, Stahl oder Aluminium oder etwas anderes?

Das Material des Carports prägt den Charakter der gesamten Anlage. Holz steht für Natürlichkeit und Wärme. Es passt sich gut an viele Hausstile an und wirkt besonders harmonisch in grüner Umgebung. Gleichzeitig erfordert es eine regelmäßige Pflege, damit es dauerhaft gegen Feuchtigkeit und UV-Strahlung geschützt bleibt.

Stahl ist die richtige Wahl, wenn maximale Stabilität und Langlebigkeit gefragt sind. Mit der passenden Beschichtung ist es sehr witterungsbeständig, außerdem ermöglichen schlanke Profile eine elegante Optik.

Aluminium wiederum ist leicht, rostfrei und nahezu wartungsfrei – und wird deshalb gern für moderne Carports eingesetzt. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Materialwahl zur geplanten Dachform und den Lasten passt.

PVC als Dachbedeckung für den Carport

Ein Carport Dach aus dem Baumaterial PVC ist sicher das preisgünstigste Modell. PVC ist neben seinem günstigen Preis besonders leicht zu verarbeiten und lichtdurchlässig, lässt aber auch Schmutz auf dem Dach nach unten sichtbar werden

Dachdeckung – praktisch, haltbar und passend zum Haus

Die Dacheindeckung beeinflusst nicht nur die Witterungsbeständigkeit, sondern auch Lichtverhältnisse und Geräuschentwicklung. Bitumenbahnen sind beispielsweise eine weit verbreitete Lösung bei Flachdächern. Sie sind vergleichsweise günstig, langlebig und zuverlässig dicht – vorausgesetzt, sie werden fachgerecht verarbeitet. Wer mehr Licht unter dem Carport möchte, greift gern zu transparenten oder milchigen Kunststoff- oder Polycarbonatplatten. Diese sind leicht, robust und lassen Tageslicht durch.

Metall-Trapezblech gilt als sehr widerstandsfähig und pflegeleicht. Es kann allerdings bei starkem Regen etwas lauter sein. Bei Sattel- oder stark geneigten Dächern kommen auch Dachziegel oder Schindeln infrage, die optisch gut mit dem Haus harmonieren. Aufgrund ihres höheren Gewichts muss hier die Tragfähigkeit sorgfältig geprüft werden.

 

Glas für das Carport Dach

Ein Carport-Dach aus Glas sieht sehr modern und hochwertig aus. Meist handelt es sich nicht um „normales“ Fensterglas, sondern um Verbundsicherheitsglas (VSG) oder ESG, das besonders bruchfest ist. Falls es doch bricht, zerfällt es in kleine, weniger gefährliche Splitter – ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

Glas wirkt edel und sorgt für eine helle, freundliche Atmosphäre unter dem Carport. Es dunkelt weder Grund noch Auto ab, was viele als angenehm empfinden. Außerdem ist Glas UV-stabil, vergilbt nicht und verzieht sich nicht. In Kombination mit einer filigranen Konstruktion entsteht ein sehr modernes Erscheinungsbild. Auch in Bezug auf die Reinigung ist Glas relativ pflegeleicht – Schmutz wird durch Regen oft von selbst weggespült.

Ein Glasdach ist schwerer als viele andere Dachmaterialien. Das bedeutet: Die Statik muss unbedingt darauf ausgelegt sein. Traglast, Befestigungspunkte, die Stärke des Glases – all das sollte geplant und berechnet werden. In schneereichen Gebieten braucht Glas ausreichende Dicke und eine stabile Unterkonstruktion.
Zudem ist Glas teurer als Polycarbonat oder Trapezblech. Auch Vogelkot, Staub oder Regentropfen sind sichtbar – das stört nicht jeden, aber man sollte es wissen. Will man dennoch etwas Beschattung, können mattierte oder getönte Gläser eingesetzt werden.

Bewährt hat sich das Wellblech

Unter Wellblech versteht man meist verzinkte Stahlbleche oder Alubleche in Wellen- oder Trapezform. Diese Varianten sind seit Jahrzehnten bewährt und werden oft bei Carports, Gartenhäusern oder Hallen eingesetzt.

Vorteile von Wellblech

Der größte Pluspunkt ist seine Robustheit bei gleichzeitig geringem Gewicht. Wellblech ist witterungsbeständig, tragfähig und sehr langlebig – vor allem, wenn es verzinkt oder beschichtet ist. Auch preislich ist es häufig günstiger als Glas oder hochwertige Kunststoffplatten. Da die Platten großformatig sind, lässt sich ein Carport-Dach damit relativ schnell montieren.

Ein weiterer Vorteil: Durch die Form der Wellen bekommt das Material eine hohe Stabilität, obwohl es dünn ist. Das macht es besonders interessant, wenn man leichte Konstruktionen plant.

Mögliche Nachteile

Wellblech kann bei starkem Regen oder Hagel deutlich lauter sein als andere Materialien. Für manche ist das kein Problem, andere empfinden es als störend. Zudem hat Wellblech – je nach Ausführung – nicht die „warme“ oder elegante Optik wie Glas oder Holz. Es kann technischer oder industrieller wirken.

Unbedingt wichtig ist auch hier eine korrekte Befestigung, denn bei Wind entsteht eine hohe Angriffsfläche. Werden falsche Schrauben oder zu wenige Fixpunkte gesetzt, kann sich das Blech lösen oder klappern.

Außerdem solltest du darauf achten, dass Kondenswasser entstehen kann: Kaltes Metall trifft auf warme Luft – dann kann sich Wasser innen niederschlagen. Es gibt jedoch beschichtete Bleche, die dies reduzieren.

Solardach – Energie direkt vom Carport

Ein Carport-Dach eignet sich hervorragend für die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Viele Hausbesitzer nutzen die Dachfläche, um Strom für den Haushalt oder sogar für ein E-Auto zu erzeugen. Besonders Pult- und Satteldächer sind dafür geeignet, weil sie eine definierte Ausrichtung und Neigung bieten. Die Solarmodule können entweder klassisch auf dem Dach montiert werden oder direkt als Solarglasdach Teil der Konstruktion sein. Letzteres sieht sehr edel aus, ist allerdings teurer.

Unbedingt zu beachten ist, dass Solarmodule zusätzliches Gewicht mitbringen. Daher muss die Statik darauf abgestimmt sein. Auch die Ausrichtung in Richtung Süden und mögliche Verschattungen sollten frühzeitig bedacht werden.

Für die grundlegenden technischen und praktischen Auswirkungen eines Solardachs finden Sie ausführliche Informationen in unserem Ratgeber Hausbau Abschnitt Solaranlagen, die derzeit geltende öffentliche Förderung können Sie in unserem Beitrag Solardächer lohnen sich weiterhin nachlesen.

Gründach auf dem Carport – ökologisch und optisch reizvoll

Wer seinen Carport optimal in seinen Garten integrieren möchte, der sollte das Carport Dach mit einer Carport Dachbegrünung ausstatten. Wichtig dafür ist die gewählte Dachform. Bei einem Satteldach ist es je nach Höhenwinkel unter Umständen schwierig den notwendigen Unterbau für die Dachbegrünung zu befestigen. Eine gepflegte Carport Dachbegrünung ist zweifellos schön anzusehen und es bedarf auch wesentlich weniger Arbeit, als allgemein angenommen wird.

Ein begrüntes Carport-Dach verbindet Funktionalität mit Umweltbewusstsein. Es verbessert das Mikroklima, speichert Regenwasser, wirkt wärmedämmend und schafft Lebensraum für Insekten. Gleichzeitig verändert es die Optik positiv und lässt den Carport harmonischer in die Umgebung einfließen. Besonders Flach- und Pultdächer eignen sich dafür. Allerdings erhöht eine Dachbegrünung das Gewicht deutlich, vor allem wenn der Boden feucht ist. Deshalb ist eine entsprechend ausgelegte Tragkonstruktion unerlässlich. Außerdem gehört ein zuverlässiger Wurzelschutz zur Pflichtausstattung.

Bevor man eine Dachbegrünung auf dem Carport Dach anbringen will, müssen jedoch einige Vorbereitungen getroffen werden. Die erste Frage gilt der Statik. Der Dachunterbau muss auch den gewünschten Begrünungen statisch gewachsen sein. Wer zum Beispiel kleinere Bäume aufs Dach verpflanzen will, der hat sicherlich andere statische Probleme, als derjenige, der nur minimalen Bewuchs wünscht.
Die Grundfragen intensiver und extensive Dachbegrünung finden Sie in unserem Ratgeber Hausbau, Abschnitt Dachbegrünung ausführlich dargestellt.

Gute Planung zahlt sich auch beim Carport-Dach aus

Wer ein Carport-Dach plant, merkt schnell, dass es um weit mehr geht als nur darum, eine Fläche zu überdachen. Traglast, Dachform, Material, Eindeckung und mögliche Zusatzfunktionen wie Photovoltaik oder Begrünung greifen ineinander. Ein sorgfältig geplanter Aufbau sorgt nicht nur für Sicherheit und Stabilität, sondern auch für Komfort, eine ansprechende Optik und langfristige Werthaltigkeit. Besonders in Regionen mit starkem Schneefall lohnt es sich, auf eine robuste Konstruktion zu achten und im Zweifel statischen Rat einzuholen. So wird der Carport nicht nur ein funktionaler Wetterschutz, sondern eine dauerhafte und werthaltige Ergänzung zum Wohnhaus.

Quelle: Tipps24-Netzwerk – HR
Foto: Pexels / Kindel Media

Das Washlet, ein Highlight moderner Badgestaltung

Mit einem Dusch-WC wird das Badezimmer zum Wohlfühlort: Die Intimreinigung mit sauberem, warmem Wasser sorgt für ein Gefühl von Frische und Reinheit.

Badezimmer: Wer heute sein Badezimmer renoviert, denkt längst nicht nur an Stil und Design. Auch Komfort und Barrierefreiheit spielen eine immer größere Rolle. Schließlich soll das Bad nicht nur heute, sondern auch morgen ein Ort sein, an dem man sich gerne aufhält – unabhängig vom Alter oder der körperlichen Verfassung.

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