Villa

Der Begriff Villa kommt aus dem lateinischen Sprachgebrauch und bezeichnete ursprünglich ein freistehendes repräsentatives oder vornehmes Einfamilienhaus auf dem Lande. Zu dieser Villa gehörte dann auch immer ein mehr oder minder großer Garten. Im Gegensatz zu den ländlichen Bauernhöfen dienten diese Villen allerdings nicht landwirtschaftlichen Zwecken.


Die Eigentümer dieser Landhäuser hatten ihren Hauptwohnsitz häufig in der Stadt in einem Stadthaus oder wie in der Renaissance üblich in einem Stadtpalast.

Seit dem Beginn des 18. Jahrhundert entstanden dann zunehmend auch Villen in den Städten. Der Hausbau für den Stadtadel sollte Ansehen und Wohlstand auch äußerlich erkennbar machen.


Eine solche Villa als ein Einfamilienhaus zu bezeichnen, bei einer Zimmeranzahl von 20 – 30, ist allerdings nur unter den damals herrschenden sozialen Bedingungen erklärbar.

Eine Villa galt früher und auch noch heute  als Ausdruck einer besonders repräsentativen Wohnkultur und einer feinen Lebensart, was diesem Begriff eine positive Besetzung einbrachte, die auch heute noch gegeben ist.

Dies haben sich die Werbestrategen zu Nutze gemacht und Begriffe wie Stadtvilla oder Villa auf dem Lande neu geprägt. Daher wird in der neueren Werbesprache der Ausdruck „Villa“ als Synonym für freistehende Einfamilienhäuser mit gehobener Ausstattung verwendet.

Fast alle Hausanbieter haben auch ein Villa in ihrem Angebot. Diese Villa kann dabei durchaus auch ein Fertighaus sein.

Weitere Informationen rund um das Einfamilienhaus beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:

Haustyp
Einfamilienhaus, Bungalow, Fachwerkhaus, Villa, Friesenhaus, Schwedenhaus, Zweifamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus