Haustechnik

Haustechnik – Intelligente Systeme für ein komfortables Zuhause

Die Haustechnik ist das zentrale technische Gewerk beim Hausbau. Elektrotechnik, Energie, Heizungstechnik und die Sicherheitssysteme werden durch die Haustechnik gesteuert. Der Einsatz erneuerbarer Energien gibt der Haustechnik heute eine besondere Bedeutung, wie auch im Rahmen der Heizungstechnik die Wärmepumpen, im Elektrobereich der Haustechnik die  Elektroinstallation und die Beleuchtung und die Hausautomatisierung in der modernen Form des Smart-Home.

 

 

 

Moderne Haustechnik ist das Herz eines jeden Gebäudes: Sie sorgt für Wärme, Licht, Sicherheit und Energieeffizienz. Ob es um die Planung der Elektroinstallation, die Auswahl eines passenden Heizsystems oder den Schutz durch moderne Sicherheitstechnik geht – die richtige Haustechnik entscheidet über Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Kosten.

In dieser Übersicht erfahren Sie alles über die wichtigsten Bereiche der Haustechnik und wie sie optimal aufeinander abgestimmt werden.

Inhalt

Elektrotechnik – Strom, Licht und Smart Home

Heizungstechnik – Effizient heizen und Kosten sparen

Klimatechnik - Lüftung und Kühlung für das Haus

Sicherheitssysteme – Schutz für Haus und Familie

Sanitärtechnik - Versorgung mit Trinkwasser und Entsorgung von Abwasser

Elektrotechnik – Strom, Licht und Smart Home

Die Elektroinstallation gehört zu den wichtigsten Gewerken beim Hausbau. Neben klassischer Stromversorgung und Beleuchtung umfasst moderne Elektrotechnik heute auch Datenleitungen, Gebäudesteuerung und intelligente Systeme.

Leistungsbereiche:

  • Stromversorgung: Verteilung von Energie über Hausanschluss, Zähler, Sicherungskästen, Stromkreise.
  • Beleuchtung: Innen- und Außenbeleuchtung, energiesparende Systeme (LED, Smart-Lighting).
  • Steuerung & Regelung: Smart Home, Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder, KNX-Systeme.
  • Kommunikation: Telefonanlagen, Netzwerkverkabelung, TV-Anlagen, Gegensprechanlagen.
  • Photovoltaik / Stromspeicher: Solarstromerzeugung, Wechselrichter, Batteriespeicher.

Wichtig: Frühzeitige Planung spart Kosten und sorgt für zukunftssichere Lösungen.

Mehr erfahren: Elektroinstallation im Neubau – Checkliste & Tipps

Heizungstechnik – Effizient heizen und Kosten sparen

Ein gut geplantes Heizsystem sorgt für Behaglichkeit im Winter und hilft, dauerhaft Energie zu sparen. Die Auswahl der richtigen Heizung hängt vom Haustyp, dem Dämmstandard und individuellen Bedürfnissen ab.

Wärmeversorgung des Hauses

  • Wärmeerzeuger: Gasheizung, Ölheizung, Wärmepumpe, Fernwärme, Biomasseanlagen.
  • Wärmeverteilung: Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandheizung.
  • Regelung: Raumthermostate, witterungsgeführte Steuerungen, Smart-Heating.
  • Energieeffizienz: Dämmung, hydraulischer Abgleich, Brennwerttechnik.

Heizsysteme im Überblick

  • Wärmepumpe: umweltfreundlich, zukunftssicher, ideal für Neubauten
  • Gasheizung (mit/ohne Brennwerttechnik): bewährt, aber mit Auslaufmodell-Status
  • Pelletheizung/Biomasse: CO₂-neutral, für gut gedämmte Häuser
  • Solarthermie: zur Unterstützung von Warmwasser und Heizung
  • Fußbodenheizung: angenehm und effizient, besonders in Kombination mit Wärmepumpen

Förderungen: Viele Heizsysteme sind durch die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) förderfähig.

Zum Ratgeber: Heizung planen – Systeme, Kosten und Förderung

Klimatechnik - Lüftung und Kühlung für das Haus

  • Sorgt für Luftqualität, Temperatur und Feuchtigkeit.
  • Lüftungssysteme: Zentrale / dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.
  • Klimaanlagen: Splitgeräte, zentrale Klimaanlagen, Luft-Luft-Wärmepumpen.
  • Luftaufbereitung: Luftfilter, Entfeuchter, Befeuchter.
  • CO₂-Steuerung: Sensoren zur Regelung der Frischluftzufuhr.

Sicherheitssysteme – Schutz für Haus und Familie

Einbrüche, Brand, Gas oder Wasser: Sicherheitstechnik hilft, Menschen, Werte und Gebäude zu schützen – rund um die Uhr. Moderne Systeme arbeiten vernetzt, oft per App steuerbar und mit Echtzeitwarnung.

Komponenten moderner Haussicherheit

  • Alarmanlagen: Funk- oder kabelgebunden, oft mit Bewegungsmeldern
  • Videoüberwachung: Kameras mit Fernzugriff, Nachtsicht & Aufzeichnung
  • Rauch- und CO₂-Melder: Pflicht in Wohnräumen
  • Türsprechanlagen & Zutrittssysteme: mit Kamera oder Fingerabdruck
  • Wassersensoren, Gasmelder & Smarte Schließsysteme

Tipp: Die KfW fördert bestimmte Einbruchschutz-Maßnahmen.

Mehr Infos: Sicherheit im Eigenheim – Systeme & Fördermittel

Sanitärtechnik - Versorgung mit Trinkwasser und Entsorgung von Abwasser

  • Wasserversorgung: Trinkwasserinstallation, Wasserzähler, Druckerhöhungsanlagen.
  • Warmwasserbereitung: Durchlauferhitzer, Speicher, Solarthermie.
  • Abwassertechnik: Schmutz- und Regenwasserableitung, Hebeanlagen, Rückstauklappen.
  • Sanitärobjekte: WC, Dusche, Waschbecken, Badewanne, barrierefreie Ausstattung.
  • Wasseraufbereitung: Enthärtungsanlagen, Filteranlagen, Legionellenschutz.

Haustechnik ist mehr als Technik – sie ist Zukunft

Die richtige Haustechnik steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern reduziert auch den Energieverbrauch, erhöht den Immobilienwert und sorgt für Sicherheit. Eine durchdachte Planung aller Gewerke – von Strom über Wärme bis hin zu Schutzsystemen – lohnt sich langfristig. Ob klassisch oder smart, fossil oder regenerativ: Die richtige Technik macht Ihr Zuhause bereit für die Zukunft. Finden Sie weitere Informationen über die Haustechnik in unseren nachstehenden Blogbeiträgen!

 

Fenster und Balkontüren optimal gegen Einbrecher schützen

Um Rollläden aus Vollaluminium zu überwinden, ist schon einiges an Gewalt und schwerem Werkzeug nötig. Einfache Ausführungen aus Kunststoff mit deutlich schwächeren Profilen bieten oft wenig Widerstand und können von Einbrechern leicht ausgehebelt werden.

Sicherheit: Alle zwei Minuten kommt es in Deutschland zu einem Einbruchsversuch, Tendenz weiter steigend. Die gute Nachricht: In rund einem Viertel aller Fälle scheitern die mutmaßlichen Einbrecher an mechanischen Schutzvorkehrungen. Hat ein Einbrecher nicht binnen weniger Minuten Zutritt zum Objekt, bricht er das Vorhaben in der Regel ab. Dabei sind Fenster und Balkontüren die häufigsten Einfallstore bei Eigenheimen. Um diese zu schützen, bieten sich verschiedene Maßnahmen zum Einbruchschutz an. Was viele nicht wissen, auch die Art der Rollläden kann bereits eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben beziehungsweise im Falle eines Einbruchsversuchs die Folgekosten durch Beschädigungen erheblich verringern.

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Die solare Kellerlüftung nutzt Sonnenenergie für einen trockenen Keller

Mit solarer Unterstützung wird die Lüftung im Haus verbessert – für ein gesundes Raumklima ohne Schimmelrisiken.

Heizen und Lüften: Feuchte Keller und stickige Luft stellen in vielen älteren Gebäuden ein vertrautes Problem dar. Wo früher kaum gedämmt und selten geheizt wurde, kann sich Feuchtigkeit in Wänden und Böden ansammeln. Auch ein regelmäßiges Lüften durch Kellerfenster hilft häufig nur begrenzt, da die Außenluft vor allem im Sommer mehr Feuchtigkeit mitbringt, als sie abführen kann. Eine Lösung, die zunehmend Aufmerksamkeit findet, ist die solare Kellerlüftung. Sie nutzt Sonnenenergie, um Luft gezielt zu erwärmen, zu trocknen und in den Keller zu leiten.

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Mit JAZ, COP, SCOP, ETAs die Effizienz von Wärmepumpen bewerten

Um die Effizienz von Wärmepumpen bewerten zu können, gibt es verschiedene Kennzahlen wie JAZ, COP, SCOP und ETAs. Diese geben Aufschluss über die Leistung und den Stromverbrauch einer Wärmepumpe

Wärmepumpen: Die Wärmepumpe gilt als Schlüsseltechnologie der Energiewende und hat sich längst als Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen etabliert. Sie nutzt erneuerbare Energiequellen und macht Haus- und Wohnungsbesitzerinnen und -besitzer unabhängig von fossilen Brennstoffen. Dank ihrer klimafreundlichen und effizienten Arbeitsweise ist sie eine zukunftssichere Heiztechnologie. Um die Effizienz von Wärmepumpen bewerten zu können, gibt es verschiedene Kennzahlen wie JAZ, COP, SCOP und ETAs. Diese geben Aufschluss über die Leistung und den Stromverbrauch einer Wärmepumpe – und helfen Verbraucherinnen und Verbrauchern, die richtige Wahl zu treffen. 

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Nachhaltigkeit und Wohnqualität mit dem Öko-Trio Lehmputz, Deckenheizung und Wärmepumpe

Bei einer Modernisierung mit Wärmepumpe mit Flächenheizung bleiben edle Fußböden unangetastet, wenn angenehme Strahlungswärme über Lehmputz-Trockenbauplatten an Decken oder Wänden ins Haus gebracht wird.

Heizen und Lüften: Wärmepumpen gelten heute als das klimafreundlichste Heizsystem für private Eigenheime. Sie arbeiten besonders effizient, wenn sie Wärme über große Flächen abgeben statt über klassische Radiatoren. Genau hier beginnt für viele Modernisierungswillige in einem Bestandshaus das Dilemma: Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung bedeutet, den bestehenden Bodenbelag zu opfern und den Estrich aufzubrechen. Nicht nur bei Parkett aus Echtholz, hochwertigen Naturstein- oder Fliesenbelägen und edlen Teppichböden kann das teuer werden.

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Durch richtiges Lüften im Winter für ein gesundes Wohnklima sorgen

Klirrende Kälte draußen, Schnee auf der Dachschräge und dem Dachfenster – was romantisch aussieht, erfordert vor allem richtiges Lüften und Heizen. Nur so lassen sich Schäden durch Kondenswasserbildung vermeiden

Heizen und Lüften: Während der kalten Jahreszeit verzichten viele Menschen darauf, regelmäßig zu lüften – aus Sorge vor eisiger Zugluft und hohen Heizkosten. Doch wer im Winter nicht richtig lüftet, riskiert mehr als stickige Luft: Feuchtigkeit, Kondenswasser und langfristig sogar Schimmel und Schäden an Fenstern, Wänden oder der Bausubstanz können die Folge sein.

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Wärmepumpen in smartem System vernetzen und Energiekosten halbieren

Aktuelle Wetterprognosen und Verbrauchswerte fließen in das intelligente Energiemanagement automatisch ein.

Wärmepumpen: Wärmepumpen sind im Neubau ebenso wie bei der Altbau-Modernisierung häufig die erste Wahl. Die Wärmeerzeugung mithilfe von Umweltenergie, etwa aus der Umgebungsluft, ist besonders effizient und somit kostensparend. Noch positiver fällt die Gesamtbilanz aus, wenn der Strom für die Wärmepumpe zu großen Teilen von einer eigenen Photovoltaikanlage bereitgestellt wird. Mit Systemen für ein intelligentes Energiemanagement lässt sich der Betrieb weiter optimieren, um nachhaltig Energiekosten zu sparen.

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Smart-Home-Technik fürs Haus muss sorgfältig geplant werden

Smarthome-Technik macht das Leben komfortabler – und kann später einmal um altersgerechte Funktionen erweitert werden

Hausautomatisierung: Das eigene Zuhause denkt mit – Rollläden fahren bei Sonnenschein herunter, die Heizung schaltet sich nur bei Bedarf ein, und die Alarmanlage meldet sich direkt aufs Smartphone. Solche Szenarien machen das Thema Smarthome für viele Haus- und Wohnungsbesitzer attraktiv. Viele Hersteller machen große Versprechen. Es ist angeraten, die Systeme neutral zu prüfen und frühzeitig mit der Planung von Smarthome-Technologien zu beginnen. Denn neben Komfort und Effizienz spielen bei der Auswahl der Technik, die zu den eigenen Bedürfnissen passt, auch Themen wie Datenschutz, Kompatibilität, Erweiterbarkeit und Produkthaftung eine wichtige Rolle.

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Welche Energie passt zu meinem Haus?

Wo Nah- oder Fernwärme verfügbar ist, kann sie für Hausbesitzer und Bauherren eine Alternative zu einer eigenen Heizungstechnik im Haus mit Wärmepumpe oder Kessel darstellen

Heizen und Lüften: Beim Bau oder der Modernisierung eines Eigenheims stellt sich eine zentrale Frage: Welches Heizsystem ist das richtige? Neben der beliebten Wärmepumpe gibt es weitere Optionen - zum Beispiel Nah- oder Fernwärme, Holzheizungen oder hybride Systeme mit verschiedenen Energieträgern. Die Entscheidung hängt von Kosten, Effizienz, Umweltfreundlichkeit und regionalen Gegebenheiten ab.

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