Die Wärme-Direkt-Häuser der Familien Voigt und SedlmayrHausbau / Massivhaus: Für manche Bauherrschaft bedeutet Hausbau viele Monate Stress und Ärger. Die Familien Voigt und Sedlmayr konnten den Aufbau ihrer Häuser als Zuschauer verfolgen – und dabei eine Freundschaft schließen.
Dass ihre beiden Einfamilienhäuser sich gleichen werden wie Zwillinge, konnten Voigts und Sedlmayrs anfangs nicht wissen. Sie kannten sich ja nicht einmal, und die einzigen Verbindungslinien waren der Kauf eines Bauplatzes im selben Gebiet sowie der selbe Bauberater.
Beide Familien hatten sich nämlich unabhängig voneinander für ein so genanntes Wärme-Direkt-Haus von Schwörer entschieden.
Weil Sedlmayrs mit ihrem Projekt ein paar Wochen später dran waren als Voigts, bekamen sie vom gemeinsamen Bauberater deren Hauspläne zu sehen. „Ihre Zeichnungen bildeten die Basis für unser Haus“, erzählt Sonja Sedlmayr-Suberu.Dabei sollte der Baukörper fast genauso bleiben, doch innen musste der Architekt komplett umplanen. Denn die Familie Sedlmayr zählt vier und nicht zwei Kinder, und sie wollte auch ein ganz anderes Wohnnutzungskonzept.
Dank zwei Vollgeschossen mit durchgehend bodentiefen Fenstern ergibt sich unterm Dach in beiden Häusern nochmals die gleiche Wohnfläche wie im Erdgeschoss – mit durchweg hohen, hellen Räumen dank bodentiefer Fenster.
Auf der Voigtschen Baustelle, die Marcus Sedlmayr interessehalber besuchte, war man erstmals ins Gespräch gekommen. Und weil beide Baufamilien mit dem Aufbau ihrer Häuser praktisch nichts zu tun hatten, konnten Sie die Bekanntschaft in der Zuschauerrolle zur Freundschaft vertiefen.
Während die Ehepaare anfangs Erfahrungen rund um den Hausbau austauschten, ging es nach dem Einzug eher um die neuen Wohnerfahrungen. Schließlich wusste keiner von ihnen so ganz genau, wie es sich in einem Haus mit Frischluftheizung wohnen würde.
Die beiden Neubauten haben eine hochwärmegedämmte Gebäudehülle mit dickeren Wänden und statt eines konventionellen Heizsystems eben solch eine vom Haushersteller selbst entwickelte Frischluftheizung.
Für warmes Wasser sorgt jeweils eine Thermosolaranlage auf dem Dach, die bei Bedarf durch eine kleine Wärmepumpe unterstützt wird. Wie das Ganze im technischen Detail funktioniert, ist den Hausbewohnern im Grunde gleich. Sie genießen die stets staub- und pollengefilterte frische Luft im Haus, und dass sie es im Winter schön warm und im Sommer recht kühl haben.
„Man gibt einfach die Wunschtemperatur am Display ein“, sagt Sonja Sedlmayr-Suberu, mehr ist nicht zu tun. Zum Kühlen sommers genügt ebenfalls ein Knopfdruck und man hat drinnen angenehme Temperaturen, auch wenn´s draußen 40 Grad hat. Dafür sorgen ein Erdwärmetauscher sowie die Kleinstwärmepumpe, die zuheizen und kühlen kann.
Wobei sich Melanie Voigt sehr darüber freut, dass störende Heizkörper in den Wohnräumen passé sind, und Marcus Sedlmayr besonders darauf verweist, dass die Heizkosten deutlich günstiger ausfallen, als bei einem konventionell gebauten Haus mit Öl- oder Gasheizung.| < Zurück | Weiter > |
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