logo_gt24

Pflanzen

Die grüne Idylle – von Nutzpflanzen und Gartenhäuschen

Die gruene Idylle von Nutzpflanzen und GartenhaeuschenGarten / Pflanzen: Wer ein wenig Arbeit und Zeit investiert, kann aus seinem Garten eine blühende, fruchtbare Landschaft machen, die im Herbst und Sommer voll mit erntebereiten Früchten ist. Um den Ertrag zu steigern, sollten einige Dinge beachtet werden.

Mischkulturen pflanzen

Ein Blick in die Natur zeigt es uns: Pflanzen kennen keine Rassentrennung. Ganz im Gegenteil – Sie erblühen in der Gemeinschaft mit anderen Pflanzenfamilien besonders gut. Der Grund sind die unterschiedlichen Nährstoffbedürfnisse. Die einen bilden eine ausgeprägte, dicke, essbare Wurzel, andere zeichnen sich durch üppiges Blattgrün aus. Dadurch entstehen verschiedene Anforderungen an den Boden. So passen zum Beispiel Tiefwurzler und Flachwurzler genauso zusammen wie Schwachzehrer und Starkzehrer. Daher ist es nützlich zu wissen, welche Pflanzen sich mögen und sich gegenseitig unterstützen und welche Pflanzen besser getrennt voneinander angebaut werden sollten. Wer das beherzigt, kann auf einer kleinen Fläche eine reiche Ernte haben.

Auch die richtige Fruchtfolge ist ein wichtiges Kriterium bei der Aussaat, denn Pflanzen nehmen nicht nur Nährstoffe aus dem Boden auf, sondern geben auch Stoffe ab, die wiederum für andere Pflanzen eine wichtige Nahrungsgrundlage bilden.

Gartenhäuschen bauen

Wenn der Garten etwas abseits vom Haus liegt, ist es praktisch, wenn in einem Gartenhäuschen all die nützlichen Dinge für das Wirken auf und in den Beeten vorhanden sind. Dort können zum Beispiel Hacken, Harken, Spaten und Gießkannen aufbewahrt werden.

Je nachdem wie stabil und robust das Gartenhaus sein soll und für welche Zwecke es verwendet wird, kann hier sowohl ein Bausatz aus dem Baumarkt als auch ein massives Gartenhaus aus Stein zum Einsatz kommen. Die nötigen Werkzeuge und Maschinen für die Bauarbeiten gibt es zum Beispiel hier.

Das Häuschen kann so eingerichtet werden, dass ein Teil auch als Aufenthaltsort bei Regen genutzt werden kann. In einem Kleingarten beträgt die maximal erlaubte Grundfläche eines Gartenhäuschens inklusive überdachtem Freisitz ohne Baugenehmigung 24 Quadratmeter.

Der Garten als Aufenthaltsort

Manche Kleingärten sind an einen Verein angeschlossen, was oft zu geringeren Pachtbeiträgen führt aber auch Vorschriften mit sich bringt. Dazu kann unter anderem gehören, dass der Garten gepflegt sein muss und die Hecke eine festgelegte Maximalhöhe nicht überschreitet. Diese Höhe ist meist so festgelegt, dass die Kleingärtner sich zum Teil wie auf einem Präsentierteller fühlen. Das ist schade, denn es gibt inzwischen hochwertige Sichtschutzzäune, die dabei helfen, die Privatsphäre zu wahren und dadurch einen ungestörten und blickgeschützten Aufenthalt ermöglichen.

Gärtnern auf dem Balkon

Auch wer keinen eigenen Garten hat, muss nicht auf das Ernten von selbst  angepflanztem Gemüse verzichten. Hier haben sich große Eimer mit einem Mindestfassungsvermögen von zehn Litern und entsprechende Blumentöpfe bewährt. Die richtige Mischkultur kann auch im Topf einen üppigen Wuchs unterstützen. Am unproblematischsten sind Kräuter, da sie wenig Nährstoffe und kaum Dünger benötigen. Aber auch Tomaten, zum Beispiel in Kombination mit Zwiebeln oder Petersilie, lassen sich im Topf auf der Fensterbank oder auf dem Balkon ziehen.

Zum Düngen kann unter anderem trockener Kaffeesatz verwendet werden. Auch die Herstellung von Komposterde ist auf dem Balkon möglich. Platz sparend lässt sich das zum Beispiel in einem größeren Eimer mit einigen Löchern organisieren. Der Kompost sollte leicht feucht und gut belüftet sein.


Quelle: Tipps24-Netzwerk - HRJ
Foto: Pixabay / CCO Public Domain