Möbel

Mehr Wohlbefinden im Homeoffice mit diesen 5 Tipps

Wohlbefinden

Wohnen und Einrichten / Möbel:  Mehr als zwei Millionen Deutsche verbringen ihren Berufsalltag im Büro. Wiederum circa 37 Prozent davon besitzen ein eigenes Büro, welches sie nach ihren Wünschen gestalten können. Doch nur wenige Menschen machen von diesem Gestaltungsspielraum auch Gebrauch. Dabei kann durch eine Einrichtung mit individuellem Flair das Wohlbefinden im Büro erheblich verbessert werden, wodurch gleichsam Motivation und Leistungsfähigkeit gesteigert werden.

 

1. Im eigenen Büro: Hier wird Gemütlichkeit großgeschrieben

Wer das eigene Büro so einrichtet, dass es nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern auch ein Ort zum Wohlfühlen ist, schafft zusätzlich einen Boost für die Produktivität. Warme Farben, wie Rot, Orange oder Gelb, regen den Geist an, können jedoch im Umkehrschluss auch nervös machen. Daher geben meist neutrale Farben von elfenbeinfarbenem Weiß über Creme, Grau und Beige bis hin zu erdigem Braun den Ton im Büro an. Kräftige Farben empfehlen sich als stimmungsvoller Kontrast. So kann eine Wand in beruhigendes Waldgrün getaucht werden. Alternativ zieht sich mittels Bordüre, wörtlich genommen, ein roter Faden durchs Büro. Solche Farbtupfer geben dem Arbeitsplatz einen persönlichen Touch und schaffen ein angenehmes Ambiente, das zu Höchstleistungen motiviert. Dafür ist es oft nicht nötig, dem gesamten Büro einen neuen Anstrich zu verpassen. Gezielte Akzente, gerne auch in zurückgenommenen Pastelltönen, verschönern bereits das Büro.

Darüber hinaus können Büroangestellte dem Arbeitsplatz mit inspirierenden Wandtattoos, eigenen Fotos oder Motivationspostern eine persönliche Note geben. Neben Farben spielen auch Formen eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Gestaltung des Büros. Abgerundete Ecken an Regalen und Kommoden, rund ausgeschnittene Tische oder ovale Arbeitsflächen tragen zu einer entspannten Wohlfühlatmosphäre im Büro bei.

2. Gut ausgeleuchtet – Lichtgestaltung im Büro

Die Beleuchtung im Büro muss vor allem den gesundheitlichen Anforderungen Genüge leisten. Sowohl zu dunkle als auch zu helle Büroräume sind eine Belastung für die Augen. Die künstlichen Lichtquellen sollen den Arbeitsplatz gut ausleuchten, ohne zu blenden. Damit das Sonnenlicht keine unangenehmen Reflexionen auf dem Display verursacht, sollte der Bildschirm seitlich zum Fenster ausgerichtet werden. Diese Position erlaubt es, Angestellten immer mal den Blick schweifen zu lassen, so dass die Augen nicht nur auf den Bildschirm starren. Dadurch ermüden sie langsamer, was Kopfschmerzen, trockenen Augen und anderen Beschwerden vorbeugt. Allenfalls kann die richtige Fensterdekoration dafür sorgen, dass Blendungen keine Chance haben. Die Auswahl an Lösungen zum Blendschutz ist groß. Beim Raumausstatter und in Möbelhäusern sind Plissees und Schiebegardinen in unterschiedlichen Transparenzstufen sowie Jalousien zu finden. Außerdem sollte den Büroarbeitern ein Bildschirm zur Verfügung stehen, bei dem Helligkeit und Kontrast individuell einstellbar sind. So können allzu starke Kontraste zwischen Bildschirmbild und Büroumgebung verhindert werden.

3. Tief durchatmen – Zimmerpflanzen verbessern die Luftqualität

Grün wirkt nicht nur als Wandfarbe beruhigend, sondern schafft auch in natura ein harmonisches Bild, wenn Zimmerpflanzen Einzug im Büro halten. Immergrüne Pflanzen von der Aloe vera über den Gummibaum bis zur Palmlilie agieren als lebendige Lufterfrischer, die verbrauchte Luft filtern und frischen Sauerstoff an die Umgebung abgeben. Hinzu kommt, dass sie äußerst pflegeleicht sind. Vor allem Sukkulenten können getrost auch während des Urlaubs im Büro bleiben, ohne einzugehen. Noch mehr frische Luft zum Denken strömt direkt durch die Fenster ins Büro. Regelmäßiges Stoßlüften sollte daher zum Büroalltag gehören, um die Konzentration aufrecht zu halten.

4. Unerlässlich: Ergonomie am Arbeitsplatz

Rückenleiden sind zur Volkskrankheit geworden. Häufig ist ein falsch eingestellter Schreibtisch oder Bürostuhl schuld an den Schmerzen. Die falsche Büroeinrichtung kann außerdem Nacken- und Kopfschmerzen begünstigen. Daher ist eine ergonomische Einrichtung im Büro unerlässlich. An erster Stelle steht der Bürostuhl. Ein gutes Exemplar stützt den Rücken, indem die natürliche Wölbung der Wirbelsäule nachempfunden wird. Ein ausreichend großer Schreibtisch für Bildschirm und Schreibutensilien gehört ebenfalls zur Grundausstattung im Büro. Im Idealfall sind sowohl Bürostuhl als auch Schreibtisch höhenverstellbar, um die optimale Sitzposition für jeden zu ermöglichen. Ein erfahrener Spezialist in diesem Bereich ist beispielsweise der Anbieter https://www.spezialeinrichter.de/. Denn Angestellte sollen die Füße bequem auf den Boden bringen können, während Oberschenkel und Rücken im rechten Winkel zueinander stehen, um Fehlhaltungen zu vermeiden. Der Bildschirm ist idealerweise so ausgerichtet, dass Angestellte beim Arbeiten geradeaus blicken und das Genick auch nach längerer Tätigkeit nicht krümmen.

5. In wenigen Schritten zum ordentlichen Büro

Im Büro müssen Dokumente, Unterlagen und Konzepte schnell zur Hand sein. Um nicht erst lange suchen zu müssen, ist Ordnung mit System gefragt. Wichtig dabei: Alles, was nicht unmittelbar oder täglich in Gebrauch ist, darf getrost in der Schublade verschwinden, um den Blick nicht zu stören. Denn visuelle Störfaktoren wirken sich negativ auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Meist reicht eine Schreibtischablage mit zwei Fächern aus, um aktuelle Projekte direkt griffbereit zu haben. Rechnungen und andere Dokumente werden am besten in einem geschlossenen Aktenschrank verwahrt.

Noch besser: Das papierfreie Unternehmen ist die Zukunft. Cloud-Anbieter machen es möglich, sowohl die geschäftliche Kommunikation als auch wichtige Dokumente digital aufzubewahren. Ohne große Wege können Mitarbeiter auf diese Weise Dateien austauschen und verfügen stets über einen aufgeräumten Schreibtisch. Schließlich bekommt der Drucker eine Verschnaufpause, was nicht nur das Feinstaubaufkommen im Büro verringert, sondern auch Papier spart. Die so geschaffene ablenkungsfreie Arbeitsumgebung bietet Raum für Ideen.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain