Hausbautipps24 - Der Hausbau

Der Traum vom eigenen Haus beginnt mit vielen Fragen – wir geben die Antworten. Ob Sie planen, selbst zu bauen, einen Anbau oder Umbau zu errichten, eine Immobilie zu kaufen oder bestehendes Eigentum zu renovieren oder modernisieren: Unser umfassender Hausbau-Ratgeber bietet gebündeltes Wissen zu allen wichtigen Themen rund ums Eigenheim.

Der Hausbau begionnt mit dem Traum  und endet hoffentlich so!

Wir informieren Sie über den Hausbau selbst, beginnend mit der Bauplanung, die entscheidend dafür ist, welche Bauweise gewählt werden soll und endend mit dem Innenausbau. Zusätzlich können Sie unsere kostenlosen Online Ratgeber für viele Teilbereiche des Hausbaus nutzen. Informationen über Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus verbinden sich mit Grundlagen der ökologischen Bauweise und Hinweisen auf das barrierefreie Bauen. Den wichtigen Artikeln über die Außenanlagen, wie Garage, Carport, Swimingpool, Wintergarten, Terrasse und Balkon folgen Infos über Baustoffe, Bauteile und Dämmstoffe, sowie Neuheiten von Dach und Keller. Im Rahmen der Haustechnik erhalten Sie ausführliche Informationen über Elektroarbeiten, Heizungstechnik, Sanitärinstallation und Sicherheit beim Hausbau.

Fazit: Gut geplant ist halb gebaut

Unsere Plattform bietet gebündeltes Know-how für jede Phase des Hausprojekts. Egal, ob Sie gerade erst anfangen zu träumen oder schon den Bauantrag in der Hand halten - Sie finden hier verlässliche Informationen, Inspiration und Tools, die Sie auf dem Weg in Ihr neues Zuhause begleiten.

Motivation für den Hausbau heute

Mögliche Motivationen für den Hausbau heute sind, je nach persönlicher Lebenssituation und Zielsetzung:

Persönliche Freiheit und Unabhängigkeit

Du kannst deine eigenen Wünsche umsetzen. Du bestimmst Grundriss, Stil, Materialien und musst keine Kompromisse wie bei bestehenden Immobilien eingehen. Du bezahlst keine Miete mehr. Statt monatlich Geld zu „verbrennen“, baust du Vermögen auf.

Langfristige Investition und Sicherheit

Ein eigenes Haus ist eine sehr gute Wertanlage. Immobilien sind in der Regel wertstabil, besonders in guten Lagen. Ein eigenes Haus ist für viele ein entscheidender Beitrag zur Altersvorsorge, denn mietfreies Wohnen im Ruhestand entlastet enorm. Die Familie ist abgesichert, denn ein eigenes Heim bedeutet Stabilität für Partner*in und Kinder.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Der Hausbau heute wird nach modernen Baustandards durchgeführt. Du kannst auf erneuerbare Energien setzen, denn Wärmepumpen, Solaranlagen sorgen für hohe Energieeffizienz. Moderne Baustoffe für den Hausbau bestehen aus nachhaltigen Materialien und sind in der Regel umweltfreundlich.

Finanzielle Aspekte

Die aktuell immer noch relativ niedrigen Bauzinsen erlauben eine historisch günstige Baufinanzierung, was sich langfristig lohnen wird.
Manche Finanzierungsmodelle können steuerlich attraktiv sein, z.B. durch Steuervorteile bei Vermietung oder Doppelhaus. Wer energieeffizient baut, hat Anspruch auf die Förderung der KfW-Bank.
Staatliche Zuschüsse und Kredite für energieeffizientes Bauen können die Finanzierungskosten senken.

Lebensqualität und Standortvorteile

Sehr viele Menschen zieht es heute raus aus der Stadt. Ein Haus im Grünen kann mehr Ruhe, Raum und Natur bedeuten.
Ein eigener Hausbau ermöglicht Platz für Hobbys und Homeoffice. Garten, Werkstatt, Arbeitszimmer, all das ist im eigenen Haus kein Problem.

Die einzelnen Etappen beim Hausbau

1. Planungsphase

Die Planungsphase, die Bauplanung selbst, verfolgt das Ziel, Grundlagen zu schaffen und endgültige Entscheidungen zu treffen. Zu den wichtigsten Vorbereitungen gehört eine Bedarfsanalyse, bei der die Größe des Hauses, die Zimmeranzahl, der Architekturstil und das Budget festgelegt werden.

Auf der Basis der Bedarfsanlayse erfolgt die Grundstückssuche mit anschließendem Grundstückskauf. Gleichzeitig setzt auch die Finanzierungsplanung ein. Hypothekenkredit, Eigenmittel und Fördermittel (z. B. Durch die KfW-Bank) müssen beantragt werden.

Der nächste Schritt ist die Beauftragung einer Baufirma oder eines Architekten, um die Entwurfsplanung zu erstellen. Erste Skizzen für die Raumaufteilung müssen abgesegnet werden.

Ein passendes Bauunternehmen zu finden ist einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau – schließlich hängt die Bauqualität, die Termintreue und letztlich dein Wohlbefinden davon ab. Hier sind die wichtigsten Tipps und Schritte, um ein gutes Bauunternehmen zu finden:

Recherche für ein Hausbau-Unternehmen

Du kannst auf Online-Plattformen suchen oder bei Unternehmen wie „Wer liefert was“. Aber auch Immobilienforen und Erfahrungsberichte im Internet können hilfreich sein. Lokale Empfehlungen durch Familie, Nachbarn, Architekten und Bauherren anderer Objekte können zum geeigneten Bauunternehmen führen. Man kann auch Baustellen vor Ort besuchen, denn wer dort arbeitet, könnte ein Kandidat sein.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Erfahrung und Referenzen: Gibt es vergleichbare Projekte?
  • Zertifikate und Mitgliedschaften: Z. B. in der Handwerkskammer, Baugewerbeverband
  • Festpreisangebot möglich?
  • Eigenleistungen erlaubt? (wenn du selbst mitarbeiten willst)
  • Kommunikation & Erreichbarkeit: Klar, ehrlich, transparent?
  • Bonität und Insolvenzfreiheit: z. B. über eine SCHUFA-Auskunft oder Handelsregister

Angebote einholen und vergleichen

Du solltest mindestens 3 Angebote einholen. Achte dabei auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung, einen Zahlungsplan, der angemessene Zahlungen gemäß dem Baufortschritt vorsieht, klare Zuordnung der Inklusivleistungen damit keine versteckten Zusatzkosten entstehen können, Bestätigung der Garantie und Gewährleistungsfrist (nach BGB: 5 Jahre) und immer daran denken: 
der Preis ist wichtig – aber er ist nicht das einzige Kriterium!

Vertrag und Absicherung

Prüfung nachfolgender Kriterien:

  • Bauvertrag nach BGB oder VOB/B?
  • Baubeginn und Fertigstellungstermine
  • Strafzahlungen bei Verzug?
  • Bauzeitgarantie
  • Bauleistungsversicherung und Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen

Als letzter Schritt ist dann eine Bauanzeige oder ein Bauantrag bei der Baubehörde einzureichen.

2. Bauvorbereitung

Das Ziel der Bauvorbereitungsphase ist es, alles für den Baubeginn vorzubereiten. Dazu gehören insbesondere:

  • Baugenehmigung erhalten
  • Detaillierte technische Pläne für die Hausplanung
  • Bauvertrag und Versicherungen abschließen
  • Baugrunduntersuchung (Bodengutachten) durchführen
  • Erschließung des Grundstücks für Wasser, Strom, Abwasser, Kabel- und Internetanschluss. etc.
  • Baustelleneinrichtung

3. Rohbauphase

Zum Abschluss der Rohbauphase muss das „Gerüst“ des Hauses stehen. Die einzelnen Zwischenphasen sind dabei

  • Aushub
  • Bodenplatte oder Keller errichten
  • Mauerwerk oder Fertigbauteile errichten
  • Decken und Dachstuhl setzen
  • Dach eindecken
  • Fenster und Außentüren einsetzen
  • Am Ende wird das Richtfest gefeiert.

4. Ausbauphase

Die Ausbauphase widmet sich ganz dem Innenausbau und der Haustechnik. Im einzelnen geht es dabei um die Gewerke

  • Elektro- und Sanitärinstallationen
  • Heizung und Lüftung
  • Wärmedämmung und Innenputz
  • Estrich gießen
  • Trockenbau (z. B. Trennwände)
  • Bodenbeläge und Fliesen
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Sanitärobjekte und Innentüren montieren

5. Abschluss und Übergabe

Mit der Bezugsfertigkeit wird das Haus übergeben. Die Endabnahme erfolgt durch den Bauleiter oder einen Gutachter. Das ist die Gelegenheit, eine Mängelliste zu überprüfen und die Mängel zu beheben. Danach erfolgt die förmliche Hausübergabe / Schlüsselübergabe und der Einzug (Umzugsfirma frühzeitig beauftragen) kann in Angriff genommen werden. Dafür muss rechtzeitig eine Anmeldung bei den Versorgern (Gas, Wasser, Strom, Telefon) und beim Einwohnermeldeamt erfolgen.

6. Nach dem Einzug

Nach dem Einzug ist es an der Zeit, die Außenanlagen zu gestalten. Garten, Terrasse, Carport oder Garage müssen angelegt und eventuelle Restarbeiten oder Nachbesserungen müssen erledigt werden.

Eine Übersicht über die Themen, die auf dem Informationsportal Hausbautipps24 im Rahmen des Hausbaus behandelt werden, findet sich nachstehend. Einfach anklicken und schon sind Sie im entsprechenden Bereich.

Außenanlagen
Garagen und Carports
Swimmingpool
Terrassen und Balkone
Wintergarten
Wege und Zäune

Bauplanung

Baustoffe
Bauteile
Dämmstoffe
Ziegel


Bauweise
Barrierefrei bauen
Fertighaus
Holzhaus
Massivhaus
Ökologisches Bauen
Klimaschutz


Dach


Keller

Haustechnik
Elektro
Heizungstechnik
Sicherheit


Innenausbau
Badezimmer
Fenster
Fußboden
Küchen


Treppen


Türen


Ratgeber
Anbau
Badezimmer
Bauvertrag
Fenster
Fertighaus
Grundstückskauf
Hausbau
Hausbaufinanzierung
Solarenergie
Versicherungen beim Hausbau
Wintergarten

Foto: pixabay / Paul Brennan 

Unsere neuesten Blogbeiträge:



Elektronische Beschläge

Elektronische Fensterbeschläge verbreiten sich immer weiter. Automatisch schließende Fenster, gesteuert von Sensoren, die damit auf Witterungseinflüsse oder Luftverhältnisse reagieren, sind heute keine Seltenheit mehr. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft weiter fortsetzen. Grundlage ist aber derzeit immer noch der Drehkippbeschlag, um den herum die Elektronik angeordnet wird.

 


 
Elektronische Beschläge kommen ohne Fenstergriffe aus. Das Antriebs- und Beschlagsystem wird durch elektronische Chips gesteuert und ermöglicht so, dass die verschiedensten Aufgaben über die Elektronik automatisch durchgeführt werden können.

Technische Voraussetzungen und Möglichkeiten der elektronischen Beschläge


Technische Grundvoraussetzung für elektronische Steuerungs- und Verriegelungssysteme bei Fenstern sind Motoren, ohne die keine elektronischen Fensterbeschläge arbeiten können. Die Motoren können entweder in das Fenstersystem integriert oder nachträglich montiert werden. Die Steuerung erfolgt mittels Fernbedienung oder über Sensoren, die bei Regen oder bestimmten Temperaturen den Ver- oder Entriegelungsvorgang auslösen, bzw. durch Zeitschaltuhren. Neben dem Verschließen wird dann meist auch ein automatisches Verriegeln vorgenommen, was gewährleistet, dass auch die Einbruchschutz-Variante nicht zu kurz kommt.

Rein technisch erfolgt das Öffnen und Schließen durch Stahlseilsysteme, die in das Drehkippflügelsystem integriert sind. Die Fenster werden innerhalb von wenigen Sekunden mittels der Stahlseilsysteme in die gewünschte Stellung gefahren. Die Fenster können sowohl einzeln als auch in Gruppen geschaltet werden.

Zusätzlich können die Fenster auch manuell geöffnet werden. Nach dem Schließen erfolgt dann automatisch wieder eine Verriegelung der elektronischen Steuerung mit einer integrierten Verschlussüberwachung. Kontroll-Leuchten am Fenster zeigen die Funktionsfähigkeit des Systems an. Elektronische Beschläge werden inzwischen von vielen Herstellern angeboten.

Kontrolliertes und natürliches Lüften durch bedarfsgerechtes Öffnen und Schließen von Fenstern

 


Die größte Bedeutung beim Hausbau hat der elektronische Fensterbeschlag  beim automatischen Lüften. Durch die im Rahmen der Energieersparnis verstärkten Dämmmaßnahmen ist die Luftwechselrate innerhalb eines Wohnhauses stark reduziert. Als Folge davon entsteht häufig eine ungesunde Raumluft und es entwickeln sich Feuchteschäden. Das Öffnen und Schließen von Fensterflügeln durch eine elektronische Steuerung behebt dieses Problem spielerisch leicht. Raumluft-Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, und CO2-Konzentration werden so, entsprechend der gemessenen Werte und der vorher festgelegten maximalen bzw. minimalen Grenzwerte, automatisch reguliert.
Weitere Informationen über elektronische Fensterbeschläge finden Sie bei uns auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Tür- und Fensterbeschläge aus Bronze für innen und außen

und

Ratgeber Hausbau – Fenstergriffe




Angebote für Fenster
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Kippflügelbeschläge und Klappflügelbeschläge

Kippflügelbeschläge sind Fensterbeschläge für den Hausbau, die am unteren oder oberen waagerechten Fensterrahmen angeschlagen und kippbar angebracht werden. Die gekippte Position des Fensters wird bei einem Winkel von etwa 15° eingerastet.

Kippflügelbeschläge dienen dazu, Fensterflügel, die außerhalb des Griffbereichs des Menschen liegen, durch Betätigen eines Handhebels, der über ein Gestänge mit einer Scherenkonstruktion verbunden ist, zu öffnen und zu schließen.



Der Handhebel für die Bedienung der Öffnerschere ist bei diesem Fensterbeschlag in der Regel am Blendrahmen bzw. am Mauerwerk befestigt. Die Betätigung der Öffnerschere kann alternativ auch durch ein Kurbelgetriebe, einen Elektromotor oder über Zylinder erfolgen.

Die Fensterflügel mit Kippflügelbeschlag lassen nach innen gekippt einen dauernden Luftaustausch zu. Diese Fensterbeschläge kommen im modernen Hausbau nur noch selten vor; als oben liegende Lüftungsfenster werden sie höchstens noch für Fenster in Garagen oder im Keller und für Nebenräume benötigt.

Klappflügelbeschläge


Die Klappflügelbeschläge werden ähnlich wie die Kippflügelbeschläge am oberen waagerechten Fensterrahmen angeschlagen und sind drehbar. Die übliche Bezeichnung für Fenster mit diesem Fensterbeschlag ist auch Oberlicht. In geklappter Position werden die Fensterflügel unten arretiert.

Die Fensterflügel lassen nach innen oder außen geklappt einen ständigen Luftaustausch zu. Sie haben allerdings den Nachteil, dass man sie für die Reinigung schlecht erreichen kann. Diese Fensterbeschläge sind auch nicht mehr häufig zu finden, meist nur noch als ein oben liegendes Fenster in ein Dachfenster integriert.

Kippflügelfenster werden im Gegensatz zu Klappflügelfenster unten angeschlagen. Der Flügel kippt um ca. 15° aus der Ebene in den Raum und bleibt an der waagerechten Drehachse unten fixiert.

Auch diese Fensterbeschläge kommen im modernen Hausbau nur noch selten vor, als oben liegende Lüftungsfenster werden auch sie höchstens noch für Fenster in Garagen oder im Keller und für Nebenräume benötigt.


Weitere Informationen über Kippflügelbeschläge und Klappflügelbeschläge finden Sie auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Ratgeber Hausbau – Innenausbau – Fenster – Fensterbeschläge

im Internet unter

Nebenraumfenster mit Kippflügel

und

Richtlinie zu Fang- und Putzscheren für Kippflügel und Kipp-Oberlichter
Wichtige Informationen und verbindliche Anweisungen zur Verwendung von Fang- und Putzscheren in Kippflügelfenstern und Kipp-Oberlichtern kann man der Richtlinie zu Fang- und Putzscheren für Kippflügel und Kipp-Oberlichter entnehmen.

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Klappladenbeschläge

Ein Fensterladen ist eine bewegliche Vorrichtung, meist als drehbare Klappe, die an Gebäuden oft außen, seltener innen neben Fenstern so angebracht wird, dass man mit ihrer Hilfe die Fensteröffnung verschließen kann. Er ist aus strapazierfähigem Material hergestellt, meistens behandeltes Holz, und oft mit schräg gestellten Durchbrüchen oder Lamellen versehen, durch die Tageslicht einfallen kann.



In vereinzelten Regionen Deutschlands wird er auch Klappladen (Bayern und Baden Württemberg), Schlagladen (in Norddeutschland) oder Drehladen (neue Bundesländer), in Österreich Fensterbalken genannt. Ein drehbarer Fensterladen ist meist zweigeteilt, seltener einteilig. Mehrteilig wird er Faltladen genannt. Ein parallel zur Fassade verschiebbarer Laden ist ein Schiebeladen.

Quelle: Wikipedia

Klappladenbeschläge benötigen verschiedene Beschlagteile, um ihre Funktion zu erfüllen, dazu gehören Bänder, Kloben, Ladenrückhalter und Verschlüsse.

Bänder


Bänder verbinden den Fensterflügel mit dem Kloben. Sie haben die Aufgabe, für die drehende Öffnungs- und Schließbewegung des Fensterladens zu sorgen.

Man unterscheidet nach ihrem Aussehen und nach der Form
Anschweißbänder, Kreuzbänder, Ladenwinkel, Langbänder und Winkelbänder.

Wichtig ist bei allen Bändern eine ausreichende Festigkeit gegen Einbruchsversuche.

Kloben


Ein Kloben ist ein meist metallenes, L-förmiges Beschlagteil, mit dem Fensterläden an der Gebäudewand befestigt werden und der als Drehpunkt bezeichnet wird.

Der kürzere Teil des L-förmigen Verbindungsstücks wird im Mauerwerk oder im Fensterrahmen verankert. Das längere Stück ist ein senkrecht stehender Bolzen, in den der Fensterladen eingehängt wird. In der Regel werden immer mindestens zwei Kloben für einen Fensterladen benötigt.

Es gibt verschiedene Arten von Kloben:


Steinkloben
zum Einmauern, werden auch als  Mauerkloben bezeichnet,

Plattenkloben
zum Aufschrauben auf Holz, Metall und sonstige glatte und feste Oberflächen,

Schraubkloben
zum Einschrauben in Holzbalken, mit Dübeln in festes Mauerwerk oder Beton,

Verstellkloben für Vollwärmeschutz, die für eine geforderte Wärmedämmung sorgen

Anschweißkloben, zum Anschweißen an vorhandene Befestigungsteile

Einschlagkloben oder auch Steckkloben, die in das Mauerwerk eingeschlagen oder eingesteckt werden

Ladenrückhalter


Ladenrückhalter werden auch Feststeller oder Ladenhalter genannt. Sie werden zur Fixierung des Fensterladens in geöffnetem Zustand genutzt. Ladenrückhalter gibt es in verschiedenen Ausführungen. Von der einfachen Form des Vorreibers bis zum Anschlag zur Begrenzung der Ladenöffnung. Die Berührungsflächen der Flügel mit dem Rückhalter müssen durch aufgeschraubte Winkel oder Streichdrähte gegen Beschädigung geschützt werden.

Verschlüsse


Verschlüsse sind zur Verriegelung des Fensterladens notwendig. Wenn die Klappläden vor den Fensterflügeln liegen, was die Regel ist, sollten sie auch als Einbruchsschutz verschließbar sein. Man kann unter mehreren Schlossvarianten wählen. Meist werden Mittelverschlüsse mit einem zusätzlichen Schubriegel oben und unten verwendet. Vielfach genügt auch ein einfacher Schwenkriegel, der in vorhandene Laschen greift. Teilweise wird auch zur Feststellung der Flügel in nahezu geschlossenem Zustand eine zusätzliche Abschirmstellung angeboten. Verschlüsse müssen äußerst stabil und von außen nicht zu öffnen sein.

Weitere Informationen über Klappladenbeschläge finden Sie bei uns auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Fensterläden sind wieder im Kommen

und

Finstral hat für jedes Fenster den passenden Rahmen

oder im Internet unter

Bilder von Klappladenbeschlägen

und

Übersicht Klappladenbeschläge

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Schiebebeschläge

Schiebebeschläge benötigt man, um das gesamte Fenster vertikal oder auch horizontal öffnen zu können. Schiebefenster verbleiben beim Öffnen in der vertikalen oder horizontalen Fensterebene und haben einen geringen Platzbedarf für den geöffneten Fensterflügel. Sie können als Vertikal- und als Horizontalschiebefenster vorkommen. Bei großformatigen Flügeln mit hohen Flügellasten sind daher immer Schiebefensterbeschläge zu empfehlen, um die Nachteile von Drehkippfenstern aufgrund der hohen Kraftbelastungen zu umgehen.

 



Schiebefenster häufig dort verwendet, wo wenig Platz für eine Drehbewegung des Tür- bzw. Fensterflügels vorhanden ist, denn sie verbleiben im geöffneten Zustand in der Fensterebene.

Es gibt für den Hausbau eine große Anzahl von Variationen der Fensterbeschläge für Schiebefenster, mit denen sich diverse Kombinationen von Flügelanordnung und Öffnungsart erreichen lassen, z.B.

ein Festflügel - ein Schiebeflügel,
zwei Festflügel außen, zwei Schiebeflügel innen,
ein Schiebeflügel vor die Wand geschoben,
Horizontal-Faltschiebefenster im geöffneten Zustand an die Wand geklappt, Parallelausstellschiebefenster.

Parallelschiebe-Kippbeschlag


Der Parallelschiebe-Kippbeschlag ermöglicht es dem Nutzer,
Fenster und Fenstertüren einerseits in Kippstellung zu öffnen und andererseits parallel zum Fensterrahmen zu verschieben. Bei diesem Fensterbeschlag muss man nicht, wie bei herkömmlichen Drehflügeln, beim Öffnen des Fensters eine leere Fensterbank haben, denn die Flügel ragen in geöffnetem Zustand nicht in den Raum hinein.

Parallelschiebe-Kippbeschläge sind bestens geeignete Fensterbeschläge für großformatige Fenster aus Holz, Aluminium oder Kunststoff. Die Schiebeflügel haben den Vorteil, dass sie leichtgängig sind und selbst bei Flügelgrößen von 2.00m x 2.40m oder mehr mit der Einhandbedienung leicht zu betätigen sind.

Hebeschiebe-Beschläge


Hebeschiebe-Beschläge sind beim Hausbau prädestiniert für große Fenster aus Holz oder Kunststoff mit einem Flügelgewicht bis zu 250 kg. Die Schiebeflügel sind leichtgängig und mit einer Einhandbedienung leicht zu betätigen. Dieser Fensterbeschlag ist auch bestens dafür geeignet, Alu-Bodenschwellen für die thermische Trennung sowie im Rahmen des barrierefreien Hausbaus für einen auch für Rollstuhlfahrer geeigneten flachen Übergang am Boden verwendet zu werden.

Die wichtigsten Anforderungen an Schiebefenster-Elemente sind Laufruhe, Haltbarkeit, leichte Bedienbarkeit und eine einfache Montage. Wie bei fast allen Fensterbeschlägen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Beschlagkomponenten aufeinander abgestimmt werden.

Schiebebeschläge bestehen im Wesentlichen aus vier Beschlagskomponenten:


Kurbel-Hebevorrichtung zum Lösen der Zapfen aus ihren Zapfenblechen am Blendrahmen und folgendem Anheben des Flügels aus dem Falz

Rollen mit Schienen im Blendrahmen unten, in denen der Flügel steht oder Rollen in Hängeschienen vor dem Blendrahmen oben, in denen der Flügel hängt

Griff für das Verschieben des Flügels

Feststellvorrichtung zum Fixieren des Flügels in jeder Lage


Weitere Informationen über Schiebebeschläge finden Sie bei uns auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Ratgeber Fenster – Fenstertüren

und

Das Fenster beim Hausbau



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Schiebeladenbeschläge

Schiebeläden sind keine neuen Erfindungen, wir kennen sie bereits seit fast 200 Jahren. In ihrem Anwendungsgebiet als außenliegender Blend-, Sicht- und Sonnenschutz dienen sie hauptsächlich als wirksamer Schutz vor einer sommerlichen Überhitzung durch den Einfall von zu starkem Sonnenlicht. Ihr Antrieb kann sowohl manuell als auch durch Elektromotoren erfolgen. Die meisten Schiebeläden werden hängend an einer oberen Schiene montiert und laufen unten in Führungsschienen. Durch die Zusammenfassung von mehreren einzelnen Flügeln mittels einer mechanischen Kupplung lassen sich auch größere Öffnungen durch Schiebeläden verschließen.

Rahmenelemente


Die verschiebbaren Rahmenelemente können mit Holz, Blechen, Platten, Lamellen, Gittern oder Geweben je nach Gestaltungs- und Funktionswunsch in den unterschiedlichsten Materialien ausgeführt werden. Ihre Position innerhalb der Fassade wird meist stufenlos geregelt und ist stark von den Vorlieben und Bedürfnissen der Bewohner abhängig. Dies hat zur Folge, dass sich so ein vielfältiges Fassadenbild ergibt.

Flügel für Schiebeläden


Flügel für Schiebeläden können leider nicht in beliebiger Größe hergestellt werden, denn vor allem für die Breite gibt es konstruktive Beschränkungen. Bei Holz liegen sie bei etwa 60 cm, bei größeren Breiten sollte man mit  senkrechten Zwischenfriesen arbeiten. Für Aluminiumflügel bestehen ebenfalls Einschränkungen ab einer Breite von 60 cm. Je nach ihrer Größe und dem sich daraus ergebenden Gewicht müssen auch die Schiebeladenbeschläge ausgeführt werden.

Schiebeladenbeschläge als Komplettpaket


Schiebeladenbeschläge werden, wie die meisten Beschlagsysteme, von den jeweiligen Herstellern als Komplettpaket angeboten. Bei all den vielen möglichen Ausführungsvarianten ist insbesondere darauf zu achten, dass UV-resistente Materialien gewählt werden. Weiterhin muss die untere Führung durchgängig ausgeführt erden, da bei Wind sonst eine störende Geräuschentwicklung entstehen kann.

Weitere Informationen über Schiebeladenbeschläge finden Sie bei uns auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Fensterläden sind wieder im Kommen

oder im Internet unter

Bilder von Schiebeladenbeschlägen

und

Planungs- und Montageanleitung für Schiebeladenbeschläge und -antriebe

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Schwingflügelbeschläge

Als Schwingflügelbeschläge bezeichnet man Fensterbeschläge für drehbare Fenster, die um eine waagerechte Achse gedreht werden können. Sie schwenken üblicherweise unten auswärts und oben einwärts.

Die Drehlager am Schwingflügel sind mit einer Arretierung ausgestattet, die eine Bremsung des Fensters in geöffnetem Zustand in verschiedenen Positionen ermöglicht. Schwingflügel können um ihre waagerechte Drehachse in Flügelmitte bis zu 180°. gedreht werden.



Bedingt durch diese einfache Handhabung lassen sie auch einen schnellen Luftaustausch zu; verbrauchte Luft zieht oben ab, von unten kann frische Luft nach strömen.

Nachteilig ist, dass der Fensterflügel bei maximaler Öffnung zur Hälfte in den Raum hinein ragt und dadurch innen liegende Maßnahmen des  Sonnenschutzes durch Jalousien oder Rollläden nur schwer möglich sind.

Schwingflügelbeschläge können Flügelgewichte bis 170 kg halten; allerdings empfiehlt sich bei derart großen Flügellasten eine Betätigung des Fensterflügels mittels Motor durch einen elektrischen Fensteröffner.

Bestandteile der Schwingflügelbeschläge sind:


Zwei Drehlager mit regulierbarer, verschleißfester Bremse

Sicherung gegen Durchschwenken - oft in das Drehlager integriert

Fenstergriff für Einhandbedienung

Griff mit feststellbaren Nocken am Blendrahmen zur Spaltlüftung

Funktionsschere zur Öffnungsbegrenzung

Putzschere oder Verriegelung zur Fixierung des Flügels in der 180° Schwingstellung

Der Griff betätigt entweder eine Rollzapfen-Verriegelung unten am Fenster oder, insbesondere bei größeren Fensterflügeln, die Zentralverriegelung an der waagerechten Flügeloberkante. Hierfür  ist allerdings ein umlaufendes Band bzw. ein Höhen- und Breitengestänge mit Eckumlenkungen notwendig. Das Band wird in den Flügelrahmen eingelassen.


Hersteller von Schwingflügelbeschlägen sind:

HAUTAU-Beschlagtechnik - Beschläge für Fenster und Fenstertüren
HAUTAU GmbH
Wilhelm-Hautau-Str. 2
31691 Helpsen
05724-3930

Gretsch-Unitas GmbH
Johann-Maus-Str. 3
71254 Ditzingen
Tel. +49 2051 201-2000

Normbau
Beschläge- und Ausstattungs GmbH
Schwarzwaldstraße 15
77871 Renchen
07843-7040

MACO Beschläge GmbH
Haidhof 3
94508 Schöllnach
09903-93230


Weitere Informationen über Schwingflügelbeschläge finden Sie bei uns auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Fensterläden sind wieder im Kommen

oder im Internet unter

Bilder von Schwingflügelbeschlägen

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Wendeflügelbeschläge

Als Wendeflügelbeschläge bezeichnet man Fensterbeschläge für Fenster, die um eine senkrechte Achse gedreht werden können.

Wendeflügelfenster drehen um eine senkrechte Drehachse in der Flügelmitte. Die Drehachse kann auch um ein Drittel der Fensterbreite  verschoben sein. In der 90° Wendestellung gibt der Flügel fast die ganze lichte Öffnungsbreite frei, wodurch die Nachteile des Drehflügels mit seitlichen Anschlag vermieden werden.  Es treten an den Fensterbeschlägen keine waagerechten Zugkräfte auf, die gerade bei größeren Drehflügellasten äußerst massive Beschläge erfordern würden.

Wendeflügelbeschläge benötigen folgende Beschlagskomponenten:


Spurlager oben mit Bremsvorrichtung

Zapfenlager unten mit Bremsvorrichtung

Griff mit Einhandbedienung

Arretiervorrichtung, die den Flügel in jeder Stellung festhält

Putzverriegelung zur Fixierung des Flügels

Das im unteren Rahmen liegenden Zapfenlager muss normalerweise die gesamte Flügellast aufnehmen und in den Blendrahmen einleiten können. Der Griff befindet sich meist an einer senkrechten oder an der unteren waagerechten Flügelkante. Er betätigt Rollzapfen an der Falz, die in ein Zapfenblech am Blendrahmen eingreifen.

Fenster mit Wendeflügelbeschlägen werden nur noch selten eingesetzt, sie wurden von den leistungsfähigen und aus statischen Gesichtspunkten günstigeren Schiebeflügelsystemen abgelöst.

Hersteller von Wendeflügelbeschlägen ist:


Wilh. Schlechtendahl & Söhne GmbH & Co KG
Deutschland
Mozartstr. 4-12
42579 Heiligenhaus
Telefon: +49 (0)2056 17-0

Weitere Informationen über Schwingflügelbeschläge finden Sie bei uns auch in den nachfolgenden Beiträgen:

Woraus können Fensterelemente bestehen?

oder im Internet unter

WSS Schwing- und Wendeflügelbeschläge

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Verbrauchsoptimierung und Verbrauchskontrolle mittels moderner Elektroinstallation

Verbrauchskontrolle mittels moderner Elektroinstallation 2Haustechnik /  Elektroinstallation:  Eine optimale Energieeffizienz ist gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger. Steigende Energiekosten sorgen dafür, dass gerade der Endverbraucher immer tiefer in die Tasche greifen muss und die Nebenkostenabrechnungen bzw. das jährliche Tanken von Öl oder Gas für die eigene Brieftasche zur schmerzlichen Angelegenheit wird. Eine moderne Elektroinstallation kann dabei helfen, Energiekosten zu sparen und den Verbrauch zu optimieren.

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