Holzhaus

Unter einem Holzhaus verstehen wir ein Wohnhaus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde. Je nach Verwendungszweck und Bautechnik haben sich verschiedene Bauformen für das Holzhaus entwickelt.

Der bekannteste Vertreter ist sicherlich das Blockhaus oder das Blockbohlenhaus.


Daneben gibt es beim Holzhaus die Unterscheidung in Holzständerbauweise und Holztafelbauweise. Letztendlich kennen wir auch noch das sogenannte Umgebindehaus.


In den waldreichen Gebieten der Erde, wie in Skandinavien, Russland, Kanada und den USA wird das Holz schon seit Jahrhunderten als Baumaterial für den Hausbau verwendet.

Das Holzhaus ist gewappnet gegen extreme Temperaturschwankungen, gegen Stürme und Unwetter, ja sogar gegen Erdbeben.

Das äußere Erscheinungsbild des Holzhauses variiert, je nach geografischer Lage und Wünschen des Hausbauers. Der eine mag das typisch amerikanisch-kanadische Blockhaus, andere bevorzugen das skandinavische Holzhaus mit bunten Fenstern. Holz ist einer der vielseitigsten Baustoffe der Welt, er ist flexibel und vor allem langlebig.

Damit bauen Sie ein Heim für Generationen – das Haus aus Holz.

Der ökologisch bewusst lebende Bauherr zieht den Bau eines Holzhauses in seine Überlegungen mit ein, da ein massives Holzhaus aufgrund der geringen Schadstoffbelastung und der behaglichen Atmosphäre das körperliche Wohlbefinden, die mentale Fitness und die seelische Ausgeglichenheit wohltuend beeinflusst. Bei einem entsprechenden Baugrundstück führt dies zu einem Leben im Einklang mit der Natur.

Wenden wir uns nun den Vorteilen des Baustoffes Holz für den Bau des Holzhauses zu.

Holz ist der einzige Baustoff, dessen genutzter Rohstoff innerhalb eines Menschenlebens wieder in kompletter Menge nachwächst. Zudem wächst in Mitteleuropa trotz der immensen Nutzung für Papier und Papierprodukte mehr Holz nach, als verwendet wird. Daraus ergibt sich, daß ein Vielfaches dessen, was heute für den Holzhaus- Bau verwendet wird zusätzlich gebaut werden kann, ohne daß es unseren Wäldern schadet.

Durch die Verwendung heimischer Holzarten, wie Fichte, Lärche, Douglasie, Esche und Ahorn ist der Transportweg vom Erzeugerstandort zum Produktionsstandort für das Holzhaus sehr gering. Dies erspart Transportkosten und schont die Umwelt durch den geringeren Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Leisten Sie Ihren ökologischen Beitrag durch die Holzverwendung zum Klimaschutz.

Holz ist ein Energiesparer. Es benötigt für die weitere Verarbeitung zum Holzhaus wenig Primärenergie. Für ein Massivhaus ergibt sich ein mindestens 3mal so hoher Primärenergieaufwand.

Da das Holz bei der Verarbeitung zum Holzhaus nicht auf eine chemische Behandlung angewiesen ist, ist es auch frei von Schadstoffen und Allergien erregenden Zusatzstoffen. Ein positiver Nebeneffekt ist auch, daß das Holz atmungsaktiv ist und sogar Schadstoffe im Holzhaus aus der Luft filtert. Selbst bei der Entsorgung entstehen keinerlei Probleme. In einem Holzhaus können Allergiker aufatmen.

Die bei der Erstellung eines Massivhauses notwendigerweise entstehende Baufeuchtigkeit entfällt beim Holzhaus. Die Holzbauweise ist eine Trockenbauweise. Die Fertigung der Holzwände erfolgt in der Regel im trockenen Produktionsgebäude des Holzhaus – Herstellers. Daher kann sich keine Feuchtigkeit in den Bauteilen für das Holzhaus festsetzen. Auch der schnelle Aufbau des Holzhauses verhindert den Einzug von Feuchtigkeit.

Der Baustoff Holz ist der einzige Baustoff, der konstruktive Elemente und wärmedämmende Eigenschaften verbinden kann. Dadurch, daß Holz atmungsaktiv ist, findet ständig ein Luftaustausch statt. Nach neuesten Untersuchungen wird die Atemluft in einem Holzhaus dabei stündlich 3-4 mal erneuert.