Keller

Kein Fertighaus ohne Untergeschoss

Keller - Kein Fertighaus ohne UntergeschossHausbau / Keller:  Fertighäuser werden in der Regel ab Oberkante Kellerdecke angeboten. Die Käufer können wählen, ob das Haus auf einem Basisgeschoss oder einer Grundplatte ruht. Vor die Wahl gestellt, verzichten Bauherren oft aus Kostengründen auf einen Keller. Nur wenige wissen, dass die Fundamentplatte und Ersatzmaßnahmen über die Hälfte der Kellerkosten verschlingen. Mit dem Keller dagegen gewinnt das Haus ein Drittel mehr Lebensraum für ca. 5 % Aufpreis.

 "Die meisten Bauherren bereuen nach kurzer Zeit, ohne Untergeschoss gebaut zu haben", bestätigt Reiner Pohl, Geschäftsführer des Informationszentrums PRO KELLER e.V. Die Endscheidung ist endgültig. Nachträglich lässt sich ein Untergeschoss nicht mehr "unterbauen". Besonders bei Fertighäusern hat der Keller erhebliche Vorteile. Nicht nur, weil der Wert eines Einfamilienhauses bei ausreichend großen Nebenräumen steigt. Fertighäuser sollten auch möglichst über dem Spritzwasserbereich liegen. Eine entsprechend hohe Bodenplatte ist teuer, ein Hochkeller dagegen relativ preiswert. Er benötigt nur wenig Erdaushub und lässt sich wegen der besseren Belichtung vielfältig nutzen.



Keller können sogar die Baukosten senken. Zum Beispiel könnte das Obergeschoss kleiner sein, wenn das Arbeits- oder Schlafzimmer im trockenen, hellen Basisgeschoss geplant sind. An heißen Tagen bleibt es hier angenehm kühl und ruhig. Kinderzimmer können kleiner sein, wenn ein großes Spielzimmer im Untergeschoss liegt.

Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung: Die Kosten für die Fundamentplatte, Abstellräume sowie den Platz für Hausanschlüsse, Waschmaschine und Trockner verbrauchen ca. die Hälfte von dem, was ein Keller kosten würde. Realistische Vergleichsrechnungen zeigen: Pro Quadratmeter kostet der Rohkeller etwa 150 bis 200 EUR mehr. Für 5 % höherer Kosten gewinnt das Haus ca. 35% mehr Nutzfläche.

Quelle: prokeller.de