Der einfache Bau einer Garage aus Beton

Garage aus Beton

Außenanlagen / Garagen:  Wer ein eigenes Haus besitzt, der möchte sein Auto normalerweise nicht auf der Straße stehen lassen. Schließlich bietet das Grundstück in den meisten Fällen auch Platz für einen Carport oder sogar eine Garage. In vielen Fällen plant der Architekt die Garage bereits beim Bau des Hauses mit ein.

Ist dies nicht geschehen, dann kann man auch im Nachhinein noch eine Garage bauen lassen. Die muss meistens nicht aufwändig gemauert werden, sondern entsteht oft mit dem Einsatz von großflächigen Betonelementen. Das dauert nur wenige Stunden und bringt ein ebenso stabiles wie ansehnliches Ergebnis.

Beratung steht am Anfang

Wie bei jedem Bauvorhaben steht auch vor der Errichtung der Garage ein Beratungstermin mit der zuständigen Firma. Diese fragt zunächst die Präferenzen ab, sieht sich die Gegebenheiten vor Ort an und präsentiert anschließend einen Plan. Ist der Kunde damit einverstanden, dann kann es mit dem Bau losgehen. Entscheidet man sich für die Variante, die Garage aus Betonelementen montieren zu lassen, dann lässt sich dies im Normalfall an nur einem Tag bewerkstelligen.

Zunächst muss dafür der Boden für das Bauwerk bereitet werden. Die Basis bildet eine etwa 30 Zentimeter dicke Schicht aus verdichtetem Schotter, auf der Feinsplitt aufgehäuft wird. Auf ein Streifenfundament kann dagegen verzichtet werden. Stattdessen wird die Bodenplatte ausgelegt, mit der dann die Wandelemente verbunden werden. Dafür wird ein spezielles Verbundsystem verwendet, das verhindert, dass die Garage später in sich zusammenfällt. Anschließend wird die Decke auf die Konstruktion gehoben, die danach noch mit Fenstern, Toren und/oder Türen versehen wird.

Welches Garagentor ist passend?

Die ideale Lösung ist eine Kombination aus Tür und Tor, damit man nicht jedes Mal das Tor öffnen muss, wenn man in die Garage gehen möchte. In Sachen Tor stellt das Sektionaltor die beste Wahl dar, weil es den meisten Platz in der Garage spart und am sichersten in der Nutzung ist. Es schiebt sich direkt unter die Decke der Garage und gewährt somit beinahe die komplette Höhe des Tores als Einfahrthöhe.

Ein wichtiges Element ist die Installation eines Antriebs für das Garagentor. Schließlich kann man es sich angesichts der heutigen Technik sparen, das Tor mit Muskelkraft zu öffnen. Stattdessen lässt man einen elektrischen Antrieb einbauen, der das Tor auf Knopfdruck öffnet und schließt. Moderne Antrieben für das Garagentor lassen sich intuitiv bedienen, sind im Stand-by-Betrieb stromsparend und verschlüsseln das Signal der Fernbedienung automatisch, damit es nicht zu Manipulationen kommen kann. Außerdem verfügen sie über einen Anschluss für die Außenbeleuchtung.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain