Montag, 21. Mai 2012

Sie suchen Informationen rund um den Hausbau?

...z.B. Hausbau, Baufinanzierung, Garten, Ratgeber usw.

ratgN newsN
Energie Energiesparen Wohin verfliegt die Heizenergie?
Wohin verfliegt die Heizenergie? Energie / Energie sparen:  Steigende Heizkosten und das zunehmende Umweltbewusstsein lenken den Blick verstärkt auf den Heizenergiebedarf von Häu­sern. Viele Hausverkäufer werben mit hohen Dämmwerten der Außenwände. Sie nutzen dabei aus, dass viele Bauherren oder Käufer nicht wissen, wie gering deren Einfluss auf den Primär­energiebedarf ist. Wohin die Heizenergie im einzelnen ver­fliegt, erläutert die kostenlose Broschüre „Massiv bauen...besser leben" der Informationszentrale Massiv Mein Haus e.V. .

Wegen der vielen verschiedenen Verlustquellen verlangt der Gesetz­geber ganz bewusst nur einen maximalen Primärenergiebedarf des Gebäudes und keine extrem hohen Dämmwerte einzelner Bauteile. „Damit Bauherren ihr Haus energetisch wirtschaftlich planen können, sollten sie wissen, auf welchen Wegen die Heizenergie verfliegt", empfiehlt Reiner Pohl, Geschäftsführer von Massiv Mein Haus. Etwa 37 % der Primärener­gie geht über die Gebäudehülle verloren. Davon benötigen die Wände lediglich 10% bis 15%. Die Aufbereitung und der Transport des Energieträgers Öl oder Gas, die Verluste des Heizkessels und die Wärmeverluste bei der Verteilung der Heiz­wärme verbrauchen - selbst bei sparsamen Brennwertkesseln - ca. 30 %, die Belüftung des Gebäudes ca. 25 % und die Warmwasser­bereitung ca. 8% der Energie.



In den letzten Jahren hat die Baustoffindustrie ihre Mauersteine wärmetechnisch stark optimiert.

Gemauerte Wände können damit besser dämmen, als eine gleich dicke Holzwand. Bei den heute übli­chen hohen Dämmwerten gemauerter Außenwände und ihrem gerin­gen Anteil an den gesamten Energieverlusten beeinflusst eine wei­tere Verbesserung ihres Dämmwertes den Primärenergiebedarf nur wenig.

Massivbauten aus Mauerwerk und Beton halten aber nicht nur durch niedrige U-Werte die Wärme im Haus. Weil sie spätestens nach dem Verputzen dicht sind und bleiben, kann der Wind auch nach Jahren keinezum vergrössern klicken Wärme durch Ritzen und Spalten aus dem Haus blasen. Ihre Wärmespeichermassen nutzen im Winter die Sonnen­energie beson­ders gut aus und halten im Sommer die Räume ange­nehm kühl. Schwere massive Wände und Decken schirmen gegen Lärm ab und brennen nicht. Familien mit Kindern schätzen dies besonders. Ein wichtiges Argument für die Altersvorsorge ist, dass Massivhäuser robust und damit pflegeleicht sind. Maklerumfragen beweisen immer wieder ihre Wertbeständig­keit. Sie lassen sich im allgemeinen schnell und zu einem guten Preis verkaufen.

Weitere interessante Tipps zum Hausbau können unter www.massivhaus-ratgeber.de abgerufen oder kostenlos bei der Infor­mationszentrale Massiv Mein Haus e.V., Falkensteinstr. 9, 86316 Friedberg, Tel.: 0821-7849773, Fax 0821-784447, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   angefordert werden.

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick auf aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Energiespartipp: Heizkörper entlüften

Heizung entlueften - zum vergrössern klicken Energie / Energie sparen:  Zu viel Luft im Heizkörper verbraucht unnötig teure Energie, da sich das Heizwasser nicht mehr optimal verteilen kann und die Heizung länger benötigt, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Wer Heizkosten sparen...
Weiterlesen...

Stromeinsparung nach einem Jahr höher als Anschaffungskosten

Energie sparen / zum vergrössern klicken Energiesparlampen: Gut für Geldbeutel und Umwelt

Energie / Energie sparen:  Dauerbrenner in Sachen Energie und Geld sparen sind die Energie-sparlampen von OSRAM. Das belegt eine Untersuchung der Stiftung Warentest in der Januar 2007-Ausgabe von...

Weiterlesen...

Veränderung bei KfW-Programmen

Veränderung bei KfW-ProgrammenEnergie / Energie sparen:  Zum 1. April 2009 ordnet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ihre Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren neu. Aktualisiert werden auch die Effizienzklassen.

Die bisherigen Förderprogramme...

Weiterlesen...

KfW40-Haus auf die einfache Art

KfW40 Haus - zum vergrössern klickenEnergie / Energie sparen:  Der Schuster trägt die schlechtesten Schuhe? So sollte es für Herrn Lehmann nicht sein, deshalb plante der Inhaber des gleichnamigen Ingenieurbüros für technische Gebäudeausrüstung für seine Familie ein KfW40-Haus nach...
Weiterlesen...

Ein Umstieg auf Holzpellets ist auch in der City kein Problem

HolzpelletsEnergie / Energie sparen: Deutschland verfügt mit aktuell 3,6 Milliarden Kubikmetern über die größten Holzvorräte Mitteleuropas. Die von Wissenschaftlern des Johann Heinrich von Thünen-Instituts errechnete Menge würde ausreichen, um einen...
Weiterlesen...