Montag, 21. Mai 2012

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Energie Energiesparen Eine Kellerdeckendämmung hilft beim Energiesparen

Energie sparenGeringer Aufwand, große Wirkung

Energie / Energie sparen:  Spätestens bei einem Blick auf die Heizkostenabrechnung wird jedem Eigenheimbesitzer schmerzlich bewusst: Energie wird nie mehr ein günstiges „Vergnügen“ sein. Nur tatsächlich eingesparte Energie kann zukünftig die „zweite Miete“ nachhaltig konstant halten oder sogar reduzieren. Gerne würden viele sofort geeignete Modernisierungsmaßnahmen einleiten, um der Energiekostenexplosion zu begegnen, doch hohe Investitionen etwa für neue Fenster, eine neue Heizungsanlage oder eine vollflächige Fassadendämmung sind nun einmal nicht einfach über Nacht zu realisieren. Doch wie wäre es damit? Fünf bis zehn Prozent der Heizkosten in bewohnten Gebäuden lassen sich ganz einfach durch den kostengünstigen Einbau einer Kellerdeckendämmung sparen.

Kaum ein Hausbesitzer weiß, dass er so einen enormen Einspareffekt mit einer ganz einfachen und bezahlbaren Lösung für die Kellerdecke erzielen kann. Eine erstklassige Kellerdeckendämmung mit einem hochwertigen Steinwollesystem etwa gibt es schon für unter 50 Euro pro Quadratmeter. Umso verwunderlicher, dass noch immer 90 Prozent aller Bestandsgebäude über keinerlei Dämmung der




Kellerdecke verfügen. Besonders dramatische Konsequenzen hat das für die Besitzer von Häusern, die vor 1995 gebaut wurden. Erst seit dem Inkrafttreten der EnEV von 1995 nämlich ist für Häuser eine außenseitige Perimeterdämmung der Bodenplatte und des Kellers vorgeschrieben. Die meisten der heutigen Bestandsgebäude verfügen dementsprechend also weder über eine Wärmedämmung zwischen den beheizten Räumen im Erdgeschoss und dem Keller noch über eine Dämmung der Kelleraußenwände und der Bodenplatte. Sie geben deshalb ständig Wärme an das umgebende Erdreich ab. Hier wird teure Heizenergie verschwendet.

Schon mit einer nur sechs Zentimeter dicken Steinwolledämmung ist eine deutliche Energiekostenersparnis, wie sie beispielsweise den Anforderungen der EnEV 2007 entspricht, möglich. Grundsätzlich gilt jedoch: Mehr ist mehr und so sollte bei ausreichender Raumhöhe gleich eine Dämmdicke von zwölf Zentimetern eingeplant werden. Dies sorgt für noch mehr Energieeinsparung und einen spürbaren Komfortgewinn für die Bewohner. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus wird so schon durch eine Investition von 2.000 bis 3.000 Euro zur echten Wohlfühlzone für seine Bewohner. Kalte Füße im Erdgeschoss und zugige Wohnräume gehören der Vergangenheit an.

Einfache Montage hält die Kosten im Rahmen

In den meisten Kellern können die Dämmplatten einfach unter die Decke geklebt werden. Nur bei sehr unebenen Kellerdecken werden die Platten (wie ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade) zusätzlich mit Dübeln befestigt. Die Fugen zwischen den dicht gestoßenen Platten verfilzen, so dass eine dichte, fast fugenlose Dämmschicht mit einer gleichmäßigen Oberfläche entsteht, die die Gefahr von Wärmebrücken minimiert.

Über den Aufwand der Dämmarbeiten gibt insbesondere die Beschaffenheit der Decke Auskunft: Ist die Decke im Prinzip glatt, so braucht man nur die Oberfläche daraufhin zu prüfen, ob die Decke vor der Verklebung grundiert werden muss oder nicht. Die Beschaffenheit der Farbe prüft man am einfachsten, indem man mit den Fingern über die Decke streicht. Bleiben Farbspuren an den Fingern zurück oder kalkt die Farbe aus, sollte die Decke vor der Dämmung unbedingt grundiert werden. Sandet die Decke ab, bröselt der Putz von der Decke oder platzt die Farbe deutlich sichtbar bereits an verschiedenen Stellen auf, dann sollte besonders gründlich vorbehandelt werden. Die Decke muss dann mit einer Stahlbürste abgebürstet und danach mit einem Tiefen- und Haftgrund vorbereitet werden.

Brand- und Schallschutz inklusive

So ganz nebenbei schützt eine Dämmung aus nichtbrennbarer Steinwolle auch noch vor der Ausbreitung eines Feuers, das im Keller entsteht – Risiken, wie sie von Hobby- und Partykellern ausgehen, werden damit deutlich minimiert. Ohne gefährliche Rauchgase zu bilden glimmt eine Steinwolledämmung langsam vor sich hin – so bleibt genug Zeit, um den Zimmerbrand im Keller zu löschen, bevor das übrige Haus in Mitleidenschaft gezogen wird.

Und wenn die Kinder im Keller einmal wieder eine Party feiern, schluckt die neue Kellerdeckendämmung auch noch jede Menge Lärm – schön für diejenigen, die über dem Partyraum ein geruhsames Wochenende verbringen wollen.

Optik je nach Wunsch
Viele Immobilienbesitzer wünschen sich eine Dämmung, die gleichzeitig auch eine ansprechende Optik bietet, denn die meisten Kellerräume werden  heute regelmäßig genutzt. Wie aufwändig die gut gedämmte Kellerdecke gestaltet wird, ist letztlich eine Frage des Geschmacks, des Budgets, aber auch der Raumhöhe im Keller. Mancher Eigentümer scheut eine teure Lösung, die eine Bekleidung der Dämmplatten mit Holz- oder Gipskartonplatten vorsieht. Meist ist auch die Raumhöhe im Keller so gering, dass eine abgehängte Decke nicht zu montieren ist. Eine sinnvolle Alternative bieten hier streichbare Dämmplatten, wie etwa die Steinwolledämmung „Planarock Plus“ von Rockwool. Unmittelbar nach der Montage können die Platten je nach Geschmack ganz einfach mit einer gut deckenden Innenfarbe gestrichen werden. Wird die Decke später beschädigt, zum Beispiel weil mit schweren oder spitzen Gegenständen dagegen gestoßen wird, kann sie problemlos gespachtelt und überstrichen werden. Die Decke sorgt also nicht nur dauerhaft für erstklassige Dämmung, sondern bleibt auch langfristig schön.

Es gibt übrigens kaum ein Gebäude, in das eine „PlanarockPlus“ Decke nicht eingebracht werden könnte. Auch in sehr alten Häusern, deren Keller feucht sind, kann eine solche Dämmung ohne Bedenken montiert werden, da sie diffusionsoffen ist und so keinen Platz für Schimmel schafft. Auch hier sorgt eine Kellerdeckendämmung mit Steinwolle dafür, dass Heizenergie dort genutzt wird, wo es Sinn macht. Nämlich in bewohnten Räumen statt im Keller.

Indem die Kellerdeckendämmung von unten an der kalten Seite des Bauteils angebracht wird, kann sich hier natürlich auch kein Tauwasser bilden, wie dies häufig bei der nachträglichen Dämmung von Innenwänden in beheizten Räumen geschieht.

Quelle: rockwool.de

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