Hausbautipps24 - Der Hausbau

Der Traum vom eigenen Haus beginnt mit vielen Fragen – wir geben die Antworten. Ob Sie planen, selbst zu bauen, einen Anbau oder Umbau zu errichten, eine Immobilie zu kaufen oder bestehendes Eigentum zu renovieren oder modernisieren: Unser umfassender Hausbau-Ratgeber bietet gebündeltes Wissen zu allen wichtigen Themen rund ums Eigenheim.

Der Hausbau begionnt mit dem Traum  und endet hoffentlich so!

Wir informieren Sie über den Hausbau selbst, beginnend mit der Bauplanung, die entscheidend dafür ist, welche Bauweise gewählt werden soll und endend mit dem Innenausbau. Zusätzlich können Sie unsere kostenlosen Online Ratgeber für viele Teilbereiche des Hausbaus nutzen. Informationen über Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus verbinden sich mit Grundlagen der ökologischen Bauweise und Hinweisen auf das barrierefreie Bauen. Den wichtigen Artikeln über die Außenanlagen, wie Garage, Carport, Swimingpool, Wintergarten, Terrasse und Balkon folgen Infos über Baustoffe, Bauteile und Dämmstoffe, sowie Neuheiten von Dach und Keller. Im Rahmen der Haustechnik erhalten Sie ausführliche Informationen über Elektroarbeiten, Heizungstechnik, Sanitärinstallation und Sicherheit beim Hausbau.

Fazit: Gut geplant ist halb gebaut

Unsere Plattform bietet gebündeltes Know-how für jede Phase des Hausprojekts. Egal, ob Sie gerade erst anfangen zu träumen oder schon den Bauantrag in der Hand halten - Sie finden hier verlässliche Informationen, Inspiration und Tools, die Sie auf dem Weg in Ihr neues Zuhause begleiten und Ihnen helfen, Hausbau-Fehler zu vermeiden. Informieren Sie sich auch in unserem Artikel: Die 50 wichtigsten Fragen zum Hausbau!

Motivation für den Hausbau heute

Mögliche Motivationen für den Hausbau heute sind, je nach persönlicher Lebenssituation und Zielsetzung:

Persönliche Freiheit und Unabhängigkeit

Du kannst deine eigenen Wünsche umsetzen. Du bestimmst Grundriss, Stil, Materialien und musst keine Kompromisse wie bei bestehenden Immobilien eingehen. Du bezahlst keine Miete mehr. Statt monatlich Geld zu „verbrennen“, baust du Vermögen auf.

Langfristige Investition und Sicherheit

Ein eigenes Haus ist eine sehr gute Wertanlage. Immobilien sind in der Regel wertstabil, besonders in guten Lagen. Ein eigenes Haus ist für viele ein entscheidender Beitrag zur Altersvorsorge, denn mietfreies Wohnen im Ruhestand entlastet enorm. Die Familie ist abgesichert, denn ein eigenes Heim bedeutet Stabilität für Partner*in und Kinder.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Der Hausbau heute wird nach modernen Baustandards durchgeführt. Du kannst auf erneuerbare Energien setzen, denn Wärmepumpen, Solaranlagen sorgen für hohe Energieeffizienz. Moderne Baustoffe für den Hausbau bestehen aus nachhaltigen Materialien und sind in der Regel umweltfreundlich.

Finanzielle Aspekte

Die aktuell immer noch relativ niedrigen Bauzinsen erlauben eine historisch günstige Baufinanzierung, was sich langfristig lohnen wird.
Manche Finanzierungsmodelle können steuerlich attraktiv sein, z.B. durch Steuervorteile bei Vermietung oder Doppelhaus. Wer energieeffizient baut, hat Anspruch auf die Förderung der KfW-Bank.
Staatliche Zuschüsse und Kredite für energieeffizientes Bauen können die Finanzierungskosten senken.

Lebensqualität und Standortvorteile

Sehr viele Menschen zieht es heute raus aus der Stadt. Ein Haus im Grünen kann mehr Ruhe, Raum und Natur bedeuten.
Ein eigener Hausbau ermöglicht Platz für Hobbys und Homeoffice. Garten, Werkstatt, Arbeitszimmer, all das ist im eigenen Haus kein Problem.

Hilfe bei der Hausbau-Planung

Bauen oder Kaufen

Hausbau-Entscheidung

Hausbau-Checkliste

Baunebenkosten nicht vergessen

Hausbau-Zeitplan

Hausbau-Fehler vermeiden

Hausbau Kosten Rechner

Die einzelnen Etappen beim Hausbau

1. Planungsphase

Die Planungsphase, die Hausplanung selbst, verfolgt das Ziel, Grundlagen zu schaffen und endgültige Entscheidungen zu treffen. Zu den wichtigsten Vorbereitungen gehört eine Bedarfsanalyse, bei der die Größe des Hauses, die Zimmeranzahl, der Architekturstil und das Budget festgelegt werden.

Auf der Basis der Bedarfsanlayse erfolgt die Grundstückssuche mit anschließendem Grundstückskauf. Gleichzeitig setzt auch die Finanzierungsplanung ein. Hypothekenkredit, Eigenmittel und Fördermittel (z. B. Durch die KfW-Bank) müssen beantragt werden.

Der nächste Schritt ist die Beauftragung einer Baufirma oder eines Architekten, um die Entwurfsplanung zu erstellen. Erste Skizzen für die Raumaufteilung müssen abgesegnet werden.

Ein passendes Bauunternehmen zu finden ist einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau – schließlich hängt die Bauqualität, die Termintreue und letztlich dein Wohlbefinden davon ab. Hier sind die wichtigsten Tipps und Schritte, um ein gutes Bauunternehmen zu finden:

Recherche für ein Hausbau-Unternehmen

Du kannst auf Online-Plattformen suchen oder bei Unternehmen wie „Wer liefert was“. Aber auch Immobilienforen und Erfahrungsberichte im Internet können hilfreich sein. Lokale Empfehlungen durch Familie, Nachbarn, Architekten und Bauherren anderer Objekte können zum geeigneten Bauunternehmen führen. Man kann auch Baustellen vor Ort besuchen, denn wer dort arbeitet, könnte ein Kandidat sein.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Erfahrung und Referenzen: Gibt es vergleichbare Projekte?
  • Zertifikate und Mitgliedschaften: Z. B. in der Handwerkskammer, Baugewerbeverband
  • Festpreisangebot möglich?
  • Eigenleistungen erlaubt? (wenn du selbst mitarbeiten willst)
  • Kommunikation & Erreichbarkeit: Klar, ehrlich, transparent?
  • Bonität und Insolvenzfreiheit: z. B. über eine SCHUFA-Auskunft oder Handelsregister

Angebote einholen und vergleichen

Du solltest mindestens 3 Angebote einholen. Achte dabei auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung, einen Zahlungsplan, der angemessene Zahlungen gemäß dem Baufortschritt vorsieht, klare Zuordnung der Inklusivleistungen damit keine versteckten Zusatzkosten entstehen können, Bestätigung der Garantie und Gewährleistungsfrist (nach BGB: 5 Jahre) und immer daran denken: 
der Preis ist wichtig – aber er ist nicht das einzige Kriterium!

Vertrag und Absicherung

Prüfung nachfolgender Kriterien:

Als letzter Schritt ist dann eine Bauanzeige oder ein Bauantrag bei der Baubehörde einzureichen.

2. Bauvorbereitung

Das Ziel der Bauvorbereitungsphase ist es, alles für den Baubeginn vorzubereiten. Dazu gehören insbesondere:

3. Rohbauphase

Zum Abschluss der Rohbauphase muss das „Gerüst“ des Hauses stehen. Die einzelnen Zwischenphasen sind dabei

  • Aushub
  • Bodenplatte oder Keller errichten
  • Mauerwerk oder Fertigbauteile errichten
  • Decken und Dachstuhl setzen
  • Dach eindecken
  • Fenster und Außentüren einsetzen
  • Am Ende wird das Richtfest gefeiert.

4. Ausbauphase

Die Ausbauphase widmet sich ganz dem Innenausbau und der Haustechnik. Im einzelnen geht es dabei um die Gewerke

  • Elektro- und Sanitärinstallationen
  • Heizung und Lüftung
  • Wärmedämmung und Innenputz
  • Estrich gießen
  • Trockenbau (z. B. Trennwände)
  • Bodenbeläge und Fliesen
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Sanitärobjekte und Innentüren montieren

5. Abschluss und Übergabe

Mit der Bezugsfertigkeit wird das Haus übergeben. Die Endabnahme erfolgt durch den Bauleiter oder einen Gutachter. Das ist die Gelegenheit, eine Mängelliste zu überprüfen und die Mängel zu beheben. Danach erfolgt die förmliche Hausübergabe / Schlüsselübergabe und der Einzug (Umzugsfirma frühzeitig beauftragen) kann in Angriff genommen werden. Dafür muss rechtzeitig eine Anmeldung bei den Versorgern (Gas, Wasser, Strom, Telefon) und beim Einwohnermeldeamt erfolgen.

6. Nach dem Einzug

Nach dem Einzug ist es an der Zeit, die Außenanlagen zu gestalten. Garten, Terrasse, Carport oder Garage müssen angelegt und eventuelle Restarbeiten oder Nachbesserungen müssen erledigt werden.

Eine Übersicht über die Themen, die auf dem Informationsportal Hausbautipps24 im Rahmen des Hausbaus behandelt werden, findet sich nachstehend. Einfach anklicken und schon sind Sie im entsprechenden Bereich.

Außenanlagen                           Bauplanung
Garagen und Carports
Swimmingpool                           Baustoffe
Terrassen und Balkone            Bauteile
Wintergarten                              Dämmstoffe 
Wege und Zäune                       Ziegel


Bauweise                                   Dach 
Barrierefrei bauen
Fertighaus                                  Keller
Holzhaus
Massivhaus
Ökologisches Bauen                Treppen 
Klimaschutz

Haustechnik                             Türen
Elektro
Heizungstechnik
Sicherheit 


Innenausbau
Badezimmer
Fenster
Fußboden
Küchen


Ratgeber
Anbau
Badezimmer
Bauvertrag
Fenster
Fertighaus
Grundstückskauf
Hausbau
Hausbaufinanzierung
Solarenergie
Versicherungen beim Hausbau
Wintergarten

Foto: pixabay / Paul Brennan 

Unsere neuesten Blogbeiträge aus dem Bereich Hausbau:

Heizölpreise weiter auf dem Vormarsch

Brennertausch Brennertausch: Die günstige Lösung

Heiztechnik / Heizkessel:  Heizen mit Öl wird in diesem Winter teuer: Im Oktober 2006 kostete Heizöl rund 85 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Und Experten erwarten, dass die Energiepreise auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Dem gegenüber stehen laut einer aktuellen Studie des deutschen Schornsteinfegerhandwerks über zwei Millionen Ölheizungen, die älter als 15 Jahre sind.

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Das Fundament, Grundlage für den Hausbau

Fundamenterstellung Fundament / Gründung:  Fundamente, auch Gründungen genannt, haben die Aufgabe, die Lasten des Baukörpers, Eigengewicht und Verkehrslast, in den Baugrund abzuleiten. Da die Festigkeit der Böden geringer ist, als die Festigkeit der Baustoffe, werden Fundamente, die die Lasten verteilen sollen, unter den tragenden Elementen des Bauwerks angeordnet.

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Drei neue Holzdekore im Programm

Fenster - Neue Holzdekore von Rehau Hausbau / Fenster:  Als marktführender Systemlieferant für Profilsysteme, Ergänzungsprogramme und Produkte für Fenster und Fassade legt REHAU gehobenen Wert auf Qualität und Design seiner Produkte. Um seinen Kunden in punkto Design einzigartige Fenster-Lösungen zu bieten, hat sich das Unternehmen die Exklusivität für drei neue Holzdekore gesichert.

Ab sofort besteht exklusiv für REHAU Kunden die Möglichkeit, ausgewählte Profile aus REHAU Brillant-Design in Golden Beech, Irish Oak und Soft Cherry zu beziehen.

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Die Energie beim Hausbau

Energie

Für den Hausbau ist die Energie in Form von Wärme, Strom und Gas von Bedeutung. Im Rahmen der Haustechnik gilt es, diese Energieformen mit geeigneten Mitteln für den Hausbau zu nutzen. Wichtiges Kriterium der Anendung ist dabei die Energieeinsparverordnung vom Februar 2002.


Bei der Planung eines Hausbaus kann der Energieverbrauch bereits durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Der Grundriss des Hauses, die Ausrichtung und die Anordnung der Fenster haben dabei ebenso Einfluss, wie die Wärmedämmung, die Heizungsanlage und die Lüftungstechnik.
 


Ein Ziel der Hausbauplanung, zumindest für den Bereich Haustechnik, sollte es sein, unnötige Energieverluste zu vermeiden und natürliche Ressourcen zur Energiegewinnung und Energieeinsparung im Sinne der Energieeinsparverordnung zu nutzen.

Wärme

Die Erzeugung von Wärme ist mittels der Haustechnik durch Solarwärme und Erdwärme möglich. Im Rahmen der Energieeinsparverordnung sind die Anforderungen und finanziellen Fördermaßnahmen der Energiegewinnung durch Techniken, die Wärme produzieren, ausführlich beschrieben.

Solaranlagen

Fotovoltaikanlage
Fotovoltaikanlage
Die Solarthermie oder Solarwärme wird durch Solaranlagen erzeugt. Die Energiegewinnung ist abhängig von den klimatechnischen Gegebenheiten und erfolgt durch Solarzellen auf dem Hausdach. Die Solarwärme wird beim Hausbau dazu verwandt, warmes Wasser zu erzeugen um damit die Heizung zu betreiben. Die dazu erforderliche Heizungstechnik ist im Kapitel Haustechnik/Heizung bereits abgehandelt worden.

Erdwärme (Geothermie)

Erdwärme ist eine Energie, die  durch Erdwärmesonden in oberflächennahen Bereichen bis ca. 100m Tiefe gewonnen wird. Bei der Nutzung der Erdwärmesonden sind die geologischen Verhältnisse bezüglich der Art und Verbreitung der Gesteine im Untergrund, die Grundwasserführung und der Grundwasserstand zu berücksichtigen. Die heutige Technik und die finanzielle Förderung nach der Energieeinsparverordnung lassen eine ökologische und ökonomische Energiegewinnung durch Geothermie zu.

Strom

Energiegewinnung in Form von Strom ist im Rahmen der Haustechnik  durch die Nutzung einer Solaranlage, die auf dem Prinzip der Fotovoltaik beruht, möglich. Leider reicht das Strahlungsvermögen der Sonne in den meisten Gebieten in Deutschland nicht aus, um soviel Energie zu erzeugen, daß eine autarke Stromversorgung durch Fotovoltaik für den gesamten Hausbau möglich ist. Bei richtiger Bemessung der Solaranlage und einem Hausbau nach dem Passivhaus-Prinzip ist eine kostengünstige Erstellung einer Fotovoltaikanlage und damit die Gewinnung von Strom dank der Förderung im Rahmen der Energieeinsparverordnung auch ökonomisch sinnvoll und machbar.

Gas

Die Versorgung mit Gas in der Haustechnik beinhaltet vor allem Erdgas, die Verwendung von Flüssiggas ist nicht mehr zeitgemäß. Daneben kommt im Zuge der ökologischen Energiegewinnung das Biogas vermehrt zur Anwendung.

Erdgas

Erdgas ist vielseitig, wirtschaftlich, bequem und schont die Umwelt. Außerdem ist es eine sichere Sache, denn Erdgas ist in unverbranntem Zustand völlig ungiftig. Einziger Nachteil ist die Abhängigkeit von Multi-Unternehmen der Energiewirtschaft.

Biogas

Die Erzeugung des Gases erfolgt in Biogasanlagen durch Vergärung organischer Stoffe. Das vergorene organische Material kann als hochwertiger Dünger landbaulich verwertet werden. Die Erzeugung der Energie, also von Strom und Wärme aus Biogas, hat positive Effekte für die Umwelt und kann durch den Verkauf von elektrischer und/oder thermischer Energie landwirtschaftliche Einkommen sichern.


Weitere Informationen rund um die Heizungsanlage und das Heizen beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:

Heizungsanlage,
Wärmeversorgung, Heizungssysteme,

Heizkessel,
Festbrennstoffkessel, Gasheizkessel, Ölheizkessel,
Solarheizung, Elektroheizung

Energie und Hausbau,

Brennstoffe und andere Energieträger,

Fossile Energie, Erdöl, Erdgas, Kohle,
Alternative Energie, Solarenergie, Erdwärme/Geothermie,
Wärmepumpen,
Holzpellets, Biogas, Windkraft

Heizung,
Warmwasserheizung, Ofen, Kamin,
Schornstein,
Wärmeverteilung

Wärmeabgabe,
Heizkörper, Flächenheizung, Konvektoren,
Heizungsregelung, Brennstofflagerung

Elektroinstallation beim Hausbau

Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von zugelassenen Elektroinstallateuren vorgenommen werden. Die Stromverteilung erfolgt in der modernen Haustechnik in den meisten Fällen durch Unterputzleitungen vom Stromzähler über Verteiler bis zu den Abnahmestellen, Steckdosen, Lichtschalter und Lampen. Elektrische Leitungen in Wänden dürfen nur senkrecht und waagerecht verlegt werden.

 


Es gehört zu den Aufgaben des Elektroinstallateurs, die einzelnen Komponenten der Elektroinstallation so zu verbinden, dass die Schaltungen die gewünschten Funktionen erfüllen und dabei keine Gefahr eines elektrischen Schlags für die Benutzer besteht.

Hinsichtlich des Ausstattungsniveaus der Elektroinstallation unterscheidet man in die Ausstattungswerte 1 Grundausstattung, 2 gehobene Ausstattung und 3 zukunftssichere Komfortausstattung (z.B. das BUS System).

BUS System

Im heutigen Hausbau ermöglicht das Elektro- BUS System die Steuerung von Haustechnik-Komponenten, wodurch Betriebs- und Energiekosten gesenkt werden können. Durch dieses BUS System, neuestes Mitglied der Gebäudesystemtechnik, werden mehrere Endgeräte der Haustechnik, z.B. Heizkörper, Lichtschalter, Lampen, Lüftung, Jalousien, Rauchmelder usw. durch elektrische Leitungen miteinander verbunden und können dann von einer zentralen Stelle aus, vielfach in der Nähe des Stromzählers, gesteuert werden. Dies geschieht bei geschickter Elektroinstallation auch automatisch, wie Rollläden öffnen, Licht löschen usw.

Lichtschalter und Steckdosen

Gleichartige Ausführungen von Lichtschaltern und Steckdosen, teilweise mit modernen Tastsensoren tragen viel zu einem einheitlichen Gesamtbild der Elektroinstallation in verschiedenen Räumen bei. Die Hersteller für Gebäudesystemtechnik bieten heute unter einheitlichem Abdeckrahmen Kombinationen und Einzeleinheiten für Schutzkontakt-Steckdosen, Antennensteckdosen, Lichtschalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Jalousieschalter u.ä. für die gesamte Haustechnik an. Für Außenanlagen und Feuchträume müssen wassergeschützte Steckdosen und Lichtschalter benutzt werden.

Beleuchtung

Die Beleuchtung ist ein Bereich der Elektroinstallation, der einen wesentlichen Teil zum Wohlbefinden beitragen kann. Nach der Nutzung der Beleuchtung unterscheiden wir Lampen für die Allgemeinbeleuchtung, die Platzbeleuchtung und die Effektbeleuchtung.

Beleuchtung zur Auswahl Beleuchtung zur Auswahl

Für die Beurteilung von Beleuchtungsanlagen gibt es verschiedene Gütemerkmale, dies sind der Lichtstrom, die Lichtstärke, die Lichtausbeute und die Lichtfarbe. Der Elektroinstallateur unterscheidet die Beleuchtung auch nach der Art der verwendeten Leuchtmittel, wie z.B. Glühlampen, Halogenlampen und Leuchtstofflampen.

Aufzüge, Aufzugsanlagen

Aufzüge sind Teil der modernen Haustechnik und werden in Einfamilienhäusern als Personenaufzüge oder kleine Lastenaufzüge benutzt. Sie sind als Seilaufzüge, Hydraulikaufzüge und Treppenlifte im Einsatz. Die Elektroinstallation in diesem Bereich wird nur von ausgewählten Fach – Elektroinstallateuren angeboten. Aufgrund des hohen Aufwandes werden Aufzugsanlagen beim Einfamilien-Hausbau in der Regel ohne Maschinenraum verwendet.


Weitere Informationen rund um den Elektrobereich beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:


Elektroinstallation

 

Stromkreise, BUS-System, Schalter, Steckdosen

 

Beleuchtung, Leuchtmittel, Lampen und Leuchten

 

Aufzüge, Zentralstaubsauger

Sanitär

Der Sanitärbereich der Haustechnik umfasst die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung und die Müllentsorgung. Bei der Sanitärinstallation geht es in erster Linie um die optimale Ausführung in technischer und hygienischer Hinsicht für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung Ihres Hauses. Die Sanitärinstallation geschieht mittels besonderer Zu- und Abflussrohre.



Wasserversorgung

Die Wasserversorgung erfolgt in aller Regel durch eine zentrale Wasserversorgung, die dafür reines Trinkwasser bereit stellt. In seltenen Fällen wird auch eine Hauswasserversorgung durch einen Brunnen auf dem Hausbaugrundstück erfolgen. In der modernen Sanitär- und Haustechnik erfährt der Bauherr einen erheblichen Zusatznutzen seiner Wasserversorgung durch eine effiziente Regenwasser- und Grauwassernutzungsanlage.
 
 

Abwasserbeseitigung

Die Abwasserbeseitigung wird durch die Übergabeschächte der öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen durchgeführt. Dabei liegen die für die Haustechnik relevanten Grundleitungen unterhalb der Bausohle oder außerhalb des Gebäudes und werden durch Erdleitungen aus Steinzeug, Beton, Kunststoff oder Faserzement zum Übergabeschacht geführt. Die für die Haustechnik innerhalb des Gebäudes befindlichen Abflussrohre, Hauptansatzpunkt der Sanitärinstallation, werden im Rahmen der Abwasserbeseitigung aus Grauguss, Kunststoff, verzinktem Stahl oder Faserzement erzeugt.

Die Sanitärinstallation kennt zwei Methoden der Abwasserbeseitigung, das Mischsystem und das Trennsystem. Die Abwasserbeseitigung durch ein Mischsystem erfolgt dadurch,  daß Schmutz- und Regenwasser in einem Rohrnetz geführt werden und sämtliche Abwässer zur Kläranlage geleitet werden. Das Trennsystem bedeutet, daß Schmutz- und Regenwasser in getrennten Leitungssystemen geführt werden, und nur das Schmutzwasser durch die Abflussrohre der Kläranlage zugeführt wird. Sanitärtechnisch aufwendiger, dafür aber ökologisch vernünftiger ist die zweite Lösung, die Sie auch für Ihren Hausbau ins Auge fassen sollten.

Besondere Qualitätsanforderungen sind bei der Sanitärinstallation an die Abflussrohre, die Dachrinnen, Regenfallrohre und Bodenabläufe zu stellen, da Störungen bei der Wasserversorgung erhebliche Kosten und Unannehmlichkeiten für die Sanitärinstallation verursachen können.

Regenwassernutzung

Unser kostbares Trinkwasser zum Spülen im WC zu benutzen, ist viel zu schade und zu teuer. Die Regenwassernutzung für diesen Zweck ist nicht nur sinnvoller, sondern ökologisch und ökonomisch vorteilhafter. Die Sanitärtechnik besitzt heute Möglichkeiten der hygienischen Verwendung des Regenwassers, ja selbst die Aufwertung zu Trinkwasser wird mancherorts bereits getestet.

Regenwassergewinnung
Regenwassernutzung –
so muß es nicht mehr sein.
Die Regenwassernutzung schont unsere Grundwasservorräte, reduziert den Aufwand bei der Wasserversorgung und die Kosten für die sanitäre Wasseraufbereitung, den Wassertransport durch entfallende Abflussrohre und die Abwasserbeseitigung. Die Regenwassernutzung entlastet die Kläranlagen und wirkt so den steigenden Trinkwasser- und Abwasserkosten entgegen.

Müllentsorgung

Die Müllentsorgung erfolgt über die öffentlichen Mülltonnen, wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß der Standort der Mülltonnen so zu wählen ist, daß niemand durch Gerüche, Staub oder Lärm belästigt wird.

Weitere Informationen rund um den Sanitärbereich beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:

Heizung

Die Heizung beim Hausbau

Durch die im Februar 2002 in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV) haben sich die Verhaltensweisen der Planer und Bauausführenden im Hausbau radikal geändert, weil die Energieeinsparverordnung ein ganzheitliches Denken über den Energieverbrauch und damit auch und hauptsächlich den durch die Heizungstechnik und die Heizungssysteme verursachten Verbrauch fordert.

 

Im Rahmen der Haustechnik spielt die Heizung eine übergeordnete Rolle, ist sie doch für den größten Verbrauch an Energie verantwortlich.

Welche Heizungssysteme angewandt werden, ob Ofen und Kamin eine dominierende Rolle beim Hausbau spielen, daß ist in das Ermessen des Bauherren gestellt. Auch die Frage des Brennstoffes, ob Heizöl, Erdgas oder Festbrennstoffe oder die Alternativen mit Elektroheizung und Solaranlage ist durch den Bauherren nach reiflicher Überlegung in Zusammenarbeit mit den Betrieben der Haustechnik zu klären.

Als Heizungssysteme stehen als Einzelraumheizungen, Angebote wie Dauerbrandofen, Kaminofen, Ölofen, Pelletofen oder Elektroofen der verschiedensten Couleur zur Verfügung. Im Rahmen der modernen Haustechnik finden jedoch hauptsächlich Zentralheizungsanlagen Anwendung.

Brennstoffe

Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Festbrennstoffe, Strom oder Solarenergie lautet das Angebot an Brennstoffen für Ihre Heizung. Ihre Entscheidung sollte davon abhängen, womit Sie kostengünstig und umweltverträglich Ihre Heizungsanlage betreiben können! Wir haben eine Beschreibung sowie Vor- und Nachteile der Brennstoffe für Sie zusammengestellt.

Heizungssysteme

Bild einer Fussbodenheizung
Fußbodenheizung
Je niedriger die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung gewählt wird, desto energiesparender und komfortabler ist die Heizung. Einzelraumheizungen werden heute kaum benutzt, generell werden in der Haustechnik nur Zentralheizungsanlagen verwendet. Mögliche Systeme sind Fußbodenheizung und Wandheizungen, Radiatoren, Sockelleistenheizungen oder Luftheizungen.

Heizkörper 

Wenn Sie nicht ohnehin eine Einzelraumregelung in Ihrer Heizungsanlage installieren, sollten Sie auf allen Heizkörpern Thermostatventile verwenden. Bei steigender Raumtemperatur gibt die Heizung immer weniger Energie ab. Die möglichen Heizkörperarten sind: Radiatoren, Rohrheizkörper, Flachheizkörper, Konvektoren, Fußleistenheizkörper und Wandheizung.

Heizkessel

Auch die Auswahl unter den Heizkesseltypen ist groß und vom Heizungssystem abhängig. Durch die Einführung der Energieeinsparverordnung für den Hausbau ist auch die Anforderung bezüglich der Effizienz-Werte der Heizkessel gestiegen. Wir unterscheiden je nach Heizungstechnik Heizkessel für Heizöl, Heizkessel für feste Brennstoffe, Heizkessel für Erdgas- und Flüssiggas, Heizkessel für Holzpellets, Solarheizkessel, und Wärmepumpen-Heizkessel.

Klimatechnik

Hausbau und das Klima

Sie wünschen sich als Bauherr ein angenehmes Klima und daß Ihr Hausbau so gestaltet wird, daß Sie sich in Ihrem Haus wohlfühlen. Die Haustechnik hat dafür zu sorgen, daß die Behaglichkeit nicht zu kurz kommt.

 

Wohlfühlen und Behaglichkeit sind natürlich individuelle Wahrnehmungen. Unstreitig richtig ist jedoch, dass das Raumklima unser Wohlbefinden und die körperliche  und geistige Leistungsfähigkeit entscheidend beeinflussen kann. Wenn man sich in überhitzten und stickigen Räumen aufhalten muß, dann hat die Haustechnik versagt und der Faktor der Behaglichkeit und des Wohlfühlens liegt auf der untersten Stufe der Wohlfühlskala. Im eigenen Haus muß die Klimatechnik stimmen.

 
Der Hausbau und das Klima
Grafik: Fachinstitut Gebäude-Klima e.V.
Die Klimatechnik muß also die Behaglichkeit in Ihrem Haus dadurch erreichen, daß sie die gewünschten Umgebungsbedingungen, Ihr Wohlfühl - Klima erschafft und regelt. Dazu benutzt die Klimatechnik Maschinen, Computer und sonstige Einrichtungen, um die Wärme aus dem jeweiligen Raum zu entfernen, was wir als Kühlung empfinden, oder die Wärme hinzufügen, was wir als Heizung bezeichnen. Zusätzlich hat die moderne Klimatechnik dafür zu sorgen, daß die Feuchtigkeit im Raum wunschgemäß gesenkt oder erhöht wird. Letztendlich regelt sie durch den Transport von Wasser oder Luft die Klimaanlagen.

Die Haustechnik hat im Klimabereich durch Klimageräte, wie Klimaanlagen und geeignete Lüftungstechniken Abhilfe zu schaffen, denn es bringt meist nichts, einfach nur das Fenster zu öffnen. Eine vernünftige Lösung sind jedoch Klimaanlagen, die die Luft kühlen und entfeuchten und gegebenenfalls auch pollenverseuchte Luft ausfiltern. Die Lüftung ist auch ein wesentlicher Faktor im Passivhausbau, wo dank ihrer Hilfe ein gesundes Klima hergestellt wird. Bei modernen und entsprechend dichten Gebäuden sollte statt der üblichen unkontrollierten Lüftung über Ritzen und Fenster eine kontrollierte Lüftung der notwendige Luftwechsel sichergestellt werden.

Inzwischen hat die Industrie Meilensteine in der Haustechnik gesetzt und optimierte, in der Klimatechnik neuartige, Wohnungslüftungssysteme entwickelt. Solche Lüftungsanlagen sind häufig auch mit der Möglichkeit der Wärmerückgewinnung ausgestattet; sie ermöglichen bis zu 90% Wärmerückgewinnung aus der verbrauchten Luft. Einmal eingestellt, sorgen sie in Einfamilienhäusern immer für frische Luft und gewinnen gleichzeitig einen Großteil der kostbaren Heizenergie aus der Abluft zurück.

Diese Klima- Systeme bieten für Hausbauten bis zu einer Wohnfläche von 200 m² Klimatechnik -Lösungen an. Die gesamte Lüftungstechnik besteht aus einem Lüftungskompaktgerät zum Einbau an zentraler Stelle und dem dazugehörigen Luftverteilsystem, das die angenehm frische, gefilterte Luft vollautomatisch und kontrolliert in die Wohnräume bringt, wo sie ein Klima des Wohlfühlens und der Behaglichkeit erzeugt.

Weitere Informationen rund um Klimatechnik, die Heizungsanlage und die Lüftung beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten: