Hausbautipps24 - Der Hausbau

Der Traum vom eigenen Haus beginnt mit vielen Fragen – wir geben die Antworten. Ob Sie planen, selbst zu bauen, einen Anbau oder Umbau zu errichten, eine Immobilie zu kaufen oder bestehendes Eigentum zu renovieren oder modernisieren: Unser umfassender Hausbau-Ratgeber bietet gebündeltes Wissen zu allen wichtigen Themen rund ums Eigenheim.

Der Hausbau begionnt mit dem Traum  und endet hoffentlich so!

Wir informieren Sie über den Hausbau selbst, beginnend mit der Bauplanung, die entscheidend dafür ist, welche Bauweise gewählt werden soll und endend mit dem Innenausbau. Zusätzlich können Sie unsere kostenlosen Online Ratgeber für viele Teilbereiche des Hausbaus nutzen. Informationen über Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus verbinden sich mit Grundlagen der ökologischen Bauweise und Hinweisen auf das barrierefreie Bauen. Den wichtigen Artikeln über die Außenanlagen, wie Garage, Carport, Swimingpool, Wintergarten, Terrasse und Balkon folgen Infos über Baustoffe, Bauteile und Dämmstoffe, sowie Neuheiten von Dach und Keller. Im Rahmen der Haustechnik erhalten Sie ausführliche Informationen über Elektroarbeiten, Heizungstechnik, Sanitärinstallation und Sicherheit beim Hausbau.

Fazit: Gut geplant ist halb gebaut

Unsere Plattform bietet gebündeltes Know-how für jede Phase des Hausprojekts. Egal, ob Sie gerade erst anfangen zu träumen oder schon den Bauantrag in der Hand halten - Sie finden hier verlässliche Informationen, Inspiration und Tools, die Sie auf dem Weg in Ihr neues Zuhause begleiten und Ihnen helfen, Hausbau-Fehler zu vermeiden. Informieren Sie sich auch in unserem Artikel: Die 50 wichtigsten Fragen zum Hausbau!

Motivation für den Hausbau heute

Mögliche Motivationen für den Hausbau heute sind, je nach persönlicher Lebenssituation und Zielsetzung:

Persönliche Freiheit und Unabhängigkeit

Du kannst deine eigenen Wünsche umsetzen. Du bestimmst Grundriss, Stil, Materialien und musst keine Kompromisse wie bei bestehenden Immobilien eingehen. Du bezahlst keine Miete mehr. Statt monatlich Geld zu „verbrennen“, baust du Vermögen auf.

Langfristige Investition und Sicherheit

Ein eigenes Haus ist eine sehr gute Wertanlage. Immobilien sind in der Regel wertstabil, besonders in guten Lagen. Ein eigenes Haus ist für viele ein entscheidender Beitrag zur Altersvorsorge, denn mietfreies Wohnen im Ruhestand entlastet enorm. Die Familie ist abgesichert, denn ein eigenes Heim bedeutet Stabilität für Partner*in und Kinder.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Der Hausbau heute wird nach modernen Baustandards durchgeführt. Du kannst auf erneuerbare Energien setzen, denn Wärmepumpen, Solaranlagen sorgen für hohe Energieeffizienz. Moderne Baustoffe für den Hausbau bestehen aus nachhaltigen Materialien und sind in der Regel umweltfreundlich.

Finanzielle Aspekte

Die aktuell immer noch relativ niedrigen Bauzinsen erlauben eine historisch günstige Baufinanzierung, was sich langfristig lohnen wird.
Manche Finanzierungsmodelle können steuerlich attraktiv sein, z.B. durch Steuervorteile bei Vermietung oder Doppelhaus. Wer energieeffizient baut, hat Anspruch auf die Förderung der KfW-Bank.
Staatliche Zuschüsse und Kredite für energieeffizientes Bauen können die Finanzierungskosten senken.

Lebensqualität und Standortvorteile

Sehr viele Menschen zieht es heute raus aus der Stadt. Ein Haus im Grünen kann mehr Ruhe, Raum und Natur bedeuten.
Ein eigener Hausbau ermöglicht Platz für Hobbys und Homeoffice. Garten, Werkstatt, Arbeitszimmer, all das ist im eigenen Haus kein Problem.

Hilfe bei der Hausbau-Planung

Bauen oder Kaufen

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Hausbau-Checkliste

Baunebenkosten nicht vergessen

Hausbau-Zeitplan

Hausbau-Fehler vermeiden

Hausbau Kosten Rechner

Die einzelnen Etappen beim Hausbau

1. Planungsphase

Die Planungsphase, die Hausplanung selbst, verfolgt das Ziel, Grundlagen zu schaffen und endgültige Entscheidungen zu treffen. Zu den wichtigsten Vorbereitungen gehört eine Bedarfsanalyse, bei der die Größe des Hauses, die Zimmeranzahl, der Architekturstil und das Budget festgelegt werden.

Auf der Basis der Bedarfsanlayse erfolgt die Grundstückssuche mit anschließendem Grundstückskauf. Gleichzeitig setzt auch die Finanzierungsplanung ein. Hypothekenkredit, Eigenmittel und Fördermittel (z. B. Durch die KfW-Bank) müssen beantragt werden.

Der nächste Schritt ist die Beauftragung einer Baufirma oder eines Architekten, um die Entwurfsplanung zu erstellen. Erste Skizzen für die Raumaufteilung müssen abgesegnet werden.

Ein passendes Bauunternehmen zu finden ist einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau – schließlich hängt die Bauqualität, die Termintreue und letztlich dein Wohlbefinden davon ab. Hier sind die wichtigsten Tipps und Schritte, um ein gutes Bauunternehmen zu finden:

Recherche für ein Hausbau-Unternehmen

Du kannst auf Online-Plattformen suchen oder bei Unternehmen wie „Wer liefert was“. Aber auch Immobilienforen und Erfahrungsberichte im Internet können hilfreich sein. Lokale Empfehlungen durch Familie, Nachbarn, Architekten und Bauherren anderer Objekte können zum geeigneten Bauunternehmen führen. Man kann auch Baustellen vor Ort besuchen, denn wer dort arbeitet, könnte ein Kandidat sein.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Erfahrung und Referenzen: Gibt es vergleichbare Projekte?
  • Zertifikate und Mitgliedschaften: Z. B. in der Handwerkskammer, Baugewerbeverband
  • Festpreisangebot möglich?
  • Eigenleistungen erlaubt? (wenn du selbst mitarbeiten willst)
  • Kommunikation & Erreichbarkeit: Klar, ehrlich, transparent?
  • Bonität und Insolvenzfreiheit: z. B. über eine SCHUFA-Auskunft oder Handelsregister

Angebote einholen und vergleichen

Du solltest mindestens 3 Angebote einholen. Achte dabei auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung, einen Zahlungsplan, der angemessene Zahlungen gemäß dem Baufortschritt vorsieht, klare Zuordnung der Inklusivleistungen damit keine versteckten Zusatzkosten entstehen können, Bestätigung der Garantie und Gewährleistungsfrist (nach BGB: 5 Jahre) und immer daran denken: 
der Preis ist wichtig – aber er ist nicht das einzige Kriterium!

Vertrag und Absicherung

Prüfung nachfolgender Kriterien:

Als letzter Schritt ist dann eine Bauanzeige oder ein Bauantrag bei der Baubehörde einzureichen.

2. Bauvorbereitung

Das Ziel der Bauvorbereitungsphase ist es, alles für den Baubeginn vorzubereiten. Dazu gehören insbesondere:

3. Rohbauphase

Zum Abschluss der Rohbauphase muss das „Gerüst“ des Hauses stehen. Die einzelnen Zwischenphasen sind dabei

  • Aushub
  • Bodenplatte oder Keller errichten
  • Mauerwerk oder Fertigbauteile errichten
  • Decken und Dachstuhl setzen
  • Dach eindecken
  • Fenster und Außentüren einsetzen
  • Am Ende wird das Richtfest gefeiert.

4. Ausbauphase

Die Ausbauphase widmet sich ganz dem Innenausbau und der Haustechnik. Im einzelnen geht es dabei um die Gewerke

  • Elektro- und Sanitärinstallationen
  • Heizung und Lüftung
  • Wärmedämmung und Innenputz
  • Estrich gießen
  • Trockenbau (z. B. Trennwände)
  • Bodenbeläge und Fliesen
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Sanitärobjekte und Innentüren montieren

5. Abschluss und Übergabe

Mit der Bezugsfertigkeit wird das Haus übergeben. Die Endabnahme erfolgt durch den Bauleiter oder einen Gutachter. Das ist die Gelegenheit, eine Mängelliste zu überprüfen und die Mängel zu beheben. Danach erfolgt die förmliche Hausübergabe / Schlüsselübergabe und der Einzug (Umzugsfirma frühzeitig beauftragen) kann in Angriff genommen werden. Dafür muss rechtzeitig eine Anmeldung bei den Versorgern (Gas, Wasser, Strom, Telefon) und beim Einwohnermeldeamt erfolgen.

6. Nach dem Einzug

Nach dem Einzug ist es an der Zeit, die Außenanlagen zu gestalten. Garten, Terrasse, Carport oder Garage müssen angelegt und eventuelle Restarbeiten oder Nachbesserungen müssen erledigt werden.

Eine Übersicht über die Themen, die auf dem Informationsportal Hausbautipps24 im Rahmen des Hausbaus behandelt werden, findet sich nachstehend. Einfach anklicken und schon sind Sie im entsprechenden Bereich.

Außenanlagen                           Bauplanung
Garagen und Carports
Swimmingpool                           Baustoffe
Terrassen und Balkone            Bauteile
Wintergarten                              Dämmstoffe 
Wege und Zäune                       Ziegel


Bauweise                                   Dach 
Barrierefrei bauen
Fertighaus                                  Keller
Holzhaus
Massivhaus
Ökologisches Bauen                Treppen 
Klimaschutz

Haustechnik                             Türen
Elektro
Heizungstechnik
Sicherheit 


Innenausbau
Badezimmer
Fenster
Fußboden
Küchen


Ratgeber
Anbau
Badezimmer
Bauvertrag
Fenster
Fertighaus
Grundstückskauf
Hausbau
Hausbaufinanzierung
Solarenergie
Versicherungen beim Hausbau
Wintergarten

Foto: pixabay / Paul Brennan 

Unsere neuesten Blogbeiträge aus dem Bereich Hausbau:

Ratgeber Grundstückskauf: Schritt für Schritt zum passenden Baugrundstück

Der Kauf eines Grundstücks ist eine weitreichende Entscheidung. Anders als beim Erwerb einer bestehenden Immobilie geht es nicht nur um Lage und Preis, sondern auch um zahlreiche rechtliche, technische und wirtschaftliche Aspekte, die letzlich entscheidend für den geplanten Hausbau sind. Wer ein Baugrundstück erwerben möchte, sollte sich deshalb frühzeitig mit den wichtigsten Themen beschäftigen. Von der Grundstückssuche über die Prüfung der Bebaubarkeit bis hin zum Kaufvertrag gibt es viele Punkte, die den späteren Erfolg des Bauvorhabens beeinflussen.

Ein Grundstück mag auf den ersten Blick attraktiv erscheinen. Erst bei genauer Prüfung zeigt sich jedoch, ob es tatsächlich den eigenen Vorstellungen entspricht und ohne unerwartete Zusatzkosten (siehe "die 25 teuersten Fehler beim Hausbau") bebaut werden kann. Deshalb lohnt es sich, den Grundstückskauf sorgfältig vorzubereiten und alle relevanten Informationen einzuholen.

Dieser Ratgeber bietet einen Überblick über die wichtigsten Themen rund um den Grundstückskauf und dient als Einstieg in weiterführende Informationen zu den einzelnen Bereichen.

grafik grundtsueckratgeber

In der vorstehenden Grafik haben wir für Sie die wichtigsten Faktoren auf dem Weg zum Grundstückskauf dargestellt. Sie können anhand unserer Erläuterungen Schritt für Schritt verfolgen, wie Sie von der Idee Grundstückskauf zum Ziel, dem Grundstückskaufvertrag geführt werden. Erleben Sie, wie aus einem Grundstück ein Baugrundstück wird! Nutzen Sie unseren Ratgeber Grundstückskauf und die umfangreichen Checklisten, vom Bebauungsplan, den Katasterunterlagen, den Anschlusskosten, den Grundbuchvoraussetzungen bis hin zum Musterkaufvertrag, die wir für Sie vorbereitet haben.  

Standortsuche: Die richtige Lage entscheidet

Die Standortsuche gehört zu den wichtigsten Schritten beim Grundstückskauf. Neben persönlichen Vorlieben spielen zahlreiche objektive Kriterien eine Rolle. Dazu gehören die Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, medizinische Versorgung sowie Freizeitangebote.

Ebenso wichtig ist die zukünftige Entwicklung einer Region. Geplante Baugebiete, Gewerbeansiedlungen oder neue Verkehrsprojekte können den Wohnwert ebenso beeinflussen wie den späteren Grundstückswert. Wer langfristig denkt, sollte deshalb nicht nur den aktuellen Zustand eines Standorts betrachten, sondern auch dessen Entwicklungsperspektiven.

Bebauung: Was darf auf dem Grundstück entstehen?

Nicht jedes Grundstück darf beliebig bebaut werden. Art und Umfang der zulässigen Bebauung richten sich nach verschiedenen öffentlich-rechtlichen Vorgaben. Diese bestimmen beispielsweise die Gebäudehöhe, die Anzahl der Vollgeschosse, die Dachform oder den Abstand zu Nachbargrundstücken.

Bereits vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob sich die eigenen Bauwünsche auf dem Grundstück tatsächlich umsetzen lassen. Nur so lassen sich spätere Enttäuschungen vermeiden.

Flächennutzungsplan: Die langfristige Entwicklung einer Gemeinde

Der Flächennutzungsplan gibt Auskunft darüber, wie eine Gemeinde ihre Flächen künftig nutzen möchte. Er unterscheidet unter anderem Wohngebiete, Gewerbeflächen, Grünflächen oder Verkehrsflächen.
Für private Käufer ist der Flächennutzungsplan vor allem deshalb interessant, weil er Hinweise auf zukünftige Entwicklungen in der Umgebung liefert. Geplante Straßen, Industriegebiete oder Neubauflächen können den Wohnwert und den Grundstückswert nachhaltig beeinflussen.

Bebauungsplan: Die verbindlichen Bauvorgaben

Während der Flächennutzungsplan eher eine vorbereitende Funktion besitzt, enthält der Bebauungsplan verbindliche Regelungen für einzelne Grundstücke.

Hier wird genau festgelegt, welche Bebauung zulässig ist. Baugrenzen, Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl oder Dachgestaltung sind typische Inhalte. Wer ein Grundstück kaufen möchte, sollte den Bebauungsplan sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass das geplante Bauvorhaben realisiert werden kann.

Katasteramt: Wichtige Informationen zum Grundstück

Das Katasteramt führt amtliche Unterlagen über sämtliche Grundstücke. Dort lassen sich Flurstücke, Grundstücksgrenzen, Vermessungsdaten sowie amtliche Lagepläne einsehen.
Diese Informationen sind insbesondere beim Grundstückskauf wichtig, um die tatsächlichen Grundstücksgrenzen und die genaue Größe zu überprüfen. Auch spätere Vermessungen oder Grenzfeststellungen bauen auf den Daten des Katasters auf.

Baulasten: Verpflichtungen erkennen

Baulasten können die Nutzung eines Grundstücks erheblich beeinflussen. Dabei handelt es sich um öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Baubehörde.

Beispielsweise können Zufahrtsrechte, Abstandsflächen oder Leitungsrechte zugunsten benachbarter Grundstücke bestehen. Da Baulasten nicht im Grundbuch eingetragen werden, sollten sie vor jedem Grundstückskauf im Baulastenverzeichnis überprüft werden.

Nachbarrecht: Konflikte vermeiden

Das Nachbarrecht regelt zahlreiche Fragen des Zusammenlebens benachbarter Grundstückseigentümer. Es betrifft unter anderem Grenzbebauungen, Einfriedungen, Bäume, Hecken oder Überwuchs. Bereits vor dem Grundstückskauf kann ein Blick auf die örtlichen Regelungen sinnvoll sein. Gerade bei schmalen Grundstücken oder besonderen Bauvorhaben spielen nachbarrechtliche Vorschriften häufig eine wichtige Rolle.

Grundstücksangebot: Angebote richtig bewerten

Ein Grundstücksangebot enthält weit mehr Informationen als nur den Kaufpreis. Größe, Lage, Erschließungszustand, Bebauungsmöglichkeiten und mögliche Belastungen sollten sorgfältig geprüft werden.

Interessenten sollten Angebote immer kritisch vergleichen und nicht allein nach dem Quadratmeterpreis entscheiden. Oft unterscheiden sich Grundstücke erheblich hinsichtlich ihrer Folgekosten.

Grundstückswert: Wovon der Preis abhängt

Der Grundstückswert wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Neben Lage und Größe spielen Erschließung, Bebaubarkeit, Nachfrage sowie regionale Marktentwicklung eine wichtige Rolle.
Auch Bodenrichtwerte liefern eine erste Orientierung. Sie ersetzen jedoch keine individuelle Bewertung des konkreten Grundstücks.

Erschließung: Ein wichtiger Kostenfaktor

Ein Grundstück gilt erst dann als vollständig nutzbar, wenn es erschlossen ist. Dazu gehören unter anderem Straßenanschluss, Wasser, Abwasser, Strom, Gas, Telekommunikation und gegebenenfalls Fernwärme.

Nicht vollständig erschlossene Grundstücke können erhebliche Zusatzkosten verursachen. Deshalb sollte bereits vor dem Kauf geklärt werden, welche Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen sind und welche Kosten möglicherweise noch entstehen.

Bodenbeschaffenheit: Das Fundament jeder Planung

Die Bodenbeschaffenheit entscheidet maßgeblich über die spätere Bebauung. Tragfähigkeit, Grundwasserstand oder Altlasten beeinflussen sowohl die Bauweise als auch die Baukosten.
Ein Bodengutachten schafft frühzeitig Klarheit und kann teure Überraschungen vermeiden. Gerade bei größeren Bauvorhaben gehört eine Untersuchung des Baugrunds heute zur sorgfältigen Planung.

 

Grundstückssuche: Der Weg zum passenden Bauplatz

Die Grundstückssuche erfordert Geduld und eine klare Strategie. Neben Immobilienportalen kommen auch Gemeinden, Bauträger, Makler oder private Anbieter als Ansprechpartner infrage.
Wer frühzeitig Suchkriterien definiert und regelmäßig den Markt beobachtet, erhöht die Chancen, ein passendes Grundstück zu finden.

Kaufvertrag: Rechtssicherheit beim Grundstückskauf

Der Kaufvertrag regelt sämtliche Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer. Neben Kaufpreis und Zahlungsmodalitäten enthält er Vereinbarungen zur Übergabe, Lastenfreistellung oder möglichen Gewährleistungsregelungen.

Da Grundstückskaufverträge notariell beurkundet werden müssen, erhalten beide Vertragsparteien vor der Unterzeichnung ausreichend Gelegenheit zur Prüfung.

Grundbuch: Eigentumsverhältnisse überprüfen

Das Grundbuch dokumentiert die rechtlichen Verhältnisse eines Grundstücks. Es enthält Informationen über Eigentümer, Grundschulden, Wegerechte, Wohnrechte oder andere Belastungen.
Vor jedem Grundstückskauf sollte das Grundbuch sorgfältig geprüft werden. Nur so lässt sich feststellen, ob Rechte Dritter bestehen oder Belastungen übernommen werden müssen.

Notar: Unverzichtbar beim Grundstückskauf

In Deutschland ist der Grundstückskauf nur mit notarieller Beurkundung wirksam. Der Notar sorgt dafür, dass der Kaufvertrag rechtlich korrekt formuliert wird und beide Parteien über ihre Rechte und Pflichten informiert sind.

Darüber hinaus übernimmt der Notar zahlreiche organisatorische Aufgaben, etwa die Eintragung einer Auflassungsvormerkung oder die spätere Eigentumsumschreibung im Grundbuch.

Gewährleistung: Welche Rechte bestehen?

Beim Grundstückskauf gelten grundsätzlich andere Gewährleistungsregelungen als beim Kauf beweglicher Sachen. Häufig wird die Sachmängelhaftung vertraglich weitgehend ausgeschlossen.

Dennoch bestehen Ansprüche, wenn Mängel arglistig verschwiegen wurden oder bestimmte Eigenschaften ausdrücklich zugesichert sind. Eine sorgfältige Prüfung des Grundstücks bleibt deshalb unverzichtbar.

Rücktritt: Wann ist er möglich?

Ein Rücktritt vom Grundstückskaufvertrag ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Häufig kommen vertraglich vereinbarte Rücktrittsrechte oder gesetzliche Regelungen bei Pflichtverletzungen in Betracht.

Da der Grundstückskauf notariell beurkundet wird, sollten Käufer bereits vor Vertragsunterzeichnung sämtliche Unterlagen sorgfältig prüfen und offene Fragen klären. Nach der Beurkundung ist eine Rückabwicklung in der Regel nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Fazit

Ein erfolgreicher Grundstückskauf erfordert weit mehr als die Auswahl eines schönen Bauplatzes. Rechtliche Vorgaben, technische Voraussetzungen, wirtschaftliche Aspekte und sorgfältige Vertragsprüfung bilden gemeinsam die Grundlage für eine sichere Investition. Wer sich frühzeitig mit Themen wie Bebauungsplan, Grundbuch, Erschließung oder Bodenbeschaffenheit beschäftigt, kann Risiken deutlich reduzieren und den Weg zum eigenen Bauprojekt optimal vorbereiten. Als zentrale Übersicht bietet dieser Ratgeber den idealen Einstieg und verweist auf alle wichtigen Themen, die beim Grundstückskauf im Detail berücksichtigt werden sollten.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pexels / Thomas P

 

 

 

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