Außenanlagen

Im Abschnitt Außenanlagen informieren wir Sie über die beim Hausbau notwendigen, außerhalb des Hauses zu errichtenden oder befindlichen Gebäude- und Grundstücksteile. Sie erhalten Informationen über neue Angebote und Fertigungstechniken der Außenanlagen, wie Garagen, Carports und Wintergärten, Terrassen, Balkone, Swimmingpools sowie Wege und Zäune.

 

 
 

Außenanlagen – Planung, Gestaltung und Umsetzung im Überblick

Die Außenanlagen eines Hauses sind mehr als nur die Fläche um das Gebäude – sie sind der erweiterte Lebensraum im Freien. Sie sind das funktionale Bindeglied zwischen Haus und Umwelt. Ob Zufahrten oder gemütliche Rückzugsorte wie Terrasse und Wintergarten: Durchdachte Außenanlagen steigern den Wohnkomfort, den Immobilienwert und das Wohlbefinden.

Die baulichen Außenanlagen sind entscheidend für Wohnkomfort, Sicherheit und Werterhalt. Wer frühzeitig plant, spart später Kosten und Aufwand – und schafft sich rund ums Haus eine Umgebung, die zum Leben passt.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Elemente von Außenanlagen im baulichen Sinne und deren Gestaltungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis
1. Garage
2. Carports
3. Swimmingpool
4. Terrasse
5. Balkon
6. Wintergarten
7. Wege
8. Zäune

Neben den oben genannten machen folgende Komponenten die Außenanlage komplett:

  • Gartenhaus, Geräteschuppen
  • Mülltonnenboxen
  • Beleuchtung und Bewegungsmelder
  • Sichtschutzwände und Pergolen
  • Spielbereiche

Wie es in Deutschland üblich ist, müssen natürlich auch alle Genhemigungen eingeholt und vorschriften eingehalten werden. Deshalb sollte man sich vor Beginn der baulichen Maßnhamen über

  • Abstandsflächen
  • Höhenbegrenzungen für Mauern & Hecken
  • Versiegelungsgrenzen
  • Zufahrtsbreiten
  • Einfriedungsrechte

informieren.

Garage – Schutz für Ihr Fahrzeug und mehr

Die Garage ist weit mehr als nur ein Abstellort für das Auto. Sie schützt vor Witterung, Diebstahl und bietet zusätzlichen Lager- und Stauraum für Werkzeuge oder Fahrräder.

Wichtige Aspekte:

Bauarten: Einzel-, Doppel- oder Fertiggaragen
Materialien: Beton, Stahl oder Holz
Integration ins Grundstück: Zufahrten, Beleuchtung,
Garagentorantriebe (manuell, elektrisch, smart)
Stromanschluss, Belüftung

Carports – Die offene Alternative zur Garage

Carports sind eine luftige, kostengünstige Alternative zur geschlossenen Garage. Sie schützen vor Regen, Sonne und Schnee und lassen sich vielseitig gestalten.

Besonderheiten:

Freistehend oder am Haus angebaut
Designvarianten: Flach-, Sattel- oder Bogendach
Kombinierbar mit Geräteschuppen oder Photovoltaik
Ideal für: Doppelstellplätze oder schmale Grundstücke
Materialien: Holz, Aluminium, Stahl

Swimmingpool – Urlaub im eigenen Garten

Ein Swimmingpool verwandelt den Garten in eine private Wellnessoase. Planung, Technik und Pflege spielen bei der Umsetzung eine zentrale Rolle.

Planungshilfen:

  • Poolarten: Aufstellbecken, eingelassene Becken, Naturpools
  • Technik: Filteranlage, Heizung, Abdeckung
  • Pflege: regelmäßige Reinigung, pH-Wert-Kontrolle
  • Gestaltung: Poolumrandung, Sichtschutz, Beleuchtung
  • Genehmigungspflicht: ab ca. 100 m³ Volumen meist erforderlich

Terrasse – Der Treffpunkt im Freien

Die Terrasse ist der klassische Aufenthaltsort im Garten – perfekt zum Entspannen, Essen oder Feiern.

Planungsschritte:

Beläge: Holz, WPC, Naturstein oder Betonplatten
Lage und Ausrichtung zur Sonne
Überdachung, Beschattung (z. B. Glasdach, Pergola oder Markise)

Balkon – Wohnraum mit Aussicht

Der Balkon bringt Licht, Luft und Lebensqualität. Er erweitert das Wohngefühl nach draußen – besonders in oberen Etagen.

Wichtige Punkte:

  • Statik und Abdichtung
  • Beläge und Geländerdesign
  • Sicht- und Windschutz

Bauformen:

Kragarmbalkon (freitragend)
Anbaubalkon (mit Stützen)
Vorstellbalkon (nachträglich montierbar)

Extras:

Balkongeländer: Glas, Metall, Holz
Beläge: witterungsbeständig & rutschfest
Entwässerung: wichtig für Bausubstanz!

Wintergarten – Wohnen im Grünen, das ganze Jahr

Ein Wintergarten bringt Licht und Natur ins Haus – selbst bei schlechtem Wetter.

Planungsschwerpunkte:

  • Kalt- oder. Wohnwintergarten
  • Wärmedämmung und Sonnenschutz
  • Nutzung als Wohnraum, Büro oder Pflanzenoase

Wege – Struktur und Verbindung im Garten

Gartenwege gliedern den Außenbereich, sorgen für Orientierung und steigern die Ästhetik. Die Wahl der Materialien prägt den Charakter des Gartens. Sie sollen langlebig, pflegeleicht und optisch ansprechend sein.

Typische Wegebeläge:

Naturstein, Pflaster, Kies, Holz
Gerade oder geschwungene Formen
Barrierefreie Gestaltung
Rutschfestigkeit und Drainage wichtig
Randsteine sorgen für saubere Kanten

Funktionale Planung:

Breite für Fahrräder, Mülltonnen etc.
Beleuchtung für Sicherheit bei Nacht

Zäune – Sicherheit und Privatsphäre

Zäune geben dem Grundstück Rahmen und Charakter. Sie dienen als Sichtschutz, Abgrenzung und Gestaltungselement.

Varianten:

Materialien: Holz, Metall, WPC, Stein
Sichtschutz vs. offene Einfriedung
Kombination mit Hecken oder Rankpflanzen

Außenanlagen ganzheitlich denken

Ob funktionale Garage oder gemütlicher Balkon – Außenanlagen sollten harmonisch zum Haus und den individuellen Bedürfnissen passen. Eine frühzeitige, professionelle Planung sorgt für langlebige, ästhetische und praktische Lösungen. Lassen Sie sich inspirieren von den nachfolgenden Blogbeiträgen!

Ein Stück Lebensqualität

 

Hausbau / Wintergarten:  Seit den siebziger Jahren sind Wintergärten ohne Zweifel ein begehrtes Bauteil, wenn es um die Aufwertung des eigenen Wohnumfeldes geht. Dabei hat sich der Wintergarten in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu einem technisch ausgereiften Produkt entwickelt, der als vollwertige Wohnraumerweiterung angesehen wird. Man spricht daher auch immer öfter von Wohn-Wintergärten.

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Mehr Wohnqualität durch einen Wintergarten

 
Hausbau / Wintergarten: 

Naturnahes Wohnen – Wintergärten richtig geplant

Glaubt man den Versprechungen von Wintergarten-Herstellern, so wird die Erfüllung von Wohnträumen versprochen. Wintergärten erweitern den Wohnraum, sie bringen Licht und Natur ins Haus. Damit aus dem Traum nicht ein Alptraum wird, sind genaue Vorüberlegungen sowie eine ausführliche, individuelle Beratung notwendig. Je nach Anforderung an die spätere Nutzung muss der Wintergarten sorgfältig geplant werden, damit auch die notwendige Verbesserung der Wohnqualität eintritt.

Nur in ganz seltenen Fällen dienen Wintergärten lediglich als Ergänzung der Wohnfläche vom Frühjahr bis zum Herbst. In der Regel werden sie ganzjährig als Wohnraum genutzt. Alle Komponenten müssen dann darauf ausgerichtet sein. Von entscheidender Bedeutung ist hier neben der Wintergarten Architektur die Wahl der Materialien, die zum Einsatz kommen.

Ein angenehmes Raumklima ohne unangenehme Kälteschleier in Fensternähe erreicht man durch Scheiben aus hoch wärmedämmenden Gläsern. Insbesondere im Dachbereich empfiehlt sich der Einsatz von selbstreinigendem Glas. Durch eine spezielle dualaktive Beschichtung reinigt sich die Scheibe durch die Wirkung von UV-Licht und Wasser fast von selbst. Dies bedeutet erheblich weniger Reinigungsaufwand.

Beschattungslösungen für den Wintergarten

Gibt es formbedingt die Möglichkeit, im Dachbereich eine Außenbeschattung einzusetzen, sollte ein möglichst neutrales Glas verwendet werden. Mit dieser Konstellation erreicht man Wärmegewinne vom Herbst bis zum Frühjahr sowie aufgrund der eingesetzten Außenbeschattung, die übrigens auch dem Blendschutz dient, ein angenehmes Klima im Sommer. Lässt die Wintergartenform keine Außenbeschattung zu, übernehmen spezielle Sonnenschutzgläser im Dachbereich den sommerlichen Wärmeschutz. Soll jedoch auch die Blendwirkung verringert werden, sind zusätzlich Innenbeschattungen zu empfehlen.

Wohnqualität bedeutet auch, dass ein Wintergarten ausreichend belüftet werden kann. Seit vielen Jahren werden richtig angeordnete Lüftungsklappen im Dach und den Elementen eingesetzt. Allerdings ist die Nutzung auf den Zeitraum beschränkt, in dem sich Personen im Gebäude befinden. Ein Versicherungsschutz bei geöffneten Fensterflügeln wird von den meisten Versicherungsgesellschaften nicht gewährt. Einbruchssicher sind Lüftungsgeräte. Ein Steuergerät schaltet entsprechend der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit die Geräte, die jedoch kaum eine Absenkung der Raumtemperatur bewirken können. Zusätzlich kann die Steuerung der Beschattung mit geregelt werden.

Besonders vielseitig sind dagegen Inverter-Klimageräte, die gerade im Wintergarten zu allen Jahreszeiten für ein angenehmes Wohnklima und damit mehr Wohnqualität sorgen. Sie können sowohl zur Kühlung als auch zur Erwärmung der Raumluft genutzt werden. Darüber hinaus können diese Geräte die Luft entfeuchten oder im Umluftbetrieb eine angenehme Luftzirkulation erzeugen.

Qualitäts-Wintergarten

Qualitäts-Wintergärten werden bezüglich aller eingesetzter Komponenten auf die uneingeschränkte Funktionstüchtigkeit geprüft. Hierbei spielen auch die Bauform, die Ausrichtung am Gebäude (Himmelsrichtung) und die Anbindung an das Gebäude eine wesentliche Rolle. Selbstverständlich entsprechen die Wintergärten allen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Häufig wird ein Wintergarten gleich beim Entwurf des Neubaus mitgeplant. Dies lässt die vollständige Integration in die Architektur des Gebäudes zu. Die Wintergärten werden in der Regel nicht mehr separat angesetzt, sondern vollständig in das Raumgefüge integriert oder über großzügige Öffnungen mit dem Kernhaus verbunden. Will man diese Anbindung bei einem nachträglich angebauten Wintergarten realisieren, ist dies meist technisch möglich, jedoch mit einem höheren Aufwand verbunden. Gegenüber einer „angesetzten“ Lösung stellt der integrierte Wintergarten jedoch meist die elegantere Lösung dar. Ist die häufig vorhandene Scheu, die Außenhaut des Hauses zu "verletzen", überwunden, ist derWeg frei für individuelle, an den Gebäudetyp angepasste Formen. So bietet sich die Chance, das eigene Heim auch nachträglich den wachsenden Bedürfnissen an Lebens -und Wohnqualität anzupassen.

Einen der sensibelsten Bereiche im Gesamtablauf zur Erreichung von höherer Wohnqualität durch die Errichtung eines Wintergartens stellt die Montage dar. Wird hier nicht sorgfältig gearbeitet oder sind unerfahrene Monteure am Werk, sind Probleme vorprogrammiert. Und gerade beim nachträglich realisierten Wintergarten sind zusätzlich weitere Arbeiten zu koordinieren, vom Fußboden über den Dachanschluss bis zur optimalen Beleuchtung.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR

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