Haustechnik

Der notwendige Brandschutz beim Einfamilienhaus

Bauen / Haustechnik / Brandschutz: Die zwingende Notwendigkeit für einen Brandschutz auch im Einfamilienhaus ergibt sich aus der Tatsache, daß in Deutschland in jedem Jahr über 200.000 Brände gemeldet werden.

Der bauliche Brandschutz ist in Deutschland in den Landesbauordnungen festgelegt, als vorbeugender Brandschutz soll er das Ausbrechen eines Brandes verhindern.

Die Maßnahmen zur Sicherheit vor Feuer, die Sie ergreifen müssen, wenn Sie ein Haus bauen, sind in §17 der Musterbauordnung als allgemeines Schutzziel des Brandschutzes niedergelegt. Danach müssen Sie beim Bauen Ihres Hauses darauf achten, daß bauliche Anlagen so beschaffen sind, dass einer Entstehung von Bränden vorgebeugt wird und eine Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindert wird.

Neben den  bauphysikalischen Maßnahmen durch die Verwendung geeigneter Baustoffe und Bauteile sind Brandmeldeanlagen, wie Brandmelder und Feuerlöscher die Instrumente, die beim Bauen eines Einfamilienhauses verwendet werden.

Feuerlöscher sind hauptsächlich bei der Entstehung eines Brandes einzusetzen. Der schnelle Einsatz eines Feuerlöschers kann einen Brand meist im Keim ersticken oder zumindest ein weiteres Ausdehnen der Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr verhindern.

Rauchmelder, die in Einfamilienhäusern eingebaut werden, sind meist batteriebetriebene Geräte, die unabhängig von der zentralen Stromversorgung arbeiten. Sie nehmen die Rauchpartikel wahr und warnen die Bewohner durch einen lauten und schrillen Signalton.

Tipp:

Feuerlöscher müssen regelmäßig alle zwei Jahre von einem Fachmann überprüft werden. Hierbei sollten Sie auf das Prüfsiegel achten.

In jedem Wohnraum sollte mindestens ein Rauchmelder installiert sein. Beim Kauf eines Rauchmelders ist darauf zu achten, dass die Geräte nicht nur das GS-Zeichen, sondern auch das VdS- Prüfsiegel tragen. Diese Zertifizierungen gewährleisten Qualität und Sicherheit.