Fördermöglichkeiten beim Energie sparen mit erneuerbaren Energien
Energie / Energie sparen: In Zeiten hoher Energiepreise lohnt es sich, bei Neubau oder Sanierung eines Hauses über nachhaltige und umweltfreundliche Alternativen zum klassischen Heizöl, Gas oder Strom nachzudenken. Inzwischen entscheiden sich immer mehr Deutsche für günstigere Alternativen, wie eine aktuelle, im Auftrag von ERGO durchgeführte repräsentative Umfrage von Ipsos* ergab: Bei jedem Sechsten wird es zuhause dank alternativer Heizmethoden warm.

Energie / Strom: Atom und Kohle verursachen Kosten über die Stromrechnung hinaus, die sich für einen durchschnittlichen Haushalt umgerechnet auf rund 360 Euro pro Jahr belaufen. Das geht aus einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökostromanbieters Greenpeace Energy eG hervor. Rund ein Drittel weniger, etwa 220 Euro, zahlt ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Jahr 2014 über die EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren. Die Preise am Strommarkt sind verzerrt. Während die Förderung von Wind und Sonne gut sichtbar in der Stromrechnung ausgewiesen wird, erhalten Kohle und Atom versteckte Subventionen, ohne dass die Stromkunden dies wissen.
Energie / Energie sparen: Ein verstärkter Informations- und Beratungsbedarf dürfte in diesem Jahr bei Bauherren, Hauseigentümern und Planern entstehen, denn mit zahlreichen Änderungen und Neuerungen tritt am 1. Mai eine Novelle der Energieeinspar-Verordnung EnEV in Kraft. Darin wird unter anderem für Neubauten ab 2016 der erlaubte Jahres-Primärenergiebedarf nochmals gesenkt und der Wärmeschutz der Gebäudehülle verschärft. Für Altbauten gibt es unter anderem Änderungen bei der Decken-Dämmpflicht und bei der Nachrüstpflicht von Heizkesseln, die vor 1984 eingebaut wurden.
Energie / Strom: In vielen Verbrauchermagazinen oder auch in TV-Sendungen wird immer wieder darüber berichtet, dass zu wenige Menschen sich um einen wirklich passenden Stromanbieter kümmern, und stattdessen lediglich die Tarife des lokalen Versorgers annehmen. Der Grund dafür ist, dass sich viele vor einem Wechsel und dem damit verbundenen Aufwand scheuen – doch dazu gibt es keinen Grund.
Energie / Strom: Im Jahr 2013 ist der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung erneut auf einen Rekordwert angewachsen: 24,7 Prozent des Stroms und damit jede vierte verbrauchte Kilowattstunde stammten von Wind-, Solar-, Wasser-, Biogas- und Erdwärmekraftwerken. Das ist ein Wachstum von 1,1 Prozentpunkten innerhalb eines Jahres. Haupttreiber waren Biogas- und Solarkraftwerke. Gestiegen sind auch der Export von Strom und die Stromproduktion in Kohlekraftwerken. Gas- und Kernkraftwerke haben hingegen weniger Strom geliefert als in den Vorjahren.
Energie / Strom: Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD soll die gesamte Eigenstromerzeugung an der EEG-Umlage beteiligt werden. Die neue Bundesregierung macht somit keinen Unterschied zwischen Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, und solchem, der durch Kohle oder Gas erzeugt wird. Zu dieser Idiotie gesellt sich ein gravierender Widerspruch: Stromerzeugung, die die Umwelt schont, die Netze entlastet und für die keinerlei Einspeisevergütung gezahlt wird, soll kostenpflichtig werden!
Energie / Strom: Unternehmen sparen, indem sie Strom zum aktuellen Preis an der Strombörse einkaufen. Jetzt können auch private Haushalte von günstigen Preisen am Strommarkt erstmals direkt profitieren. Möglich macht dies der neue Anbieter vivi-power, der sich Preisvorteile durch kurzfristigen Einkauf sowie Preisschwankungen an der Strombörse zunutze macht. Stiftung Warentest lobt den fairen Tarif.
Energie / Windenergie: Die mittleren Stromgestehungskosten der Windenergie an Land berechnet auf 20 Jahre Betrieb schwanken standortabhängig sehr stark zwischen gut 6 Cent pro Kilowattstunde an Standorten mit sehr starkem Wind und 11 Cent pro Kilowattstunde an Standorten mit sehr schwachem Wind. Die Abweichungen vom Mittel sind bei den Investitionsnebenkosten und den Betriebskosten sehr hoch. Das ist die Quintessenz der Studie zur "Kostensituation der Windenergie an Land" zusammen.