Badezimmer

Ein Bad für den Alltag

Hausbau / Badezimmer:  Wer sich anschickt, ein Haus zu bauen, wird insbesondere immer wieder nach der Gestaltung seines Badezimmers gefragt. Kein Wunder, es ist meist der erste und auch der letzte Raum des Tages, der betreten wird. Von dort geht es ins Bett und vom Bett wieder ins Bad. Doch hat sich der Trend von der Wellness-Oase in den eigenen vier Wänden in einen Trend zum kleineren, Sinn orientierten Bad gewandelt. Gerade in der aktuellen Zeit, in der jeder vom Sparen des Wassers, der Energie spricht, scheint eine heimische Wellness-Oase an der Realität vorbeizugehen.

 

Natürlich muss das Bad deshalb nicht einem Schuhkarton ähneln. Sicherlich darf es geräumig sein und Platz für alle notwendigen Armaturen und Installationen bieten. Doch benötigt der Badezimmermuffel nicht die extravagante Variante vom Waschbecken oder die Wellnessdusche. Die einfache Ausführung wird ihm vollkommen ausreichen. Am besten schaffen Sie sich vor Beginn der konkreten Planung schon einen Überblick über das aktuelle Angebot.

Was sind einfache Waschbecken oder Duschinstallationen?

Der Begriff „einfach“ ist natürlich Auslegungssache. Für den einen ist das extravagante, stilvolle Marmor-Waschbecken eine einfache Lösung. Für den anderen kommt das reguläre Acryl-Waschbecken zum Tragen. Nicht weil er geizig wäre. Es liegt ihm einfach nicht viel daran, übermäßig viel Geld in eine Badezimmerausstattung zu stecken. Der Standard genügt ihm vollkommen. Das gesparte Geld kann er hernach in andere Projekte stecken.

In diesem Punkt hat er gar nicht wirklich Unrecht. Denn die Preise für diese Baumaterialien sind zur Zeit am Steigen. So muss es folgerichtig günstige und teure Waschbecken oder Duschbecken geben. In einem gut sortierten Handel werden Sie grundsätzlich beides vorfinden. Doch ist es nicht nur der persönliche Geschmack, der vorgibt, für welches Modell man sich entscheidet. Oftmals ist es schlicht und ergreifend der Preis, der einem die persönliche Auswahl eingrenzt.

Der Badezimmermuffel und sein Waschbecken

Wenn Sie nun denken, dass der Badezimmermuffel grundsätzlich ein kleines Bad mit entsprechend kleinem Waschbecken besitzt, ist dies nicht ganz korrekt. Vielmehr kann es durchaus passieren, dass dieser Mensch einen erlesenen Geschmack hat. Doch gibt er dem Bad keinen hohen Stellenwert. Damit liegt er im Trend. Denn die Badezimmermöbel dürfen gerne hochwertig und optisch schön sein. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass sich dieser Mensch auch stundenlang darin aufhalten möchte. Effektivität ist immer wichtiger.

Welches Material darf es sein?

Fragt man sich nach den beliebten Materialien für ein Bad, wird man feststellen, dass die gute alte Keramik immer noch einen der höheren Plätze einnimmt. Kein Wunder, denn so schlicht sie auch gehalten sein mag, sieht sie gut aus, weist eine lange Lebensdauer auf und ist absolut robust. Es gehört schon so einiges dazu, ein Keramikwaschbecken kaputt zu machen. Auch können Kratzer leicht ausgeglichen werden. Verfärbungen gegenüber ist es sehr resistent. Dies ist nicht bei allen Materialien der Fall. Schauen wir uns beispielsweise die Modelle aus Acryl an, mag man zunächst den Eindruck gewinnen, dass es sich hierbei um ein leichteres, aber ebenso robustes Material wie Badezimmerkeramik handelt. Dies ist allerdings nicht ganz der Fall. Denn es ist durchaus möglich, das Acryl durch Kratzer, aber auch durch Verfärbungen unansehnlich zu machen. Grundsätzlich sollte man bei diesen Waschbecken auf die Verwendung von Haarfärbemitteln verzichten. Denn diese können sich durchaus im Acryl verewigen.

Sie sehen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich zunächst vom Fachmann für Badausstattungen beraten zu lassen. Er kann Sie ganz genau über das Für und Wider der einzelnen Materialien informieren. Zudem ist er auch ein Experte hinsichtlich der aktuellen Preislage. Ganz genau kann er Ihnen berechnen, wie weit Sie mit dem eingeplanten Budget kommen werden. Denn zur Erneuerung eines Badezimmers gehören ja nicht nur die Waschbecken und Duschwannen. Auch die Dusch- und Wascharmaturen sowie eventuelle Reparaturen bei den Zu- und Abläufen müssen bedacht werden.

Nur für den versierten Heimwerker – ja, die Badezimmerrenovierung ist so eine Sache für sich. Sollten Sie sich noch nie damit befasst haben, kann es sinnvoll sein, nach wie vor die Finger davon zu lassen und den Profi anzuheuern. Zumindest können Sie dann sicher sein, dass eine korrekte Installation abgeliefert wurde.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain / AdrienVillez