Heizen und Lüften

Eine mobile Heizung sorgt für eine stabile Versorgung bei Heizungsausfall

Mobile Heizsysteme lassen sich einfach an bestehende Anlagen anschließen.

Heizen und Lüften: Wenn die Heizung in den kalten Monaten kaputtgeht oder saniert werden muss, ist Organisation gefragt. Gerade bei alten Modellen, die unwirtschaftlich und wenig umweltfreundlich arbeiteten, sollten sich Hausbesitzer und Mieter die Zeit nehmen, sich umfassend über sinnvolle zukünftige Alternativen zu informieren.

Die Planung dafür braucht jedoch ihre Zeit: Plötzlich gilt es, sich zwischen verschiedenen Heizsystemen, Förderprogrammen und technischen Details zu entscheiden. Dabei müssen sowohl steigende Energiepreise als auch Verfügbarkeiten und gesetzliche Vorschriften berücksichtigt werden. Mobile Wärmelösungen bieten während dieser Übergangsphase eine praktische Lösung. Sie übernehmen die Wärmeversorgung des ganzen Hauses zuverlässig, bis eine gut überlegte Wahl getroffen wurde und die neue Heizung eingebaut ist. Besonders wertvoll ist dabei der Zeitgewinn. Anstatt unter Druck eine schnelle Entscheidung treffen zu müssen, können Eigentümer während des Betriebs der mobilen Mietheizung in Ruhe die passende Langzeitlösung finden – ohne Kompromisse beim Wohnkomfort eingehen zu müssen.

Individuelle Lösungen für jeden Bedarf

Die Organisation einer mobilen Wärmelösung ist unkompliziert. Mieter wenden sich zunächst an ihre Hausverwaltung, die bei Bedarf eine Überbrückungsheizung organisiert. Eigentümer können direkt über ihren gewohnten SHK-Betrieb eine mobile Heizung anmieten, etwa bei Anbietern wie Enerent. Für Einfamilienhäuser eignen sich kompakte Elektroheizmobile. Sie werden einfach im Keller oder Hauswirtschaftsraum aufgestellt und an die vorhandenen Heizungsrohre angeschlossen. Sie sind leicht zu transportieren und in kürzester Zeit einsatzbereit. Bei größeren Objekten wie Mehrfamilienhäusern kommen leistungsstarke mobile Heizzentralen zum Einsatz, die an das bestehende Wärmeverteilsystem angebunden werden. Diese übernehmen alle Funktionen der ausgefallenen Anlage von der Wärmeerzeugung bis zur Warmwasserversorgung.  

 

Beispiele für mobile Heizlösungen

Heizungssysteme, die nicht fest installiert werden müssen und sich gut für wechselnde Einsatzorte eignen:

Mobile Elektro-Heizgeräte

  • Ölradiatoren (mobil) – leise, gute Wärmeabgabe, keine offene Flamme
  • Keramik-Heizlüfter – schnelle Erwärmung, kompakt
  • Infrarot-Heizstrahler (elektrisch) – erwärmen direkt Personen/Objekte statt Luft

✅ Einsatz: Wohnungen, Büros, Baucontainer, Garagen
⚠️ Achtung: Hoher Stromverbrauch bei längerer Nutzung

Mobile Gas-Heizer

✅ Einsatz: Bauplätze, Events im Freien, Werkstätten
⚠️ Achtung: Nur in gut belüfteten Bereichen verwenden (CO-Risiko)!

Diesel-/Kerosin-Heizgeräte

  • Brennerheizer / Baustellenheizer – sehr hohe Wärmeleistung
  • Warmluft-Heizgebläse (mit Diesel)

✅ Einsatz: große, schlecht isolierte Hallen, Baustellen
⚠️ Achtung: Emissionen, daher meist nur temporär oder draußen

Mobile Infrarot-Heizstrahler (Gas)

  • Heizstrahler für Terrassen/Events – häufig mit Propan betrieben
  • erzeugen punktuelle, angenehme Strahlungswärme

✅ Einsatz: Gastronomie-Terrassen, Veranstaltungen im Freien
⚠️ Achtung: Gaskartusche/Füllung nötig

Mobile Wärme-Pistolen / Heißluftgebläse

  • kleine, konzentrierte Wärme, z. B. zum Trocknen oder punktuellen Erwärmen

✅ Einsatz: Handwerk, Werkstatt, Lackierarbeiten
⚠️ Nicht zur Raumheizung gedacht

Mobile Gasheizungen mit Sicherheitssystemen

  • inkl. Sauerstoffmangel- und CO-Sensoren
  • oft für Innenräume zugelassen

✅ Einsatz: Zelte, Hallen, temporäre Räume

Mobile Holz-/Pellet-Öfen

  • kleine, transportable Öfen mit Brennstoff-Zufuhr
  • z. B. für Grillplätze, Hütten

✅ Einsatz: Outdoor-Bereiche, Hütten, Ferienhäuser
⚠️ Achtung: Funkenflug, Belüftung

Mobile Wärmepumpen

  • auf Rollen, mit Außeneinheit kombinierbar
  • effizienter als reine Elektro-Heizgeräte

✅ Einsatz: Gebäude mit passender Energieversorgung
⚠️ Nicht überall transportfreundlich

Tipps zur Auswahl

Einsatzort klären: drinnen vs. draußen? Belüftung vorhanden?
Leistung passend wählen: Raumgröße, gewünschte Temperatur
Sicherheitsfunktionen: Thermostat, Kippschutz, CO-Sensoren
Energiequelle: Strom, Gas, Diesel – Verfügbarkeit vor Ort prüfen

Keine Investitionskosten dank Mietmodell

Die Lieferung und Inbetriebnahme einer mobilen Heizung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Stunden. Das ist besonders bei einem unerwarteten Heizungsausfall von Vorteil, da so die Grundversorgung schnell wiederhergestellt ist und die Suche nach der optimalen Dauerlösung ohne Hektik starten kann. Zudem entfallen bei Mietmodellen hohe Investitionskosten sowie Aufwand für Lagerung und Wartung, denn sobald die neue Heizung betriebsbereit ist, holt der Hersteller die mobile Mietheizung wieder ab.

Quelle: ENERENT GmbH, Friedberg / Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: djd/Enerent