Hausbautipps24 - Bauplanung

Abfallentsorgung bei Hausbau und Renovierung

Renovierung

Hausbau / Bauplanung:  Eine professionelle Abfallentsorgung beginnt bereits mit dem Bau einesEine professionelle Abfallentsorgung beginnt bereits mit dem Bau einesHauses. Werden hier die Aspekte der Nachhaltigkeit und der Ökologieberücksichtigt, so reduziert sich der Abfall auf eine geringere Menge und ein erheblicher Teil des Abfalls kann über das Recycling dem Nutzungskreislauf wieder zugeführt werden. Dies sollte eine der vornehmlichen Aufgaben der Bauplanung sein.

 

Die Wiederverwertung recyclebarer Materialien schont die Umwelt und die Ressourcen. Es ist daher äußerst wichtig, die beim Hausbau anfallenden Restmaterialien professionell zu entsorgen. Hierfür bieten sich Fachbetriebe an, die mit entsprechenden Containern und Erfahrungen eine ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Baustoffe vornehmen können.Die Wiederverwertung recyclebarer Materialien schont die Umwelt und die Ressourcen. Es ist daher äußerst wichtig, die beim Hausbau anfallenden Restmaterialien professionell zu entsorgen. Hierfür bieten sich Fachbetriebe an, die mit entsprechenden Containern und Erfahrungen eine ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden Baustoffe vornehmen können.

In aller Regel fallen bei einem Hausbau oder einem Anbau, Umbau oder einer Renovierung und Modernisierung erhebliche Abfälle an. Insbesondere sind hier vier Bereiche zu nenne, mit denen sich dieser Artikel beschäftigt.Es sind dies in der Reihenfolge ihrer Entstehung, Grünschnitt, Erdaushub, Bauschutt und Baumischabfälle.

Container mieten

Um für alle Fälle gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, die entsprechenden Container zu mieten. Heute gibt es einige sehr gute Spezialbetriebe, die kurzfristig und preisgünstig auch über das Internet derartige Container zur Verfügung stellen. Die Mietzeit sollte 14 Tage mindestens betragen. Bei der Beauftragung ist zu beachten, dass für den oder die Container eine befestigte, ebenerdige Stellfläche vorhanden ist oder geschaffen wird. Ebenso sollte man sich für die richtige Containergröße entscheiden. Hier kann ein professioneller Container-Dienst gute Hilfestellung leisten.

Abfallprodukt Grünschnitt

Grünschnitt fällt beim Hausbau immer dann an, wenn das Baugrundstück noch bewachsen ist. Aber auch später, wenn erst einmal der Garten angelegt ist, ergibt sich immer wieder eine mehr oder minder große Menge an Grünschnitt. Ob es dabei um die Hecke geht, die geschnitten wurde oder ob Bäume beschnitten werden oder ganze Sträucher entsorgt werden müssen.

Was fällt abfallrechtlich alles unter den Grünschnitt?

Grundsätzlich gehören in den Grünschnittcontainer alle kompostierbaren pflanzlichen Abfälle. Dazu gehören Äste, Baumstämme (maximalen Durchmesser von 15 cm beachten!) Gras, Laub, Rasenschnitt, Sträucher, Stroh, Unkraut, und Wurzeln.

Was ist kein Grünschnitt und muss anderweitig entsorgt werden?

Hierunter fallen alle nicht kompostierbaren oder kontaminierten Stoffe, wie z.B. Reste der Wärmedämmung, Erde, Holz, Kartonagen, Küchenabfälle, Kunststoffe, Möbel, Steine und Zäune. Es lohnt sich daher, einen professionellen Entsorger für die Grünschnittentsorgung anzufordern, damit auch alle verwertbaren Stoffe recycelt werden und keine unzulässigen Materialien entsorgt werden. Die Frage, woher man einen Container zur Entsorgung des Grünschnitts bekommt, ist leicht zu beantworten. Auf der Webseite des Entsorger-Profis https://www.derentsorger24.de/gruenschnitt-entsorgen/ kann man schnell und günstig einen solchen Container bestellen.

Erdaushub

Beim Hausbau fällt in der Regel immer eine große Menge Erdaushub an. Davon ist auch meistens ein Teil des Aushubs sogenannter Mutterboden, der für gärtnerische Zwecke sinnvoll eingesetzt werden kann und nach dem Baugesetzbuch auch muss. Aber nicht alles kann auf dem Baugrundstück wieder verwertet werden. Der Rest des Erdaushubs soll, sofern nicht kontaminiert oder verunreinigt, fachgerecht entsorgt und dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden. Kontaminierte oder mit Fetten, Ölen und chemischen Stoffen verunreinigte Böden müssen in Sonderdeponien abgeliefert werden.

Was darf in den Container für den Erdaushub?

Nicht benötigter Mutterboden, sonstige Böden, Erde, Lehm, Sand und Tonböden können gefahrlos in den Erdaushub-Container verbracht werden.   Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Erdaushub auf keinen Fall mit großen Steinen versetzt ist, dass er Baumwurzeln oder anderes Gartenmaterial enthält und dass auf keinen Fall Hausmüll oder ähnliches mit entsorgt wird. Grundsätzlich gilt: Äste, Bauschutt, Folien, Holz, Kunststoffe, Metalle, Restmüll, Steine und Wurzeln gehören nicht in den Container für den Erdaushub. Fragen Sie den Profi, der auch den Container zur Verfügung stellt, wenn es Einordnungsprobleme gibt.

Bauschutt

Unter dem Begriff Bauschutt werden mineralische Baumaterialien wie z. B.  Beton, Klinkersteine, Mörtelreste und Ziegelsteine zusammengefasst. Je nach Intensität der Bautätigkeit in Deutschland werden jährlich um die 400.000 Tonnen Bauschutt produziert. Damit liegt der Bauschutt mit einem Anteil von fast 60% des gesamten Abfalls an der Spitze der Abfallsorten. Das mit diesen Abfällen keine Deponie-Probleme entstehen, liegt daran, dass der Bauschutt durch Schreddern, Sieben und Sortieren zu fast 100 % wiederverwertet werden kann. Für die fachgerechte Entsorgung von Bauschutt ist der Bauherr verantwortlich. Er kann diese Verantwortung auf ein qualifiziertes Entsorgungsunternehmen übertragen.

Im Baubereich fällt Bauschutt beim Neubau, Anbau, Ausbau, Umbau und bei Abriss- und Abbruchmaßnahmen an. Unter den Bauschutt fallen unter anderem folgende Materialien:
Backsteine, Beton, Betonbruch, (aber Achtung! KEIN PORENBETON!) Dachziegel, Estrich, Fliesen, Kacheln, Keramik, Klinkersteine, Mauersteine, Mauerwerk, Mineralbeton, Mörtel, Natursteine, Porzellan, Putz, Sand, Splitt, Waschbecken, Zement und Ziegelsteine.

Baumischabfall

Baumischabfälle bestehen sowohl aus mineralischen, als auch aus nicht mineralischen Abfällen. Es ist angeraten, strengstens auf die Trennung von Bauschutt und Baumischabfall zu achten.  Zum Baumischabfall zählen:

Altmetalle  Bleche, Rohre aus MetallDämmstoffe, Styropor, IsolierungenFenster, Türen und TürrahmenGipsreste, Gipskarton und Gipskarton BauplattenGlas und GlasresteHolz, Holzreste und Späne, Holzabschnitte, Bretter, Latten, SpanplattenKabel und KabelresteObjekte, wie Heizkörper, Badewannen, WCs, WaschbeckenPorenbetonPVC und Kunststoffe , Rohre aus PVC und PlastikTapeten und TapetenresteTeppiche, TeppichresteVerpackungsmaterial, Eimer, Folien, Kartonagen, Papier, Pappe Nicht zum Bauschutt oder zu den Baumischabfällen gehörende Baumaterialien müssen separat entsorgt werden.

Dazu gehören insbesondere:
Asbest, Asphalt, biologische Abfälle, Dachpappe, Dämmmaterial, Druckbehälter, Elektronikschrott, Farben, Flüssigkeiten, Gas- oder Sauerstoffflaschen, Kleber, Lacke, Leuchtmittel, Mineralwolle, Öle, Polystrol, Reifen, Schlacke, und Styropor.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: piu700 / pixelio.de