Solarenergie

Die Kosten für die Anschaffung einer Solaranlage

Anschaffung einer Solaranlage

Energie / Solarenergie:  Mit einer Renditeanalyse kann man schon in wenigen Minuten sehen, wie eine Solaranlage finanzierbar ist. Im zweiten Schritt wird dann eine perfekte Solaranlage für die individuellen Bedürfnisse ausgewählt. Beim Kauf einer Solaranlage ist daher ein transparenter Überblick wichtig über die Preise, die Rentabilität und die Größe einer PV-Anlage. Hier ist die Beratung beim Fachmann entscheidend für den Käufer.

 

Die Größe der Photovoltaikanlage

Die Solaranlage Kosten werden auch von der jeweiligen Größe der PV-Anlage bestimmt. Um die individuelle Größe ermitteln zu können, braucht der Fachmann den Jahresstromverbrauch (in Kilowattstunden). Hier gibt es die Faustregel, dass man pro Person im Haushalt ca. 1000 Kilowattstunden rechnet. Wenn dann die Kilowattstunden pro Person addiert wurden, werden am Ende noch 500 kWh dazu gerechnet. Dann hat man einen Durchschnittswert, der einen normalen Verbrauch dieses Haushaltes anzeigt. Allerdings sind hier die Stromfresser wie Pool, Home Office oder Aquariumanlage nicht mitgerechnet. Dieser Jahresverbrauchswert wird dann mit 1,5 multipliziert und das Ergebnis durch 1000 geteilt. Dieses Ergebnis stellt die Größe des Photovoltaik-Systems dar, das in Kilowatt Peak (kWp) gemessen wird.

Die ungefähren Kosten, mit denen man beim Kauf einer Solaranlage rechnen muss

Im Schnitt kostet die Anlage pro kWp ca. 1400 Euro netto. Darin sind auch die Zusatzkosten wie die Kosten für die Installation, die Solarmodule, die Unterkonstruktion, die Wechselrichter und die Baustelleneinrichtung mitgerechnet. Der individuelle Preis kann je nach den persönlichen Wünschen des Kunden nach oben oder unten variieren. Es ist zu empfehlen, eine Anlage zu wählen, die nicht regelmäßig gewartet und geputzt werden muss. Man hat fünf Jahre eine Garantie. In dieser Zeit übernimmt der Verkäufer die Reparaturkosten. Die Solarmodule selbst haben eine Garantiezeit von 10 bis 35 Jahren. Meist muss man nach 15 Jahren den Wechselrichter austauschen lassen. Hierfür muss man in etwa 200 Euro pro kWp und zusätzliche 300 Euro einmalig rechnen.

Wie sich eine Solaranlage rechnet

Mit einer Solaranlage wird 30 Prozent des Eigenverbrauches produziert. Die restlichen 70 Prozent einer Solaranlage werden in 20 Jahren (garantierte Vergütung) in das öffentliche Netz eingespeist. Diese Vergütung beträgt derzeit 11,11 Cent pro kWh (Stand April 2019). Die Berechnung wie schnell und wie sehr sich eine Solaranlage rechnet, kann mit dem Renditerechner unternommen werden. Damit können die Anschaffungs- und Ersatzkosten ermittelt werden und die jährlichen Erträge (Eigenverbrauch und Einspeisevergütung). Die Kosten werden hierfür durch die jährlichen Erträge geteilt und schon erhält man als Ergebnis die Anzahl der Jahre, nach denen sich die Solaranlage rechnet. Der Solarrechner hilft bei diesen Berechnungen.

Fazit:

Die Berechnung, wie, ob und wann sich eine Solaranlage rechnet, ist einfach mit dem Renditerechner und dem Solarrechner. Der Profi berät den interessierten Kunden bezüglich der Größe und der Rentabilität der Solaranlage fachmännisch. Je nach den persönlichen Wünschen des Kunden können die Preisberechnungen nach oben oder nach unten variieren, stellen jedoch einen guten Durchschnittswert dar. Die hohe Garantiezeit für die Module und die Anlage sprechen ebenfalls für eine Anschaffung einer Solaranlage. In wenigen Minuten kann der interessierte Kunde erkennen, ob die Anlage bei den aktuellen Finanzverhältnissen finanzierbar ist.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Unsplash / CCO Public Domain