Im neuen EEG fehlen die Komponenten Netzausbau und Speichertechnologien
Energie / Energiepolitik: „Viel Wind um Sonne und Rotoren schafft keine Versorgungssicherheit!“ Das sagt Reinhard Maaß, Geschäftsführer des Fachverbandes Anlagenbau FDBR, mit Blick auf die aktuelle Diskussion um den Referentenentwurf EEG 2016. Der Fokus allein auf erneuerbare Energien lässt völlig außer acht, dass die Energiewende noch zwei weitere Komponenten für die Versorgungssicherheit benötigt: Netzausbau sowie Absicherung durch konventionelle Kraftwerke und Speichertechnologien. Schließlich sind Licht und Wind launige Partner.

Energie / Energiepolitik: Die seit Anfang des Jahres vorliegende KWK-Novelle reduziert CO2, die Ziele des Aktionsplans Klimaschutz werden mit den bestehenden Maßnahmen aber nicht erreicht. Die Deutsche Umwelthilfe fordert weiteren Einsatz Erneuerbarer Energeien, um Potentiale zur CO2-Einsparung im Wärmesektor auszuschöpfen.
Energie / Energiepolitik: Die Photovoltaik ist ein weltweiter Megatrend mit zweistelligen Wachstumsraten und entwickelt sich zu einem zentralen Element der globalen Energieversorgung. Um Arbeitsplätze und Wertschöpfung der noch gut aufgestellten baden-württembergischen Solarbranche zu erhalten und auszubauen, muss der politische Rahmen vernünftig weiterentwickelt werden und darf nicht länger dazu dienen, die klimafreundliche Technologie hierzulande zu behindern. Das ist das Fazit eines aktuellen Thesenpapiers des Solar Clusters Baden-Württemberg.
Energie / Energiepolitik: Zum Jahreswechsel werden die energetischen Anforderungen an neue Häuser weiter verschärft. Um 25 Prozent senkt die Energieeinsparverordnung (EnEV) dann den zulässigen Energieverbrauch. Dennoch können Bauherren der Novelle gelassen entgegensehen. Denn zwei Drittel aller Neubauten liegen schon heute besser, als künftig vorgeschrieben sein wird. Und auch für die anderen Gebäude gibt es Möglichkeiten, ohne große Mehrkosten die Vorgaben zu erfüllen.
Energie / Energiepolitik: Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) warnten in einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten und die Wirtschaftsminister der Bundesländer vor deutlich höheren Kosten für den Ausbau der Verteilernetze, sollte der Rahmen für die Investitionen in Verteilernetze grundlegend geändert werden. „Um die Kosten der Energiewende im Rahmen zu halten, müssen wir die Verteilernetze effizient und intelligent verstärken. Die von den Bundesländern favorisierten Modelle für die Regulierung führen jedoch zu deutlichen Mehrkosten für die Verbraucher, ohne einen zusätzlichen Nutzen zu bewirken“, so bne-Geschäftsführer Robert Busch.
Energie / Energiepolitik: Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft unterstützt den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Referentenentwurf zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). "Die verbesserte KWK-Förderung ist ein gutes Signal. Vor allem die Aufnahme der Bestandsförderung, auch für Anlagen unter zehn Megawatt Leistung, ist gegenüber dem Entwurfsstand ein deutlicher Fortschritt", kommentiert Ivo Gönner, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).