Mobile Klimatisierung mit Wärmepumpe oder Split-Klimagerät
Wärmepumpen: Das Arbeiten im Homeoffice ist – gerade unter Berücksichtigung der hohen Benzinpreise – nach wie vor für viele Berufstätige attraktiv. Im Sommer kann ein Arbeitsplatz in einer Dachgeschosswohnung oder in schlecht isolierten Räumen jedoch schnell zur gesundheitlichen Belastung werden: Hohe Temperaturen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Mit einer Klimaanlage kann das Arbeitszimmer temperiert werden. Um gesund zu bleiben, sollte man dabei einige Tipps beachten.
Seit die Sommer in Deutschland kontinuierlich heißer werden, setzen auch hierzulande immer mehr Menschen darauf, ihre Häuser oder einzelne Räume darin mindestens für einige Wochen zu klimatisieren. In Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Umweltauflagen rücken dabei umweltfreundliche Alternativen verstärkt in den Fokus. Wir stellen zwei mobile Möglichkeiten vor.
Split-Klimageräte sorgen für kühle Räume
Die erste Variante, mit der beispielsweise das Homeoffice oder die Zimmer im Dachgeschoss eines Wohnhauses gut heruntergekühlt werden können, sind Split-Klimageräte. Diese sind jeweils in zwei separate Einheiten aufgeteilt: Ein Gerät steht im Innenraum des zu klimatisierenden Zimmers, eine zweite Einheit befindet sich draußen auf Balkon oder Terrasse. Beide sind durch Kältemittelleitungen und elektrische Kabel miteinander verbunden. Diese Bauweise ermöglicht eine vergleichsweise leise und effiziente Kühlung. Für typische Wohn- oder Büroräume sind Leistungen zwischen drei und sieben kW ausreichend. Für Privatwohnungen, Einfamilienhäuser und Büroräume sind Anlagen mit einer Leistung zwischen drei und sieben kW in der Regel ausreichend.
Gesundheit im Blick behalten
Doch wie stellt man eine Klimaanlage richtig ein? Experten empfehlen, die Innentemperatur nur moderat unter die Außentemperatur zu senken – ideal sind etwa 23 bis 26 Grad Celsius mit einer Differenz von maximal sechs bis acht Grad. Zu starke Abkühlung kann den Kreislauf belasten und Erkältungen begünstigen. Ebenso sinnvoll ist es, direkte Zugluft zu vermeiden, Räume tagsüber abzudunkeln und Türen sowie Fenster geschlossen zu halten. Als Alternative zum Split-Gerät kommen mobile Wärmepumpen infrage. Dabei wird dem Raum Wärme entzogen und über Luft oder Wasser an die Umgebung abgegeben. Besonders bei kurzfristigem Bedarf erweisen sich diese Systeme als praktikabel. Ihre Stärke liegt in der vielseitigen Einsetzbarkeit und der Möglichkeit, auch temporäre Anforderungen abzudecken.
Kälte durch Wärmepumpen
Alternativ ist auch die Klimatisierung mittels mobiler Wärmepumpe möglich. Diese nimmt Wärmeenergie aus Luft, Wasser oder Erdreich auf und nutzt sie, um Räume herunter zu kühlen. Ihr Einsatz ist insbesondere dann sinnvoll, wenn beispielsweise bei Selbstständigen größere Betriebsräume gekühlt werden müssen oder etwa Eventveranstalter kurzfristig Kältebedarf haben.
Flexibel und wirtschaftlich einsetzbar
Sowohl Split-Geräte als auch Wärmepumpen funktionieren rein elektrisch und kommen gänzlich ohne fossile Brennstoffe aus. Das reduziert die CO₂-Emissionen deutlich. Für kurzfristige Bedarfe stehen verschiedene Modelle auch zur Miete bereit. Das spart nicht nur die Anschaffungskosten, sondern ebenfalls die regelmäßige Wartung. Auch bei Ausfall einer vorhandenen Klimaanlage können je nach Anwendungsfall beide Varianten in Betracht gezogen werden. Entscheidend ist hier die Beratung durch einen ausgebildeten SHK-Fachmann vor Ort. Denn unter anderem muss die Kühllast exakt berechnet werden, um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzeugen.
Quelle: ENERENT GmbH, Gottmadingen
Foto: Pixabay / donterase
