Fußbodenheizung auch für die Kühlung des Hauses einsetzen
Fußbodenheizung: Fußbodenheizung im Sommer?! Mit diesem überraschenden Konzept sorgt ein norddeutsches Startup für kühle Räume mitten in der Hitzewelle - und das ganz umweltfreundlich. Das Prinzip ist simpel: Moderne Wärmepumpen lassen sich energieeffizient von Heiz- auf Kühlbetrieb umstellen. In Kombination mit einer Fußbodenheizung von Nordwærme sorgt dies für angenehm kühle Räume - ganz ohne stromfressende Klimaanlagen, ohne das Surren oder die eiskalte Zugluft einer Klimaanlage. Dabei wird die Temperatur sanft abgesenkt, um die stehende Hitze zu entziehen, ohne die Füße zu unterkühlen. So können die Fußbodenheizung im Sommer und im Winter energiesparend eingesetzt werden. Besonders hervorzuheben ist, dass man die Fußbodenheizungen auch in Bestandsgebäuden unkompliziert nachrüsten kann.
Nachträglicher Einbau ist unproblematisch
Der nachträgliche Einbau für eine Fußbodenheizung, die im Sommer auf Kühlbetrieb umgestellt werden kann, ist einfach: Nach dem Entfernen des alten Fußbodenbelags fräst das Unternehmen die Heizkanäle direkt in den Boden. Mit dem folgenden Verschließen und Verlegen eines neuen Bodens gewinnt der Raum nicht nur energetisch, sondern auch ästhetisch an Wert. Laut Hersteller liegen die Kosten für eine nachgerüstete Fußbodenheizung je nach Größe und Boden bei rund 3000-5000 Euro, die Arbeiten brauchen in der Regel rund 2-3 Wochen - bei diesem Umfang ist dann auch schon alles bereit für einen gemütlichen Winter.
Energie sparen auch im Winter
Das beste daran ist, dass es mit der Fußbodenheizung dann auch im Winter gleich deutlich energiesparender läuft. Fußbodenheizungen sind im Winter deutlich energiesparender als herkömmliche Heizkörper. Das schafft ein gemütliches Wohlfühlklima bei geringem Energieverbrauch.
Öffentliche Förderung ist möglich
Da die Maßnahme die Energieeffizienz des Gebäudes steigert, ist sie staatlich förderfähig. Als Einzelmaßnahme beträgt die Förderung meist 20 Prozent der Investitionssumme. Wird das System im Zuge einer energetischen Erneuerung zusammen mit einer Wärmepumpe installiert, sind Förderungen von über 50 Prozent möglich. Wer bereits eine aktuelle Wärmepumpe besitzt, benötigt oft nur noch die Fußbodenheizung als passendes Verteilersystem, um die Kühlfunktion freizuschalten. Nordwærme konzentriert sich hierbei auf das Kernstück - das Einfräsen des Bodens. Wird zusätzlich eine Wärmepumpe benötigt, vermittelt das Unternehmen auf Wunsch regionale Fachpartner.
Kurz-FAQ zur Fußbodenkühlung
1. Geht das nicht auch mit klassischen Heizkörpern?
Nein. Herkömmliche Heizkörper haben eine zu kleine Oberfläche für eine effektive Raumkühlung. Zudem würde an den kalten Metallflächen Luftfeuchtigkeit kondensieren und zu Schäden führen. Eine eingefräste Fußbodenheizung umgeht dies: Die große Fläche benötigt nur minimale Temperaturunterschiede (ca. 18-20 °C Wassertemperatur), um den Raum sanft und kondensatfrei abzukühlen.
2. Bekomme ich da nicht zu kalte Füße?
Nein, die Befürchtung ist unbegründet. Es handelt sich um eine angenehme Flächenkühlung. Der Boden entzieht dem Raum lediglich die stehende Hitze. Das Ergebnis fühlt sich an wie der Aufenthalt in einer schattigen, kühlen Kirche - eine Erleichterung, ganz ohne den typischen Erkältungseffekt von Zugluft-Klimaanlagen.
3. Welche Leistungen sind bei Nordwærme inklusive?
Nordwærme konzentriert sich rein auf das Gewerk der Fußbodenheizung: das saubere Einfräsen der Kanäle in den Estrich, das Verlegen der Heizrohre sowie das Verschließen mit einem Zwei-Komponenten-System. Folgearbeiten wie Nivellierung, neuer Bodenbelag sowie die Anschlussarbeiten an das Heizungssystem werden von regionalen Fachbetrieben erledigt.
Quelle und Foto: Nordwaerme.de
