Der Pool im eigenen Garten ist eine mögliche Antwort auf heiße Sommer
Pool: Während sich in den Terminals der großen Flughäfen in der Ferienzeit lange Schlangen bilden und Züge aus allen Nähten platzen, entscheiden sich immer mehr Menschen für Erholung ohne Reisestress. „Staycation“ heißt dieser Trend, der das eigene Zuhause zur Urlaubsdestination macht – entspannt, flexibel und ganz ohne Kofferpacken. Auch gestiegene Wohn- und Lebenshaltungskosten sorgen dafür, dass viele Familien ihre Ausgaben fürs Reisen auf den Prüfstand stellen. Statt mehrere Tausend Euro für wenige Wochen Urlaub auszugeben, investieren manche Haushalte dauerhaft in Haus und Garten – etwa in einen Fertigpool für den eigenen Garten. Eine Entscheidung, die über viele Jahre hinweg Urlaubsgefühle schenkt, und zwar Tag für Tag. So wird der Garten zum Ferienresort – mit Sonnenliegen statt Boardingkarte und einem Sprung ins kühle Nass, wann immer man möchte.
Die Sommer in Deutschland werden im Durchschnitt länger und intensiver, anhaltende Hitzeperioden verändern den Alltag spürbar. Was früher als Ausnahme galt, wird zunehmend zur Regel – Tage mit über 30 Grad sind keine Seltenheit mehr. Mit jeder Hitzewelle wächst der Wunsch nach Abkühlung – nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen. Der Pool im eigenen Garten gilt dabei längst nicht mehr nur als Statussymbol, sondern als mögliche Antwort auf heiße Sommer. Entscheidend ist jedoch, wie solche Projekte geplant und umgesetzt werden.
Weniger Aufwand als erwartet
Was früher ein aufwendiges Bauprojekt war, ist heute in vielen Fällen ein überschaubares Vorhaben. Fertigpools aus Polypropylen werden vollständig montiert, verrohrt und verkabelt angeliefert und lediglich auf eine vorbereitete Bodenplatte gesetzt. Anbieter wie Pool-Systems bieten solche Komplett-Sets je nach Ausstattung bereits unter 7.900 Euro an. Versierte Heimwerkerinnen und Heimwerker können die Kosten durch Eigenleistung zusätzlich reduzieren. Hinzu kommen noch Ausgaben für Erdarbeiten, Fundament, Technik, Stromanschluss sowie laufende Betriebs- und Wartungskosten.
Bürokratische Hürden sind in den meisten Fällen überschaubar: Für Schwimmbecken unter 100 Kubikmeter ist in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich. Zudem sind Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen, etwa eine Abdeckung oder Einzäunung bei Haushalten mit Kindern.
Technik, die mitdenkt
Moderne Schwimmbecken verfügen über Technik, die den Betrieb vereinfacht und den Energieverbrauch senkt. Durch moderne Pooltechnik arbeiten alle Komponenten nahtlos zusammen und werden zentral gesteuert. Intelligente Systeme übernehmen die Wasserpflege dabei automatisch und sorgen für eine optimale Wasserqualität – bei deutlich reduziertem Pflegeaufwand und hohem Komfort. Beheizt wird der Pool umweltfreundlich per Wärmepumpe oder Solarsystem, und die Badesaison verlängert sich spürbar über die Sommermonate hinaus. Auch die Installation ist unkompliziert und oft selbst möglich. Alternativ übernimmt ein Fachbetrieb den Anschluss von Technikschacht und Elektrik.
Während andernorts das Boarding beginnt, startet der Sommertag hier mit einem Sprung in den eigenen Pool. Nachstehend die wichtigsten Fragen rund um den eigenen Pool:
Ist ein eigener Pool heute noch ein Luxusgut?
Technische Entwicklungen haben dazu geführt, dass private Pools einfacher und kalkulierbarer geworden sind. Vor allem vormontierte, verrohrte und anschlussfertige Fertigpools aus Polypropylen reduzieren Bauaufwand und Folgekosten. Je nach Ausstattung sind solche Modelle bereits für weniger als 10.000 Euro erhältlich.
Wie aufwendig ist der Aufbau?
Viele moderne Pools werden als Komplettsysteme angeboten. Ein Teil der Arbeiten lässt sich in Eigenleistung erbringen. Anbieter wie Pool Systems stellen dafür vorgefertigte, anschlussbereite Becken aus Polypropylen zur Verfügung und begleiten den Einbau auf Wunsch fachlich. Bei Bedarf kann auch eine Baubegleitung helfen, etwa bei Fragen zu Aushub, Bodenplatte oder Hinterfüllung.
Spielt die Grundstücksgröße eine entscheidende Rolle?
Fertigpools sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, teils bereits ab etwa drei mal drei Metern. Damit kommen sie auch für kleinere Gärten infrage. Entscheidend ist eine sorgfältige Planung, damit sich das Becken sinnvoll in das Grundstück einfügt.
Wie steht es um die Umwelt- und Energiebilanz?
Moderne Fertigbecken halten das Wasser über lange Zeit im Kreislauf, eine Poolabdeckung reduziert zusätzlich die Verdunstung und erhöht gleichzeitig die Sicherheit für Kinder und Haustiere. Beheizt werden kann je nach System vergleichsweise effizient über eine Wärmepumpe mit Invertertechnik oder mithilfe von Solarenergie. Für hohe Energieeffizienz und sauberes Wasser sorgt eine smarte Poolsteuerung.
Brauche ich eine Genehmigung und worauf ist beim Anbieter zu achten?
Für Pools unter 100 Kubikmetern ist vielerorts keine Baugenehmigung nötig, Ausnahmen sind jedoch möglich. Wer plant, sollte frühzeitig Rücksprache mit der Kommune halten. Ebenso wichtig ist die Wahl eines seriösen Anbieters: Er sollte die Gegebenheiten des Grundstücks sowie die Wünsche des Kunden kennen und fachgerecht begleiten. Gütesiegel und unabhängige Testergebnisse können bei der Auswahl eine hilfreiche Orientierung bieten.
Wichtige Hinweise zum Pool im eigenen Garten
- Vormontierte Fertigpools können langfristig genutzt werden und sind mit überschaubarem Bauaufwand realisierbar. Je nach Ausstattung liegen die Kosten teilweise unter 10.000 Euro.
- Fertigbecken aus Polypropylen gibt es auch in kompakten Varianten ab etwa drei mal drei Metern.
- Für Schwimmbecken unter 100 Kubikmeter ist häufig keine Baugenehmigung erforderlich.
- Moderne Poolanlagen sind darauf ausgelegt, Wasser‑ und Energieverbrauch zu begrenzen und die Umweltbelastung möglichst gering zu halten.
Quelle: POOL - SYSTEMS GmbH & Co. KG, Winklarn
Foto: djd/Pool-Systems.de
