Gut gedämmt und kreativ gestaltet
Energie / Energie sparen: Führt die energetische Sanierung von Fassaden zu einem eintönigen Aussehen von Gebäuden und einem Verlust an Baukultur? Diese Sorge ist beim Thema Wärmedämmung bisweilen zu hören - lässt sich aber schnell widerlegen, wenn man Experten befragt und auf erfolgreiche Modernisierungen blickt. Die Erfahrung zeigt: Auch gedämmte Fassaden lassen sich individuell und ästhetisch gestalten, Strukturputze können die Oberfläche genauso schmücken wie Zierelemente oder Klinkerriemchen.

Energie / Energie sparen: Die energetische Sanierung eines Gebäudes kann und darf man nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Kosteneinsparung sehen, obwohl dies der Hauptgrund für die meisten Sanierer ist. Ökonomie und Ökologie müssen im Zusammenspiel der Möglichkeiten einen optimalen Weg finden. Nachfolgend werden die einzelnen Abschnitte einer erfolgreichen Sanierung dargestellt. Grundsätzlich sollte man bei der Vorbereitung und Durchführung der energetischen Sanierung einen Energieberater einschalten.
Energie / Energie sparen: Beim Heizkostensparen gehen die meisten Hausbesitzer in Deutschland schrittweise vor: Statt gleich das ganze Haus zu sanieren, setzen viele Eigentümer auf sogenannte Einzelmaßnahmen. Der Austausch alter Heizkessel lag dabei im vergangenen Jahr erneut an der Spitze der fünf am häufigsten geförderten Modernisierungsmaßnahmen. Das zeigt eine Auswertung der aktuellen Förderstatistik der staatlichen KfW-Bank durch die Deutsche Energie-Agentur (dena). Neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Pelletheizungen oder andere effiziente Heiztechnik unterstützte die KfW 2015 rund 63.000 Mal.
Energie / Energie sparen: Der Kauf einer Holzpellet-Heizung wird derzeit so gut gefördert wie noch nie. Dabei können sowohl bei Bestandsgebäuden als auch im Neubau Zuschüsse aus dem „Marktanreizprogramm“ (MAP) des Bundes und dem Landesprogramm „progres.nrw“ in Anspruch genommen werden. Seit dem 1. Januar 2016 besteht bei Bestandsgebäuden darüber hinaus die Möglichkeit, über das „Anreizprogramm Energieeffizienz“ (APEE) einen Zusatzbonus zum MAP zu beantragen. Dies geht dann, wenn eine besonders ineffiziente Altanlage – zum Beispiel ein alter Öl- oder Gaskessel – ausgetauscht wird und gleichzeitig bestimmte Optimierungsmaßnahmen an der gesamten Heizungsanlage durchgeführt werden.
Energie / Energie sparen: Neu errichtete Häuser müssen ab 2016 weniger Energie für das Heizen, Kühlen, Lüften und die Warmwasserbereitung verbrauchen. Gegenüber den bisherigen Anforderungen senkt die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) den maximal erlaubten jährlichen Bedarf an Primärenergie um 25 Prozent. Eine wichtige Maßnahme zum Erreichen des Ziels kann etwa die effiziente Dämmung der Gebäudehülle mit Mineralwolle sein.
Energie / Energie sparen: Der Alltag in Deutschland geht im Bereich der Stromversorgung sehr häufig mit der Sperrung von Stromzählern einher. Etwa 850.000 Haushalte sind jährlich mit diesem Problem konfrontiert, weil sie ihre Stromrechnung nicht bezahlt haben (bezahlen konnten). Aus der Politik wurden schon länger Stimmen laut, die solch eine soziale Katastrophe verhindern wollen, ja die ein Verbot von Stromsperren fordern. Hierzu hatte das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie bereits im Jahr 2012 (Michael Kopatz) entsprechende konstruktive Alternativen entwickelt. Kernpunkt hierbei war die Prepaid Idee für Strombelieferung, analog zu den rd. 40 Mio. Handy – Prepaid Tarifen, die es zurzeit in Deutschland gibt.
Energie / Energie sparen: Wer heute ein neues Haus baut, muss strenge staatliche Vorgaben in Sachen Energieeffizienz erfüllen. Die entsprechenden Standards werden 2016 per Energieeinsparverordnung (EnEV) weiter verschärft, Ziel ist das sogenannte Niedrigstenergiegebäude. "Diese Vorgaben sind in jedem Fall begrüßenswert - in der Masse können aber die Bürger selbst schon mit kleinen Verhaltensänderungen im Alltag einen großen Beitrag zum Energiesparen leisten", meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.
Energie / Energie sparen: Energieeffizienz und Kostenoptimierung – zwei unerlässliche Aspekte für ein modernes Heizsystem. Flexible Schornsteinsysteme bieten für jede Heizung eine passende Abgaslösung, die Wärmeverluste vermeidet. Ob Öl, Gas oder Holzpellets: Der Bauherr kann damit eine unabhängige Brennstoffauswahl treffen. „Ab Januar 2016 verschärfen sich die energetischen Anforderungen durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) erneut. Eine intelligente Abgaslösung kann hier beträchtliche Vorteile bieten, indem sie die Wärme dort belässt, wo sie gebraucht wird – in den Wohnräumen“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Hersteller KLB-Klimaleichtblock (Andernach).