Solarenergie

Die Qualität von Solarmodulen, Wechselrichtern und Batteriespeichern ist entscheidend

Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach

Solaranlagen: Solarmodule mit hoher Leistung, günstige Wechselrichter und Batteriespeicher mit möglichst großer Kapazität: Wer eine Photovoltaikanlage plant, findet zahlreiche Angebote, die sich auf den ersten Blick vor allem über Preis und technische Kennzahlen unterscheiden. Ob die Komponenten langfristig zuverlässig funktionieren und sinnvoll zusammenarbeiten, lässt sich daraus jedoch kaum erkennen. Worauf sollten Käufer bei der Auswahl also tatsächlich achten?

Eine Photovoltaikanlage soll den eigenen Strombedarf langfristig wirtschaftlich decken und möglichst wenig Aufwand mit der Technik verursachen. Bei der Auswahl stehen jedoch häufig einzelne Produkte im Vordergrund, deren Preise und Leistungsangaben sich unmittelbar vergleichen lassen. Ob der gewählte Wechselrichter später einen Batteriespeicher unterstützt oder die Solarmodule tatsächlich zur vorhandenen Dachfläche passen, wird dagegen nicht immer ausreichend berücksichtigt. Wer beim Kauf nur auf den Preis schaut, merkt unter Umständen erst später, dass die vermeintliche Ersparnis durch notwendige Anpassungen oder einen Austausch wieder verloren geht.

Solarmodule, Wechselrichter und Batteriespeicher sollten nicht unabhängig voneinander ausgewählt werden, sondern technisch zusammenpassen und auf das Gebäude, die Anlagenleistung und den Stromverbrauch abgestimmt sein. Die Zusammenarbeit von ausgewählten Herstellern sowie professionellen Partnerfirmen für Installation und Wartung unterstützt die Partner bei der Zusammenstellung geeigneter Komponenten. Welche Kriterien dabei besonders wichtig sind, zeigt sich bereits beim Vergleich unterschiedlicher Angebote.

 

Warum der Preis allein wenig über die Qualität aussagt

Ob zwei Angebote tatsächlich miteinander vergleichbar sind, lässt sich am Endpreis allein kaum erkennen. Denn hinter einer ähnlichen Summe können unterschiedliche Produkte, Leistungsumfänge und technische Voraussetzungen stehen. Während bei einem Angebot bereits alle notwendigen Systembestandteile berücksichtigt sind, können bei einem anderen zusätzliche Komponenten erforderlich werden. Für Käufer ist deshalb nicht nur relevant, welcher Preis auf dem Angebot steht, sondern auch, welche Technik darin enthalten ist und was für eine vollständige Anlage darüber hinaus benötigt wird.

Diese Transparenz wird umso wichtiger, weil eine Photovoltaikanlage über viele Jahre zuverlässig funktionieren und sich bei Bedarf erweitern lassen soll. Neben dem Anschaffungspreis spielen daher auch Effizienz, Lebensdauer und mögliche spätere Folgekosten eine Rolle. Erst wenn diese Faktoren gemeinsam betrachtet werden, lässt sich einschätzen, welche Lösung langfristig wirtschaftlich sinnvoll ist. Welche technischen Kriterien dafür bei Solarmodulen, Wechselrichtern und Batteriespeichern entscheidend sind, hängt wiederum von der jeweiligen Anlage ab.

Solarmodule, Wechselrichter und Speicher richtig dimensionieren

Welche technischen Kriterien dabei ins Gewicht fallen, zeigt sich bereits bei den Solarmodulen. Hier geben die baulichen Voraussetzungen den Rahmen vor: Dachfläche, Dachart, Ausrichtung und mögliche Verschattung beeinflussen, welche Modultechnologie und welche Abmessungen sinnvoll sind. Eine hohe Wattzahl allein macht ein Modul daher noch nicht zur passenden Wahl, wenn sich die verfügbare Fläche mit einer anderen Baugröße besser nutzen lässt. Ebenso wichtig sind technische Qualität und langfristige Zuverlässigkeit. Die Peeek GmbH führt unterschiedliche Hochleistungs-Solarmodule und kann damit verschiedene Dachgegebenheiten und Leistungsanforderungen abdecken.

Auf die Modulauswahl muss wiederum der Wechselrichter abgestimmt werden, denn seine Dimensionierung richtet sich nach der geplanten Anlagenleistung und beeinflusst zugleich die Möglichkeiten für weitere Systemkomponenten. Soll beispielsweise später ein Batteriespeicher ergänzt werden, muss frühzeitig geklärt werden, ob Wechselrichter, Speicher und Messtechnik miteinander kompatibel sind. Welche Speicherkapazität sinnvoll ist, hängt anschließend von der Leistung der Photovoltaikanlage und dem tatsächlichen Stromverbrauch ab. Ein überdimensionierter Speicher verursacht unnötige Investitionskosten, wenn seine Kapazität regelmäßig nicht genutzt wird. Fällt er dagegen zu klein aus, wird weiterhin ein größerer Teil des erzeugten Solarstroms ins Netz eingespeist, obwohl mehr Eigenverbrauch möglich wäre. Bei der Speicherplanung sollte man deshalb nicht mit der größtmöglichen Kapazität beginnen, sondern mit dem Verbrauchsprofil. Daraus ergibt sich, welche Speichergröße und Ladeleistung sinnvoll sind.

Entscheidend ist das Zusammenspiel der gesamten PV-Technik

Die passende Dimensionierung der einzelnen Komponenten ist allerdings nur ein Teil der Planung. Ebenso wichtig ist, dass Solarmodule, Wechselrichter, Batteriespeicher und Messtechnik im Betrieb aufeinander abgestimmt sind. Smart Meter und intelligente Steuerungssysteme erfassen beispielsweise, wie viel Solarstrom gerade erzeugt und im Gebäude verbraucht wird. So kann die Anlage den erzeugten Strom je nach Bedarf direkt bereitstellen, im Batteriespeicher speichern oder zusätzlichen Strom aus dem Netz beziehen. Auch die Unterkonstruktion gehört zu einer sorgfältigen Planung, denn sie muss zur jeweiligen Dach- und Montageart passen und die Module dauerhaft sicher tragen.

Komplexer wird die Abstimmung, wenn eine bestehende Photovoltaikanlage erweitert werden soll. Gerade bei bestehenden Anlagen sollte vor dem Kauf geklärt werden, welche Technik bereits vorhanden ist und wie sich neue Komponenten sinnvoll integrieren lassen. Soll beispielsweise nachträglich ein Batteriespeicher hinzukommen, muss zunächst geprüft werden, ob er sich mit der vorhandenen Technik kombinieren lässt. AC-gekoppelte Speicher bieten dabei mehr Flexibilität, weil sie mit einem eigenen Batterie-Wechselrichter arbeiten und damit weniger von der bestehenden PV-Technik abhängig sind. Trotzdem sollte ein Fachbetrieb prüfen, ob Elektroinstallation, Zählertechnik und vorhandene Komponenten dafür geeignet sind.

Wenn aus einzelnen Komponenten eine passende Lösung wird

Die Auswahl geeigneter Technik ist damit nur ein Teil der Aufgabe. Für die Partner kommt es ebenso darauf an, bei der Planung auf fachliche Unterstützung zurückgreifen zu können. Fachkundige Ansprechpartner begleiten die Produktauswahl und helfen dabei, aus dem verfügbaren Sortiment eine Lösung für das jeweilige Vorhaben zusammenzustellen. Dabei wird auch transparent, welche Komponenten benötigt werden und welche Voraussetzungen bei der Umsetzung zu berücksichtigen sind.

Quelle und Foto: Peeek GmbH