Vorsicht im Umgang mit Mehrfachsteckdosen
Haustechnik / Elektroinstallation: Kaffeemaschine, Fernseher, Laptop: Elektrische Geräte gehören heute in fast allen deutschen Haushalten zur Standardausstattung. Meist reichen die Steckdosen in den Wohnungen gar nicht aus, um alle Geräte gleichzeitig an den Strom anzuschließen. Die Lösung sind Mehrfachsteckdosen. Doch Vorsicht ist angebracht, denn überlastete, alte oder schadhafte Steckerleisten führen immer wieder zu Schwelbränden. Im schlimmsten Fall kann so das gesamte Gebäude abbrennen.

Hausbau / Sicherheit: Rund 400 Menschen im Jahr kommen in Deutschland durch Brände ums Leben, meist in Folge einer Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder können Todesfälle, Verletzungen und Sachschäden verhindern. Seit Juni 2016 sind sie deshalb bundesweit vorgeschrieben. Dabei hat jedes Bundesland eigene Regelungen, was die Pflichten in Bezug auf die Installation und Wartung, die Ausstattung von Bestands- und Neubauten betreffen. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise sind Rauchmelder erst seit dem 1. Januar 2017 in Schlafzimmern und Fluren verpflichtend. Allgemein gilt: Ein Rauchwarnmelder muss zuverlässig arbeiten und korrekt montiert sein.
Heiztechnik: Zum Thema Feinstaub wird in Deutschland eine kontroverse politische und öffentliche Debatte geführt, bei der auch Holzfeuerungen in die Diskussion geraten sind. Zu Unrecht - denn Holzfeuerungen haben nur einen sehr geringen Anteil an den gesamten Feinstaubemissionen. Das ergaben aktuelle Messungen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), aus denen hervorgeht, dass Holzfeuerungen nicht als Hauptursache für den Feinstaub anzusehen seien. Ihr Anteil an den Feinstaubemissionen lag demnach an einer Messstelle in Stuttgart im Jahresmittel 2015 bei lediglich fünf bis acht Prozent.
Heiztechnik / Heizen & Lüften: Draußen ist es frostig, innen behaglich warm. Wer käme da schon auf die Idee, freiwillig die Fenster weit aufzureißen? Aus Bequemlichkeit bleibt in vielen Haushalten gerade in der kalten Jahreszeit das regelmäßige Lüften auf der Strecke - mit negativen Folgen für das Raumklima. Laut einer Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag von Velux betrachten 62 Prozent der Bundesbürger eine zu trockene Luft als Hauptproblem, 28 Prozent machen eine zu hohe Feuchtigkeit als Folge zu seltenen Lüftens im Winter aus.
Heiztechnik / Heizen & Lüften: Vielfältige Diskussionen um die Energie- und Wärmewende kommen immer wieder zu dem Schluss, dass ein leistungsfähiger und ausreichend dimensionierter Speicher die Grundlage für die Nutzung verschiedener Energiequellen ist. Der Speicher dient dabei nicht nur als hydraulische Weiche, um die verschiedenen Wärmeerzeuger zu kombinieren und deren Hydraulik zu entkoppeln, sondern er soll als Wärmetank auch eine gewissen Zeit ohne Energieeintrag überbrücken oder eben ganz einfach die „kostenlose" Sonnenenergie auch für die Nacht oder den nächsten Tag speichern.
Heiztechnik: Weil das Geld auf dem Sparkonto derzeit kaum noch Zinsen abwirft, suchen viele Anleger nach Alternativen - und werden bei den eigenen vier Wänden fündig. "Geld in die Modernisierung des Eigenheims zu stecken, kann sich gleich mehrfach auszahlen", sagt Bauen-Wohnen-Experte Martin Schmidt von Ratgeberzentrale.de. Eine Fassadendämmung oder eine neue Heizung etwa spare nicht nur Heizkosten ein, sondern könne zugleich den Wert der Immobilie steigern. Attraktive Fördermöglichkeiten würden die Entscheidung noch einfacher machen.
Hausbau / Sicherheit: Rauchwarnmelder sind inzwischen in allen Bundesländern für Neubauten zur Pflicht geworden oder zumindest ist die Rauchwarnmelderpflicht terminiert. Der Nutzen dieser Vorschrift ist zweifelsfrei vorhanden. Die meisten Todesfälle und schwereren Verletzungen bei Hausbränden kommen nicht durch direkte Feuerberührung zustande, sondern durch Rauchvergiftungen. Es gibt jedoch in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen hinsichtlich der Pflicht für Neubauten und Bestandsbauten und der Zuständigkeit für Montage und Wartung einer Rauchwarnmeldeanlage.
Heiztechnik / Heizen & Lüften: Das Fenster in Kippstellung, die Heizung wird abgedreht. Für frische Luft und die vermeintliche Heizkostenersparnis machen Bewohner im Winter genau diese beiden Fehler. Das Ergebnis: frische Luft im Wohnraum, aber enorme Wärmeverluste und ausgekühlte Wände. Schimmelschäden werden so begünstigt. Experten geben Tipps, wie Bewohner mit einem Gefühl von Behaglichkeit und ohne Schimmel zu begünstigen durch den Winter kommen.