Heizen und Lüften

Fußbodenheizung in das Smart-Home-System integrieren

Für angenehme Wohlfühlwärme kann eine wasserführende, dünnschichtige Fußbodenheizung sorgen

Fußbodenheizung: Wärme muss schnell spürbar und einfach zu steuern sein. Das ist für viele Bauherren und Modernisierer eine wichtige Prämisse bei ihrem Projekt. Flächenheizungen bieten hier ein großes Potenzial. Mit milder Strahlungswärme schaffen sie ein angenehmes Raumklima und sind unkompliziert zu regeln. Nicht zuletzt lassen sie mehr Spielraum bei der Raumplanung und -gestaltung, denn im Gegensatz zu Wandheizkörpern sind sie unsichtbar in den Bodenaufbau integriert.

Thermostate können in Smart-Home-System eingebunden werden 

Mit einem kompletten System inklusive smarter Thermostate lässt sich etwa die wasserführende Fußbodenheizung Bekotec-Therm von Schlüter-Systems nach Wunsch steuern. Dabei passt sich die Steuerungstechnik flexibel an Wohn- und Raumkonzepte an: Die Thermostate können lokal, über eine eigene App oder eingebunden in ein Smart-Home-System bedient werden. Eine Smart-Home-Integration mit gängigen Anbietern ermöglicht eine Sprachsteuerung. Auch optisch fügen sich die Raumthermostate mit Rahmen in Brillantweiß oder Grafitschwarz harmonisch in das Raumdesign ein. Ebenfalls praktisch: Sie können mit den Schaltersystemen verschiedener gängiger Hersteller kombiniert werden.

Nachweislich effizient

Mit einer wassergeführten Fußbodenheizung lässt sich eine gewünschte Temperatur rasch erreichen. Sie verfügen mittlerweile über einen dünnschichtigen Aufbau – dadurch arbeiten sie reaktionsschnell und eignen sich für den Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen für das Wasser in den Heizrohren. Besonders zur Geltung kommt diese Art von Heizsystem mit einem Oberbelag aus keramischen Fliesen oder Natursteinplatten, denn diese speichern und leiten Wärme sehr gut. Andere Beläge sind ebenfalls problemlos möglich. Dank dieser Eigenschaften ist die Fußbodenheizung Bekotec-Therm auch gut für den Betrieb mit einer Wärmepumpe geeignet, da sie vergleichsweise wenig Energie benötigt. Gemäß einer Studie des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden kann das System in Kombination mit einer Wärmepumpe bis zu 9,5 Prozent Energie im Vergleich zu konventionellen Fußbodenheizungen einsparen. 

 

Installation auch in Sanierungsobjekten möglich

Dank ihrer niedrigen Konstruktionshöhen können Fußbodenheizungen auch in Sanierungsobjekten mit begrenzter statischer Belastung oder Raumhöhe installiert werden. Sie erfüllen auf diese Weise den innovativen Ansatz des Gebäudetyps E des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen für kostengünstiges und schnelles Bauen sowie die Anforderungen von Projekten nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG).

Quelle und Foto: Schlüter-Systems KG, Iserlohn

Weiterführende Artikel und Informationen finden Sie in unseren Blogartikeln und in unserem Hauptartikel "Eine Smarthome-Zentrale für alle Systeme". 

Antworten auf die 50 wichtigsten Fragen rund um die Hausbau, Bauplanung, Kosten und Finanzierung finden Sie in unserem FAQ-Bereich!