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Versicherungen

Mit einem Wasserschaden am Gebäude richtig umgehen

WasserschadenHausbau / Versicherungen:  Ein Rohrbruch gehört zu den größten Unglücken, die auf einen Immobilienbesitzer zukommen können. Gerade wenn das Haus einige Jahrzehnte besteht und wenig für die Pflege und Sanierung der Rohrleitungen getan wird, kann es urplötzlich zu einem erheblichen Schaden kommen. Weichen Wände und Decken durch, ist neben der Sanierung der Rohre und Leitungen ein großer Teil der Bausubstanz zu erneuern. Mit dem richtigen Equipment und einer klugen Planung lassen sich bleibende Schäden oder im Nachhinein auftretende Probleme vermeiden.

 

Ist der Wasserschaden überhaupt durch die Versicherung gedeckt?

Ist ein Schaden durch einen Rohrbruch entstanden, stellt sich nach ersten Maßnahmen die Frage nach der Kostenübernahme für den Schaden. Alle großen Versicherungen verfahren hier in der gleichen Art und Weise. Der klassische Wasserschaden, wie er beispielsweise durch einen Rohrbruch eintritt, wird standardmäßig durch eine Hausratversicherung abgedeckt.

Anders sieht es mit Wasserschäden aus, die durch natürliche Ereignisse wie Hochwasser eintreten. Für diese muss im Regelfall eine zusätzliche Elementarschaden-Versicherung abgeschlossen werden, die auch Risiken wie Lawinen oder Moränen abdecken kann. Durch die steigende Unwettergefahr in Deutschland der letzten Jahre ist der Abschluss einer solchen Zusatzversicherung eine Überlegung wert.

Trockenlegung als wichtiger Schritt der Sanierung

Sobald der Schaden durch Rohrbruch & Co. erkannt wurde, ist im ersten Schritt das Wasser abzudrehen und mit manuellen Hilfsmitteln das überschüssige Wasser aus den Räumen zu beseitigen. Ist der Raum auf den ersten Blick trockengelegt, gilt dies für das Mauerwerk und die Böden noch lange nicht. Hier ist dringend zu einer professionellen Bautrocknung zu raten, bei der dem Mauerwerk sukzessive Feuchtigkeit entzogen wird. Gerade wenn Wasser länger auf die Bausubstanz eingewirkt hat, wird diese nicht nur oberflächlich durchnässt sein. Zwar lässt sich eine Sanierung hierdurch nicht verhindern, eine umfassende Renovierung sollte jedoch erst bei einem absolut trockenen Mauerwerk begonnen werden.

Weitere Maßnahmen für eine erstklassige Sanierung

Sind die betroffenen Räumlichkeiten trockengelegt und die Finanzierung geklärt, steht die Sanierung an. Diese kann bis zu einem weitreichenden Abtragen des Mauerwerks bis zum neuen Aufziehen und Verputzen reichen. Durch die Auswahl moderner Baustoffe lässt sich ein erster Beitrag leisten, dass zukünftige Einwirkungen von Wasser sich nicht zu drastisch auswirken. Experten in der Trockenlegung und Sanierung von Gebäuden stehen hier beratend zur Seite und schaffen die beste Grundlage, nach dem Rohrbruch langfristig die Qualität der Immobilie zu erhalten. Der beste Schutz ist wie in vielen Bereichen der Haustechnik natürlich die Prävention. Auf die regelmäßige Überprüfung des Rohrsystems legen viele Versicherungen für eine vollständige Kostenübernahme sogar wert!

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Magnus Willeke / pixelio.de