Kaminöfen

Gusseisen bietet die Grundlage für den massiven Speicherkern des Kaminofens

Hochwertige Emaille sorgt für besondere Farbtiefe und lebendigen Glanz – von elegantem Tiefgrün über klares Weiß bis zum leuchtenden Petrolblau

Kaminofen: Gut gedämmte Wohnhäuser haben den Blick auf Kaminöfen verändert. Gefragt sind heute Feuerstätten, die den Wohnraum prägen und ihre Wärme gleichmäßig über viele Stunden abgeben. Der deutsche Ofenhersteller Leda verbindet beides im Speicherofen Sanna. Hinter seiner markanten Rillenstruktur verbirgt sich ein massiver Speicherkern aus Guss und Schamotte.

Die ausdrucksstarke Gestaltung und die hohe Speicherkapazität haben denselben Ursprung: Gusseisen. Seit mehr als 150 Jahren verarbeitet der Ofenbauer diesen Werkstoff im ostfriesischen Leer. Die einzelnen Bauteile werden aus flüssigem, rotglühendem Eisen gegossen. So entsteht die charakteristische Rillenstruktur, feinste Konturen und ausdrucksstarke Formen. Gleichzeitig bildet Gusseisen die Grundlage für den massiven Speicherkern des Ofens.

Langanhaltende Strahlungswärme

Der rund 470 Kilogramm schwere Kaminofen mit Speicherkern nimmt einen großen Teil der Energie des Feuers auf und gibt sie nach dem Erlöschen der Flammen langsam wieder an den Raum ab. Bereits rund 4 Kilogramm Holz – das sind etwa fünf Scheite – sorgen für über neun Stunden angenehme Strahlungswärme. Dadurch eignet sich der Ofen besonders für gut gedämmte Wohnhäuser mit geringem Heizbedarf.

Brillante Farben

Dunkelgrün wie ein Kiefernwald, Petrolblau wie das Meer oder klassisches Weiß: Farben verleihen einer Feuerstätte Persönlichkeit. Dahinter steht eine Werkstoffkombination, die sich seit Generationen bewährt hat: Gusseisen und Emaille.

 

Leda verfügt bei der Kombination von Gusseisen und Emaille über jahrzehntelange Erfahrung. Das Traditionsunternehmen stanzt seine Ofenteile nicht aus Blech, sondern gießt die einzelnen Elemente aus flüssigem, rotglühendem Eisen. Das ermöglicht feine Konturen, markante Formen und langlebige Feuerstätten mit eigenständigem Charakter. Gefertigt wird am Unternehmenssitz im ostfriesischen Leer – mit Gießerei, Emaillierwerk und Montage unter einem Dach. Hergestellt aus Quarz und Pottasche kombiniert mit edlen Farbpigmenten bildet Emaille eine schützende Oberfläche. Das Schmelzglas wird in einem aufwendigen Verfahren auf die Gussteile aufgetragen. Bei rund 800 Grad Celsius verschmelzen beide Werkstoffe zu einer untrennbaren Einheit. Bei Leda erfolgt dieser Brennvorgang sogar zweimal. Dadurch entstehen charakteristische Farbtiefe, lebhafter Glanz sowie eine Oberfläche, die besonders pflegeleicht, farbbeständig und langlebig ist.

Gusseisen und Emaille bilden eine ideale Ergänzung. Guss verleiht einer Feuerstätte Form, Stabilität und Langlebigkeit. Emaille sorgt für Farbbrillanz, Tiefe und eine besondere Wertigkeit. Dadurch behalten die Oberflächen auch nach vielen Jahren ihre Ausstrahlung.

Farben mit Tiefenwirkung

Neben den mattschwarz lackierten Ausführungen bietet der Hersteller ausgewählte Modelle auch mit glänzend emaillierten Oberflächen an. Die Farbpalette umfasst Weiß, Dunkelgrün und Petrolblau. Während Weiß Helligkeit und Leichtigkeit in den Raum bringt, erinnert Dunkelgrün an die Ruhe von Kiefernwäldern und verleiht der Feuerstätte eine edle Note. Petrolblau fängt die Weite des Meeres ein und schenkt modernen Wohnwelten eine frische, maritime Lebendigkeit.

So wird aus einer Feuerstätte mehr als nur eine Wärmequelle: Ein Einrichtungselement mit Farbe und Charakter.

Quelle und Foto: Leda Werk/akz-o