Möbel

Antike Möbelstücke aus der Jugendstil- und Gründerzeit werden zum Trend

Wohnen und Einrichten / Möbel:  Altbacken und verstaubt? Von wegen! Denn Antikmöbel können in einer schönen Wohnung einen echten Blickfang darstellen und der schönen Wohnung oder dem gerade neu bezogenen Einfamilienhaus den letzten Pfiff verpassen. Besonders diejenigen, die das Besondere bevorzugen, lieben oftmals antike Möbel aus der Jugendstil- und Gründerzeit.

 

Wohin mit dem nostalgischen Möbelstück?

Immer mehr Menschen setzen auf antike Möbelstücke aus der Jugendstil- und Gründerzeit. Manche Liebhaber vermischen die antiken Stücke sogar mit dem modernen Einrichtungsstil, wobei die so beliebten Antiquitäten in einem solchen Fall jedoch nur mit größtmöglichem Bedacht zum Einsatz kommen sollten.

Wenn von Antikmöbeln bzw. Antiquitäten die Sprache ist, dann sind damit Möbelstücke gemeint, die 100 Jahre oder älter sind. Im Gegensatz dazu stammen die sogenannten „Vintage-Möbel“ aus der Mid-Century-Zeit. Zu den Antiquitäten zählen „Jugendstil“ aber auch „Empire“, „Barock“ oder „Biedermeier“. Für diese Stilepochen sind dunkle Hölzer wie Nussbaum, Mahagoni oder Kirsche typisch, aber auch eine dunkle Beize. Kunstvolle Beschläge, Schnitzereien oder Blattgoldbesatz können je nach Epoche hinzukommen.

Sicherlich sind antike Möbel auch auf alten Dachböden oder vereinzelt auch auf Flohmärkten zu finden. Doch diesbezüglich gibt es ein Problem: Diese müssen in der Regel noch restauriert werden. Wer einzigartige Antikmöbel sucht, die bereits restauriert worden sind, der findet diese zum Beispiel im Onlineshop www.wohnpalast.de. In der Jugendstil- und Gründerzeit war im Übrigen Kirschholz sehr beliebt. Dieses Holz ist in Europa aufgrund des warmen Rottons bereits seit Jahrhunderten sehr gefragt.

• Gründerzeit (1871 bis 1914): Die Möbel waren reich verziert, wodurch sie sehr repräsentativ wirken. Bei den typischen Stilelementen handelt es sich um Säulen, Kanten, Zierknäufe, Reliefs oder Profilierungen.
• Die Jugendstilzeit (1895 bis 1910): In dieser Zeit waren natürliche Verzierungen typisch, die aus der Pflanzen- und Tierwelt stammten. Zumeist sind auf den Möbeln florale Muster wie Lilien, Lianen oder Seerosen zu finden.

Antikmöbel wie Kommoden, Buffets & Hochschränke

Längst sind Kommoden in den Schlafzimmern wieder zum Trend geworden. Warum also nicht auf ein antikes Stück zurückgreifen. Zum einen haben die alten Kommoden etwas Prunkvolles an sich und zugleich sind sie ebenso praktisch wie die modernen Möbel. Dies gilt ebenso für Hochschränke oder Buffets.

Der Preis entscheidet sich hier nach der Epoche, aus der die Kommode stammt. Eine Kommode aus der Gründerzeit gibt es bspw. bereits für einige hundert Euro, wobei nach oben kaum eine Grenze gesetzt ist.

Antike Möbel wie Stühle

Bei Händlern von Antikmöbeln gibt es auch ein riesiges Angebot an Stühlen und Tischen. Die filigranen Möbel machen als Esstischstuhl ebenso eine gute Figur, wie als zusätzliche Sitzgelegenheit bspw. im Flur - zum Beispiel auch in Verbindung mit einem kleinen Tisch. Antike Esstische setzen Akzente und sind eine gute Investition. Esstische werden ständig benutzt und stellen damit kein überflüssiges Ausstellungsstück dar. Besonders in einer minimalistischen Umgebung ist ein großer alter Tisch ein echtes Statement.

Aus Angst vor Kratzern oder Flecken sollte ein solcher Tisch niemals unter einer Tischdecke verschwinden. Denn durch die leichten Abnutzungen erhält der alte Tisch erst seinen Charme. Zudem wirkt ein purer Tisch auch moderner.

Fazit ist, Antikmöbel widersetzen sich den modernen Einrichtungstrends und locken durch feine Materialien, edlen Dekor und verspielten Details. Nicht nur in den heimischen vier Wänden wirken sie besonders wertig, sondern können selbst dem Home-Office einen besonderen Charme verleihen.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain / JamesDeMers