Dekoration

Mit Feinheiten und Kleinigkeiten den Wohncharakter optimieren

Eleganter Strauß gemischter Blumen in einer Glasvase mit sanfter Beleuchtung.

Dekoration: Den Grundcharakter eines Hauses, einer Wohnung oder eines Raumes bestimmt die Inneneinrichtung. Doch selbst wenn das Mobiliar vollständig, die Wände gefärbt und der Bodenbelag ausgesucht wurden, fehlt der individuelle und persönliche Charme, der primär durch Dekorationen gelingt. Dabei muss es nicht immer aufwendig und auffällig sein, oft ist weniger sogar mehr. Es gibt einige Grundelemente und Dinge, die in keiner Wohnung fehlen sollten.

Mit Vasen gelingt mit und ohne Blumen mehr Behaglichkeit

Gefäße aus Glas, Keramik oder Ton sind wahre Verwandlungskünstler auf dem Sideboard oder dem Esstisch. Sie füllen leere Ecken, ohne den Raum zu überladen, und bringen Struktur in die Einrichtung.

Bauchige Vasen aus farbigem Glas fangen das Tageslicht ein und werfen sanfte Reflexe an die Wand. Im Frühjahr und Sommer bieten sie Platz für frische Schnittblumen, während im Herbst schlichte, getrocknete Gräser oder markante Zweige für eine herbstliche Stimmung sorgen.

Wer es minimalistisch mag, lässt die Objekte einfach für sich stehen. Eine Gruppe aus drei unterschiedlich hohen Keramikvasen wirkt wie ein eigenständiges Kunstobjekt und strahlt auch ohne botanischen Inhalt eine angenehme Ruhe aus.

Elegante Lampen schaffen Beleuchtung und Erholung

Für gemütliche Stimmung am Abend ist Licht wichtig, das Deckenlicht aber zu hell und zu steril. Viele kleine Lichtquellen erschaffen zusammen eine behagliche Tiefe. Das kann eine elegante Tischleuchte mit einem Stofftisch auf dem Beistelltisch oder auch eine schmale Stehlampe neben dem Sessel sein. So werden gemütliche Lichtinseln erzeugt und das warmweiße Licht entspannt die angestrengten Augen am Abend.

 

Holzfiguren und Figuren sorgen für Individualität

Möbel von der Stange sehen oft schick aus, lassen den Raum aber austauschbar wirken. Persönliche Akzente, die nicht in jedem Einrichtungsgeschäft zu finden sind, brechen diese Monotonie auf.

1. Naturmaterialien: Kleine Holzfiguren, etwa skandinavische Holzvögel, bringen organische Formen und Wärme in das Gesamtbild.
2. Fundstücke: Mitbringsel aus dem letzten Urlaub oder Erbstücke mit Geschichte verleihen den Regalen eine eigene Seele.
3. Platzierung: Solche Objekte sollten nicht wahllos verstreut, sondern in kleinen Arrangements platziert werden.

Diese Skulpturen fesseln den Blick des Betrachters und laden dazu ein, näher hinzuschauen. Sie spiegeln den Charakter der Bewohner wider und heben das Zimmer von der Masse ab.

Kerzenhalter kommen auf Regalen gut zur Geltung

Das sanfte Flackern einer echten Flamme lässt sich durch kein künstliches Licht ersetzen. Kerzenständer sind daher funktionale Deko-Elemente, die sowohl tagsüber als auch abends eine gute Figur machen.

Wenn so ein Halter aus mattem Metall oder rustikalem Stein auf einer Holzoberfläche steht, wird es gemütlich. Das Spiel mit unterschiedlichen Materialien punktet und wenn dann bei heruntergelassenem Rollladen noch die Kerze leuchtet, ist der ganze Raum entspannt.

Wanddekorationen und Poster sind ein Muss

Kahle Wände wirken kühl und ungemütlich, fast wie in einer Galerie vor der Eröffnung. Bilder und Kunstdrucke sind das einfachste Mittel, um Farbe und Leben in den Raum zu bringen.

Poster im Großformat setzen ein klares Statement über dem Sofa, während eine kunstvoll arrangierte Bilderwand aus kleineren Rahmen über der Kommode für Abwechslung sorgt. Wichtig ist es, bei den Rahmen und den Farben der Motive einer klaren Linie treu zu bleiben, damit das Gesamtbild harmonisch bleibt. Ob abstrakte Kunst, botanische Prints oder Schwarz-Weiß-Fotografien, die Kunst an der Wand bindet die restlichen Elemente des Raumes zusammen und rundet das Wohnkonzept perfekt ab.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pexels / CCO Public Domain / Ayrat