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Mit energetischer Sanierung die Energieeffizienz der Immobilie steigern

Immobilienmarkt / Immobiliennachrichten:  Die Deutschen und ihre Immobilien: Dabei handelt es sich um eine besonders emotionale Verbindung. Als Zuhause für die Familie genießt das "Betongold" einen ebenso hohen Stellenwert wie als Beitrag zur Vermögensbildung und Altersvorsorge. Allerdings sind die steten Wertsteigerungen der vergangenen Jahre keine Selbstverständlichkeit.

 

Lage und Ausstattung des Eigenheims oder der Eigentumswohnung sind wichtige Faktoren für die langfristige Renditeentwicklung - und zunehmend auch die energetische Effizienz. Mit gezielten Investitionen haben es Eigentümer selbst in der Hand, zur Wertsteigerung und Wertsicherung ihres Immobilienbesitzes beizutragen.

Sanieren lohnt sich kurzfristig und dauerhaft

Beim Stichwort Sanieren dürften viele zunächst an Kurzfristeffekte denken. Eine Verschönerung und Dämmung der Fassade etwa wertet das Eigenheim optisch auf, verbessert das Raumklima und senkt die Heizkosten. Nicht zu unterschätzen ist allerdings der langfristige Nutzen. Je wichtiger die Energiebilanz eines Gebäudes in Zukunft wird, umso mehr zahlt sich ein vorausschauendes Investieren aus. Darüber hinaus tragen das Verschönern und Dämmen von Fassade und Dach immer auch zum Erhalt und Schutz der Bausubstanz bei. Voraussetzung dafür ist eine fachgerechte Planung und Ausführung: Zertifizierte Energieberater können eine individuelle Ist-Analyse vornehmen, erfahrene Fachverarbeiter aus der eigenen Region sind die ersten Ansprechpartner, wenn es um die Fassadendämmung geht.

Kein Fördergeld verschenken

Das Investieren in den Erhalt des Betongoldes ist aktuell besonders attraktiv. Die staatlichen Förderungen für das energetische Sanieren haben sich 2020 nochmals deutlich verbessert. So können Hauseigentümer bei selbst genutztem Wohnraum bis zu 20 Prozent der Ausgaben verteilt auf drei Jahre über die Einkommensteuer zurückerhalten. Und auch die Konditionen für Tilgungs- und Investitionszuschüsse der KfW haben sich verbessert.

Wichtig zu wissen: Immobilienbesitzer können nicht beide Förderwege gleichzeitig nutzen, sondern müssen sich für ein Modell entscheiden. Auch in dieser Hinsicht kann der Weg zum Energieberater hilfreich sein. An dessen Honorar beteiligt sich der Staat ebenfalls finanziell: Seit Februar 2020 schießt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 80 Prozent der Kosten für eine Vor-Ort-Beratung zu - vorher waren es maximal 60 Prozent.

Quelle: UNID Communication GmbH, München
Foto: djd/dämmen-lohnt-sich.de