Dämmstoffe

Für die Fassadendämmung gibt es weiterhin 15 Prozent Zuschuss

Fassadenmodernisierung mit Wärmedämmung

Wärmedämmung:  Am besten ist die Energie, die gar nicht erst benötigt wird. Aus diesem Grund bildet in älteren Wohngebäuden eine Dämmung der Fassade meist den ersten Schritt auf dem Weg zu mehr Effizienz und geringeren Energiekosten. Denn über ungedämmte Außenwände entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme ungenutzt nach außen.

Dämmen bietet zahlreiche Vorteile 

Der positive Effekt eines Wärmeschutzes zeigt sich unmittelbar bei der nächsten Energierechnung, doch die Vorteile hören damit noch nicht auf. Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung sorgt für mehr Behaglichkeit im Winter und hält im Sommer die Hitze besser draußen. Hinzu kommen weniger CO2-Emissionen, ein besserer Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit und der Werterhalt der Immobilie. Wer die Fassade ohnehin renovieren oder neu gestalten möchte, kann die Gelegenheit gleichzeitig für eine energetische Sanierung nutzen. Das Herzstück bilden Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS), deren Komponenten von der Dämmplatte bis zum Oberputz aufeinander abgestimmt sind. Je nach Gebäude und Anforderung kommen unterschiedliche Dämmstoffe infrage, von EPS über PUR bis zu Mineralwolle. 

 

Gedämmt mit individuellem Gesicht

Hartnäckig hält sich das Vorurteil, gedämmte Fassaden sähen stets ähnlich aus. Moderne Systeme etwa von Brillux widerlegen das: Zur Wahl stehen zahlreiche Farbtöne, Putzstrukturen, Fassadenprofile und Materialkombinationen. Wie individuell die Gestaltung aussehen kann, zeigt ein Eigenheim aus den 1960er-Jahren in Erkrath. Die Eigentümer ließen die Außenwände dämmen und neu verputzen. Der obere Gebäudeteil blieb weiß, der ursprünglich rote Klinker darunter trägt ein zurückhaltendes Graubraun. Heute hat das Haus nicht nur ein neues Gesicht, sondern weist vor allem einen deutlich geringeren Energiebedarf auf.

Fachhandwerk vor Ort berät

Welche Dämmstärke und welcher Aufbau sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Gebäude ab. Qualifizierte Malerfachbetriebe beurteilen die Fassade, prüfen Untergrund und Anschlussdetails, planen das passende System und übernehmen die Ausführung. Eine gute Nachricht für Eigenheimbesitzer, die energetisch modernisieren möchten: Auch nach der Überarbeitung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im Juli 2026 beteiligt sich der Bund an den Kosten. Für die Fassadendämmung als Einzelmaßnahme bleibt es bei 15 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten. Wer vorab vom Energieberater einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen lässt, kommt bei größeren Vorhaben auf einen Zuschuss von bis zu 20 Prozent. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.

Quelle: Brillux GmbH & Co. KG, Münster
Foto: djd/Brillux/Guido Erbring