DIY – Heimwerker

Metallverarbeitung für Hobbyhandwerker

DIY / Heimwerker:  Viele Heimwerker beginnen mit Materialien wie Holz. Damit erzielen sie schnell sichtbare Erfolge. Anschließend wagt sich der ambitionierte Hobbyhandwerker an anspruchsvollere Materialien wie Metall. Denn Metall übt seit jeher eine spezielle Faszination auf den Menschen aus. Daraus lassen sich schöne und beständige Kunstwerke schaffen. Diese sind außerdem deutlich robuster.

 

Allerdings ist es wichtig für den Handwerker, auf die eigene Sicherheit zu achten. Mit den richtigen Werkzeugen und der richtigen Schutzkleidung ist das kein Problem. Das erleichtert die Arbeit und die Freude daran bleibt bestehen. Doch welche Werkzeuge sind für die Metallverarbeitung wichtig? Und wird dafür wirklich eine mobile Laserbeschriftungsmaschine gebraucht?

Die richtige Schutzkleidung für die Metallverarbeitung

Metall ist ein hartes Material. Die scharfen Kanten sowie kleinen Späne stellen ein erhöhtes Verletzungsrisiko dar. Darum ist es wichtig, verstärkt auf die eigene Sicherheit zu achten. Damit keine mikroskopisch kleinen Partikel in die Augen geraten, ist eine Schutzbrille besonders wichtig. Denn während sich ein Metallsplitter aus der Hand entfernen lässt, kann er im Auge ernsthaften Schaden anrichten. Die Hände und Finger zu schützen ist ebenfalls sinnvoll. Zum Schutz der Hände eignen sich Schutzhandschuhe. Je nach Härte und Stärke des Metalls sind Sicherheitsschuhe sinnvoll, die über eine Stahlkappe verfügen. Das schützt die Füße vor Quetschungen durch herunterfallende Teile.

Das richtige Werkzeug für die Metallverarbeitung

Das richtige Werkzeug ist das A und O bei der Metallverarbeitung. Welches das ist, hängt davon ab, mit welchem Material gearbeitet wird. Denn Metall ist nicht gleich Metall. Besonders die Arbeit mit Edelstahl setzt meistens Spezialwerkzeug voraus. Wichtig ist es, beim Kauf Wert auf eine hohe Qualität und eine gute Verarbeitung zu legen. Flexibilität ist ebenfalls wichtig. Die Möglichkeit, die Geschwindigkeit und Einstellungen selbst zu bestimmen, erleichtert dem Handwerker die Arbeit.

Viele Werkzeuge verfügen über Standardaufsätze für Metall. Beim Bohrer kommt beispielsweise Hochleistungsschnellschnittstahl zum Einsatz. Dieses Material ist für das Bohren von Metallen geeignet. Bohren und Sägen gestaltet sich meist als schwierig, besonders am Anfang. Hier kann der Heimwerker auf eine Metallfeile setzen. Mit ihr wird ein kleines Stück angeraut. Auch ein Hammer, der den Bohrpunkt festlegt, macht die Arbeit einfacher.

Metall sicher verarbeiten

Metall reagiert unterschiedlich auf Druck, Biegung und Temperaturänderungen. Manchmal ist es notwendig, es durch Löten, Schweißen oder Bohren zu verändern. So lässt es sich für den angedachten Zweck verwenden.

Über die weitere Verarbeitung entscheidet das Material beziehungsweise ob es sich um hartes oder weiches Metall handelt. Egal ob hartes oder weiches Metall – bei der Metallverarbeitung muss man langsam vorgehen. Das liegt an der hohen Wärmeentwicklung. Ein spezielles Öl zum Kühlen erleichtert die Arbeit und erhöht die Sicherheit.

Werden Werkstücke aus Metall geschnitten, dann gilt es scharfe Kanten zu entfernen. Sie stellen eine Verletzungsgefahr dar. Besonders bei weichen Metallen wie Kupfer oder Aluminium bietet sich ein auf Metall ausgelegtes Schleifpapier an. Damit sind die scharfen Kanten schnell beseitigt und es kann weitergearbeitet werden.

Damit die Optik stimmt, wird das Werkstück am Ende meist poliert. Dafür gibt es Schleif- und Polierscheiben. Auch Vliese können dafür geeignet sein. Wird häufig mit Metall gearbeitet, dann kann es außerdem sinnvoll sein, eine Polier-Ausstattung anzuschaffen. Um das Metall auf Hochglanz zu bringen, muss es oftmals geschliffen werden. Dabei sollte gegebenenfalls auf einen Atemschutz gesetzt werden, denn die feinen Partikel sind nicht förderlich für die Gesundheit. Soll das Kunstwerk am Ende beschriftet werden, kann sich die Investition in eine mobile Laserbeschriftungsmaschine lohnen. Anders als stationäre Varianten ist sie tragbar und somit auch für den Einsatz in der Werkstatt des Heimwerkers geeignet.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain / InWay