Donnerstag, 24. Mai 2012

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Energiesparen Zählerstände regelmäßig notieren
zum vergrössern klicken Energietipp / Energiesparen:  Gegen unangemessene Strom- und Gaspreise kann man sich wehren. Doch auch die Entwicklung seines Verbrauchs sollte man stets im Auge behalten. Wer nur auf die jährliche Rechnung wartet, wird leicht überrascht.
Verbrauchsaufzeichnungen machen Sinn.
Sie zeigen Trends und dienen oft als Grundlage für weitere Beratungen. Denn aus Verbrauchsschwankungen lassen sich Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten ziehen und Optimierungsmöglichkeiten erkennen.

Simple Tabellen





Man braucht lediglich Stift und Papier, Zugang zu den Zählern und die Kenntnis, welche Werte man aufschreiben soll. Meist beginnen  Verbrauchsaufzeichnungen mit dem Notieren von Datum und Zählerstand auf ein leeres Blatt. Das ist im Prinzip ausreichend, doch mit ein wenig Vorbereitung kommt man wesentlich weiter. Denn eigentlich interessieren nicht die Zählerstände, sondern der Verbrauch. Und um von den Zählerständen zum  Verbrauch zu gelangen, muss man die Differenz zwischen zwei Ständen ausrechnen. Die Nachkommastellen lässt weg, das macht das Rechnen einfacher und ist ausreichend genau.

 

Am Besten liest man die Stände immer im gleichen Zeitabstand ab, zum Beispiel am Monatsbeginn. Verpasst man den Zeitpunkt, entstehen zwei ungleiche  Ablesezeiträume. Um die Verbräuche vergleichen zu können, müsste man jede berechnete Differenz noch durch die Zahl der Tage zu teilen, und wie viele Tage lagen zwischen dem 5. Februar und dem 13. April? Man merkt schon, es wird etwas kompliziert. Deswegen sollte man entweder regelmäßig ablesen oder die Berechnungsarbeit dem Computer überlassen.

Monatlich, wöchentlich, täglich? 

Wie oft soll man seinen Zähler nun besuchen? Als Kompromiss zwischen Aufwand und Nutzen würde ich die Stände eine Woche lang täglich, einen Monat lang wöchentlich und danach nur noch monatlich ablesen.
Die Tageswerte sind wertvoll, da die Verbrauchssituation noch gut im Gedächtnis ist und besondere Vorkommnisse leichter zugeordnet werden können. Hier sollte man immer etwa die gleiche Ablesezeit wählen, z.B. vor dem Schlafen gehen. Den Stand trägt man mit Datum in die Liste ein. Wer Lust hat, rechnet noch den Unterschied zum Vortag aus und trägt Besonderheiten ein.
Wochen- und Monatsmessungen zeigen längerfristige und jahreszeitliche Schwankungen. Einmal jährlich sollte man sich mit seinen Verbräuchen beschäftigen, zum Beispiel, wenn die Jahresrechnung kommt.

Bunte Grafiken

Geignete Computerprogramme können die nötigen Berechnungen sehr leicht erledigen. Die Erstellung kostet aber leider oft viel Zeit und lenkt von der eigentlich interessanten Auswertung ab. Ziel ist ja nicht, mit dem PC möglicht  schöne Verlaufgrafiken zu erstellen, sonden mit deren Hilfe den eigenen Verbrauch zu beurteilen. In den angebotenen Vorlagen werden übersichtlich die Verbräuche von Gas, Strom und Wasser errechnet.
Wie die Ergebnisse ausgewertet werden, liegt in der Hand jedes Einzelnen. Hilfe bieten Energieberater und der BDE mit seinen zahlreichen Beiträgen.

Praktische Tipps

Erfahrungsgemäß kommt es beim Aufzeichnen auf ganz praktische Details an, die man vorbereiten sollte. Messungen werden sonst wegen Kleinigkeiten abgebrochen:  Weil der Kuli nicht schreibt oder der Zettel gerade woanders liegt. Deshalb: Das Blatt wird mit Thesa neben dem Zähler festgeklebt und zwei Bleistifte werden daneben gelegt. Ebenso ein paar Zettel, die man mitnehmen kann, wenn man den Stand z.B. in den PC eintragen will. Wem Kopfrechnen zu mühsam ist, legt sich noch einen Taschenrechner parat.

Quelle: Energieverbraucher.de

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