Donnerstag, 24. Mai 2012

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Bauweise Ökologisches Bauen Bauen Draußen Sommer, drinnen kühl: Holzfaserdämmstoffe klimatisieren ganz natürlich
Bauen mit HolzfaserÖkologisches bauen:  So willkommen uns der Sommer ist, Temperaturen über 30 Grad Celsius in Wohnungen und Büros sind nicht jedermanns Sache. Wegen der Hitze bis spät in die Nacht kaum einschlafen zu können, ist schließlich kein Vergnügen. Das gilt umso mehr, wenn man am nächsten Morgen wieder ausgeruht zur Arbeit fahren soll. Holzfaserdämmstoffe klimatisieren Räume ganz natürlich und beugen so der Überwärmung vor.



"Wer nachts in den eigenen vier Wänden keine Erholung findet, ermüdet tags darauf umso schneller. Konzentrationsmangel, Angespanntheit und Gereiztheit sind die absehbaren Folgen. Das wirkt sich auch auf die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz aus", erläutert Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer beim Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.

Empfehlenswert für Neubauten in Holzrahmenbauart, Fertighäuser, Aufstockungen und Erweiterungsanbauten sind Dämmstoffe aus natürlichen Holzfasern. Das ökologische, diffusionsoffene Material eignet sich gleichsam zum nachträglichen Dämmen von Dachgeschossen und Mauerwerksfassaden im Bestand. Ihre besonderen bauphysikalischen Eigenschaften machen Holzfaserdämmstoffe zum idealen Schutzschild gegen allzu große Sommerhitze. Ihr Einsatzspektrum erstreckt sich auf Dächer, Böden, Zwischendecken, sämtliche Innen- sowie insbesondere auf die Außenwände.

Wärme wird gepuffert

Werden an Dach und Fassade Holzfaserdämmstoffe eingesetzt, stellt sich der klimaregulierende Effekt im Sommer auf ganz natürlichem Wege ein: Denn Holzfaserdämmstoffe puffern die Wärme besonders effektiv und verlangsamen so das Vordringen der Hitze in den Raum. Dafür, dass es in der Wohnung selbst um die Mittagszeit nicht zu heiß wird, sorgt eine Art 'eingebauter Verzögerungseffekt', der wie folgt funktioniert: Auf das Dach und die Außenwände auftreffende Sonnenstrahlen führen zu einer allmählichen Erwärmung von außen nach innen. Davon ist natürlich auch die Dämmung betroffen. Wie gut der jeweilige Dämmstoff die sommerliche Hitze am Vordringen in den Raum hindern kann, hängt vor allem von seiner Masse ab. Die von Natur aus schweren Dämmstoffe aus Holzfasern puffern die Wärme daher besonders effektiv. Das bedeutet, dass sich die Durchwärmung der Außenbauteile bis in die kühlen Abendstunden verzögert. Im Haus kommt - wenn überhaupt - allenfalls ein Bruchteil der ursprünglichen Hitze an. Die starke zeitliche Verzögerung bewirkt, dass normales Stoßlüften in den kühleren Abendstunden oft schon genügt, um selbst im Hochsommer zu erholsamer Nachtruhe in angenehm temperierten Räumen zu finden. Holzfaserdämmstoffe sind insofern mit einem hochwirksamen Wärmepuffer zu vergleichen, der mehr Behaglichkeit bewirkt.

Quelle: holzfaser.org

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