Donnerstag, 24. Mai 2012

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Heizungstechnik Wärmepumpen Heizkosten sparen und Fördermittel kassieren

Waermepumpen_Dimplex - zum vergrössern klicken Der Dimplex Betriebskostenrechner berechnet die Grundlage für staatliche Förderung

Heiztechnik / Wärmepumpen:  In Zeiten steigender Energiepreise setzen immer mehr Bauherren – ob bei Neubau oder Renovierung – bei den Themen Heizung und Warmwasserbereitung auf effiziente Wärmepumpensysteme.

Wer sich für eine moderne Wärmepumpe und damit für eine umweltschonende Art der Wärmebereitstellung entscheidet, kann seit 1.1.2008 mit staatlichen Fördergeldern rechnen. Nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Haushaltskasse, denn eine effiziente Wärmepumpenanlage reduziert auch die jährlichen Heizkosten. Der Wärmepumpenhersteller Dimplex bietet zur Berechnung der Ersparnis auf seiner Homepage unter dimplex.de/betriebskostenrechner einen interaktiven Betriebskostenrechner an. Hier ist auch der Betriebskostenvergleich mit den Heizungsarten Gas-, Öl- und Pellet-Heizung möglich. Neben den Betriebskosten berechnet er die so genannte Jahresarbeitszahl, die die Grundlage der staatlichen Förderung darstellt.






Auch für den Laien nachvollziehbar


Der Dimplex Betriebskostenrechner ist somit ein effektives Online-Werkzeug, sowohl für den Einsteiger als auch für den Fachmann. Der Einsteiger erhält durch den schrittweisen Aufbau Informationen zu den wichtigsten Einflussgrößen einer Wärmepumpen-Heizungsanlage. Vorbelegte Eingabefelder erleichtern den Einstieg, lassen dem Fachmann jedoch die Möglichkeit, Optimierungspotenziale zu nutzen. Umfangreiche Online-Hilfen unterstützen Schritt für Schritt die gesamte Planung der Wärmepumpenanlage.

Schritt für Schritt zum Ergebnis


1. Schritt: Gebäude-Kenndaten
Am Anfang steht die Eingabe der für die Heizung relevanten Gebäude-Kenndaten wie z. B. beheizte Wohnfläche, geografische und klimatische Region und Bauart des Hauses. Beim Klick auf das Informationsfeld hinter den Eingabefeldern erhält man Informationen zur jeweiligen Größe und deren Einfluss auf die Energieeffizienz der Wärmepumpenanlage. Beispielsweise findet man zu „Heizsystem“ den Hinweis, dass die Wahl einer Fußbodenheizung eine niedrigere Vorlauftemperatur zur Folge und sich deshalb positiv auf die Effizienz der Wärmepumpen-Anlage auswirkt.

2. Schritt: Wärmebedarf
Aus den Eingabewerten lässt sich im nächsten Schritt der Wärmebedarf berechnen.

3. Schritt: Wärmequelle / Warmwasserbereitung
Es folgen die Wahl der Wärmequelle – Luft, Erdreich oder Grundwasser – sowie zusätzliche Angaben zur Warmwasserbereitung und zur angestrebten Betriebsweise der  Wärmepumpe. Daraus ergeben sich die Dimensionierung, die Auswahl einer konkreten Wärmepumpe und die Jahresarbeitszahl, die die Effizienz einer Wärmepumpen-Anlage beschreibt. Im folgenden, siebten Schritt erscheint nun ein übersichtlich aufbereiteter Betriebskostenvergleich der verschiedenen Heizungsarten, gefolgt von einer Gesamtkostenanalyse, die sowohl die Investitionskosten als auch eine 20jährige Betriebsdauer berücksichtigt.

Fördergelder vom Staat

Um den Anreiz für innovative Technologien im Bereich der Wärmebereitstellung zu erhöhen, wurden Wärmepumpen in das Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung aufgenommen. Zuschüsse für effiziente Wärmepumpen werden seit Januar 2008 gewährt.

Um an die öffentlichen Mittel für Fördergelder zu kommen, müssen die Wärmepumpen-Anlagen bestimmte Jahresarbeitszahlen erreichen.
Berechnung der Jahresarbeitszahl

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) drückt das Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmeenergie und der in einem Jahr zugeführten elektrischen Arbeit der Wärmepumpenanlage aus. Dabei bezieht sich die JAZ immer auf eine bestimmte Heizungsanlage und berücksichtigt ihre jeweilige Auslegung.

Die Jahresarbeitszahl ist Grundlage der Antragsstellung für staatliche Fördergelder aus dem Marktanreizprogramm. Sie kann individuell für jeden Antragssteller mit dem Betriebskostenrechner von Dimplex im sechsten Schritt berechnet werden.
Anspruch auf staatliche Fördergelder ab einer bestimmten Jahresarbeitszahl

Beim Neubau sind Jahresarbeitszahlen (JAZ) von 3,5 bei Luft/Wasser-Wärmepumpen beziehungsweise 4,0 bei Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen nachzuweisen. Im Gebäudebestand liegen die JAZ für die Förderfähigkeit bei 3,3 (Luft/Wasser) und 3,7 (Sole/Wasser und Wasser/Wasser).

Fördersummen für die verschiedenen Wärmepumpen-Anlagen

Luft/Wasser-Wärmepumpen werden im Neubau mit 5 Euro je Quadratmeter und höchstens 850 Euro gefördert. Bei Neubauten beträgt die öffentliche Förderung für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen 10 Euro je m2. Hier liegt die maximale Förderung bei Wohngebäuden bei 2.000 Euro je Wohneinheit und bei mehr als zwei Wohneinheiten sind bis zu zehn Prozent der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten für Sole/Wasser und Wasser/Wasser-Wärmepumpen erhältlich. Im Gebäudebestand gibt es Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm für Luft/ Wasser-Wärmepumpen von 10 Euro je m2; sie betragen maximal 1.500 Euro. Bei mehr als zwei Wohneinheiten kann man zehn Prozent der nachgewiesenen Nettoinvestitionen über Fördergelder wieder zurück bekommen. Die Zuschüsse für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen reichen von 20 Euro pro m2 bis zu 3.000 Euro. Bei Gebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten sind 15 Prozent der Nettoinvestition ansetzbar.

Quelle: dimplex.de

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