Die energieeffiziente Porit-Ausgleichsschüttung
Hausbau / Massivhaus: Mit zunehmendem Alter verlangen Gebäude viel Aufmerksamkeit, um ihren Wohnwert zu erhalten bzw. zu verbessern und sie dem heutigen Standard für energie- bewusstes und gesundes Wohnen anzupassen. Für solche Aufgaben – gleich, ob es sich dabei um eine Sanierung der vorhandenen Bausubstanz, um eine neue Innenaufteilung oder um eine Erweiterung des Gebäudes handelt – bietet das Porit-Porenbetonsystem individuelle Lösungen.
Seit kurzem ergänzt ein neues Produkt die Anwendungsmöglichkeiten: die Porit-Ausgleichsschüttung. Sie ist als Trockenschüttung in vielfacher Hinsicht einsetzbar, besonders dort, wo an die vorhandene Baukonstruktion erhöhte Anforderungen an den Schall-, Brand- und Wärmeschutz gestellt werden. Insofern ist sie nicht nur ein ideales Produkt für die Sanierung, sondern auch für den Neubau.
Anwendungsgebiete und Verarbeitung
Die Porit-Ausgleichsschüttung wird ganz speziell zum Niveauausgleich bei unebenen Fußböden eingesetzt, sowohl bei Altbauten als auch bei Neubauten. Mit ihr lassen sich aber auch neue Böden an vorhandene Fußbodenhöhen unter Trockenestrichelementen bzw. Holzbauplatten anpassen. Aufgrund des geringen Gewichts des Granulats - ein 50-l-Sack wiegt etwa 20 kg - eignet es sich außerdem hervorragend als Füll- oder Dämmschüttung auf bzw. in Holzbalkendecken. Dabei sollte als erstes ein dampfdiffusionsoffenes, zugfestes Papier als Rieselschutz ausgelegt werden. Das mindert die Gefahr, dass durch Ritzen, Astlöcher oder später beim Nachtrocknen der Holzbalkendecke die Ausgleichsschüttung herausrieselt. Anschließend wird ein Estrich-Randdämmstreifen angebracht und danach die Ausgleichsschüttung direkt auf den trockenen Untergrund aufgebracht und planeben mit einer Abziehlehre abgezogen. Installationsleitungen sollten mit mindestens 10 mm Schüttung überdeckt werden. Außerdem ist eine mögliche Nachverdichtung von ca. 5 % zu berücksichtigen.
Werden Trockenestrich-Elemente auf den Boden verlegt, ist darauf zu achten, dass die Porit-Ausgleichsschüttung nicht begangen wird. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, sogenannte Trittinseln aus Reststücken der Trockenestrich-Elemente auszulegen, bevor diese passgenau auf der Schüttung verlegt werden. Bei jeder Verarbeitung sind - ungeachtet dieser Hinweise - die Verarbeitungsvorschriften des Trockenestrichherstellers zu beachten.
Nicht brennbar und hoch wärmedämmend
Die Ausgleichsschüttung besteht aus mineralischem Porenbetongranulat, das aus hochwertigem, klein gebrochenem Porenbeton unter Verwendung angefallener
Produktionsreste und Recyclingmaterial hergestellt wird. Da das Granulat zur Baustoffklasse A1 gehört, ist es ein nicht brennbares Produkt. Was es darüber hinaus noch auszeichnet, ist seine hohe Wärmedämmung – eine Spezifik aller zum Poritsystem gehörenden Erzeugnisse. Aufgrund der idealen Korngröße von 0,2 bis 8 mm, der rauen Kornoberfläche und einer Schüttdichte von ca. 400 kg/m³ können Unebenheiten von mind. 10 bis max. 100 mm ausgeglichen werden. Wer je ein altes Haus renoviert hat, der weiß, dass auf den schiefen Böden dieser Ausgleich unbedingt notwendig ist, um den gewünschten neuen Bodenbelag zu verlegen.
Foto: Porit
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