Mittwoch, 23. Mai 2012

Sie suchen Informationen rund um den Hausbau?

...z.B. Hausbau, Baufinanzierung, Garten, Ratgeber usw.

ratgN newsN
Keller Bauen Sie Ihr Haus auf einem soliden Fundament

zum vergrössern klicken Beim Bau des Fundamentes auf die Bodenbeschaffenheit achten

Fundament / Gründung:  Fundamente, auch Gründungen genannt, haben die Aufgabe, die Lasten des Baukörpers, Eigengewicht und Verkehrslast, in den Baugrund abzuleiten. Da die Festigkeit der Böden geringer ist, als die Festigkeit der Baustoffe, werden Fundamente, die die Lasten verteilen sollen, unter den tragenden Elementen des Bauwerks angeordnet. Die Gründung muß so bemessen sein, daß die Standsicherheit der Bauteile gewährleistet ist.

Das Fundament besteht aus Stahlbeton mit statischer Bewehrung. Die geringste Fundamentdicke beträgt nach der DIN-Norm mindestens 0,50 m.
Die Gründungstiefe muß tiefer liegen, als die Frostgrenze. Fundamente, die nicht frostfrei gegründet werden, können erhebliche Schäden am Bauwerk verursachen.

Im Einfamilienhausbau werden Flächengründungen und Tiefengründungen (Pfahlgründungen) verwendet.  Die Ausführungsformen sind Streifenfundamente, meist unter den Wänden zu finden, Rechteck-Fundamente und Plattenfundamente.





Flächengründung

Bei der Flächengründung, die in allen Fällen benutzt wird, in denen die Bodenbeschaffenheit tragfähige Bodenschichten erkenennläßt, kommen Einzel- oder Streifenfundamente zur Ausführung. Das Fundament ist in einer Tiefe von 0,80 m bis zu 1,20m unter Geländeoberfläche zu errichten.
Einzelfundamente finden dann Verwendung, wenn einzelne Stützen oder ein Kamin errichtet werden.

Streifenfundament

Die Streifenfundamente werden meist unter den tragenden Wänden gebaut. Sie sind in aller Regel mindestens doppelt so dick, wie die auf ihnen stehenden Mauern. Allerdings ist die Stärke des Fundaments sehr abhängig von der Tragfähigkeit des Bodens, auf dem das Bauwerk errichtet werden soll.

Plattenfundament

Wenn ein Bauwerk errichtet werden soll, daß größere Lasten zu verkraften hat oder das Tiefgeschosse unterhalb des Grundwasserspiegels aufweist, dann verwendet man ein Plattenfundament. Man nennt die Plattenfundamente auch Sohlplatten. Das Plattenfundament kann auch in der Weise errichtet werden, daß die gesamte Bodenplatte als Plattenfundament benutzt wird. Dadurch ist gewährleistet, daß die Lastverteilung unter der gesamten Bauwerksfläche erfolgt und daß eine Abdichtung des Bauwerks von unten möglich ist.

Pfahlgründung

Diese Art des Fundamentes findet dann Anwendung, wenn die Bodenverhältnisse eine Flächengründung nicht zulassen. Dies ist besonders in Moor- und Marschgebieten der Fall, aber auch in Bereichen, in denen das Grundwasser besonders hoch steht (z.B. in Urstromtälern kleinerer Flüsse).
Die Bodenplatte wird dabei auf Pfählen errichtet, die je nach Bodenbeschaffenheit bis zu 20m tief in die Erde gesenkt werden müssen. Auch die Anzahl der benötigten Pfähle ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit. In ungünstigen Fällen sind durch solche Gründungsmaßnahmen Mehrkosten in einer Größenordnung von 25.-30.000 € zu erwarten.

Baugrund

zum vergrössern klicken Der Baugrund ist der vom Baukörper belastete Teil des Baugrundstücks, der mit den verschiedenartigsten Deckschichten ausgestattet sein kann.
Die Eignung der verschiedenen Böden zur Erstellung des Fundamentes kann man in etwa so klassifizieren:


Gute Eignung - Grobkörniger Boden
Mittlere Eignung – gemischtkörniger Boden
Schlechte Eignung – feinkörniger Boden
Sehr schlechte Eignung – organische Böden

Eine Verbesserung des Bodenzustands kann durch einen Bodenaustausch, das Tiefenrüttelverfahren oder chemische Bodenverfestigungsverfahren erreicht werden.

Text: Hausbautipps24

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick auf aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Wirksame Barrieren gegen Kellerfeuchte

Kellersanierung - zum vergrössern klicken Hausbau / Keller: Feuchtes Mauerwerk im Keller, meist begleitet von Schimmelpilzbildung, schadet dem Wohnklima, der Gesundheit der Bewohner und der Substanz des Wohngebäudes. Eine schnelle Sanierung des gefährdeten Untergeschosses ist in diesem...
Weiterlesen...

Ein Keller, der voll nutzbar sein soll, muss auch wasserdicht sein

HeidelbergCementHausbau / Keller: Nur als Lagerort für Kartoffeln und Wein nimmt heute kein Bauherr mehr den Zusatzaufwand für eine Kellerkonstruktion beim Bau seines Hauses in Kauf. Das Untergeschoss soll voll nutzbar sein - als Hobbykeller, Spielzimmer für...
Weiterlesen...

Gängige Fertigkellerabdichtungen auf dem Prüfstand

zum vergrössern klicken NOVA-NORM vs. weiße Wanne

Hausbau / Keller: Entscheidet sich ein Bauherr heute für ein Fertig­­haus, dann wird ihm als Kellervariante oft die weiße Wanne vor­ge­schlagen. Mit der zunehmenden Erschließung von feuchtem Bau­land wird dabei oft ein...

Weiterlesen...

Gelungene Kombination von Fertigkeller und Fertighaus

RalHausbau / Keller: Was für den Fußball gilt, macht beim geplanten Hausbau erst recht Sinn: Wie die Spieler auf dem Feld mit ihren unterschiedlichen Aufgaben müssen auch die Komponenten eines Hauses perfekt aufeinander abgestimmt sein, um...
Weiterlesen...

Ein wirksames Mittel gegen feuchte Mauern, Moder und Schimmel im Keller


Wirksames Mittel gegen feuchte MauernHausbau / Keller: Feuchteschäden sind vor allem im Altbau wohlbekannt. Die Nachteile von feuchten Mauern sind gravierend: Die Heizkosten steigen und die Wohnqualität sinkt. Krankheiten wie rheumatische Beschwerden, Allergien und Asthma können...

Weiterlesen...