Mittwoch, 23. Mai 2012

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Badezimmer Hausbau Bad Duschspaß oder Vollbad- was liegt vorne?
Duschspaß oder Vollbad – was liegt vorne?Hausbau / Badezimmer:  Durchschnittlich eine halbe Stunde täglich halten sich die Deutschen während der Woche in ihrem Badezimmer auf, am Wochenende sogar noch länger. Dabei stehen beim Duschen Erfrischung und Anregung im Vordergrund, beim Baden zählen eher Entspannung und Wärme. Duschen wird insbesondere im Sommer und nach dem Sport bevorzugt, wobei Junge deutlich häufiger duschen als Ältere.

Die Entscheidung für die Badewanne oder die Dusche wird bei beiden Geschlechtern sowohl unter funktionalen als auch emotionalen Gesichtspunkten gefällt. Insbesondere ein Vollbad verkörpert den ruhigen Gegenpool zum hektischen Alltag. Duschen dient also eher zur körperlichen Reinigung, während das Baden mehr der seelischen Entspannung dient. In den vergangenen Jahren hat der Stellenwert des Badens gegenüber dem Duschen immer mehr an Bedeutung gewonnen – nicht zuletzt auch durch die Wellness-Bewegung und den Trend zum Rückzug in die eigenen vier Wände. Baden ist ein Erlebnis und dient nicht nur der Körperreinigung. Drei Viertel aller Bundesbürger legen sich in die Badewanne, um sich zu entspannen und zu verwöhnen. Beliebt ist das Baden vor allem in der kälteren Jahreszeit.

Viele Badende sind Genießer

Viele regelmäßige Badende sind Genießer. Sie lieben es, im sanften Kerzenlicht bei klassischer Musik lange und ausgiebig zu baden. Zu dieser Gruppe gehören




vorwiegend Frauen, häufig Singles. Den Gegenpol bilden die Funktionalen. Sie steigen vor allem in die Badewanne, wenn Ihnen kalt ist oder Sie merken, dass sich bei Ihnen eine Erkältung ankündigt. Das eher anlassbezogene Baden ist typisch für die diese Gruppe. Sie baden gerne, aber es muss schon einen Grund geben. Zum ausgiebigen Baden bleibt bei den Funktionalen nicht viel Zeit. Sie bevorzugen widerstandsfähige und langlebige Badewannen, die auch wilde Wasserschlachten mit Kindern aushalten.

Wer nur duscht, um sich zu erfrischen oder zu reinigen, steht dafür rund fünf Minuten unter der Brause. Heiß oder kalt, kurz oder lang, zur Entspannung oder nur zum Sauberwerden – die Bandbreite der individuellen Duschrituale ist jedoch insgesamt groß. Für den einen steht die Hygiene im Vordergrund, für den anderen die Flucht aus einem hektischen Alltag.

Duschen ist beliebter

Obwohl Baden für viele Deutsche einen hohen emotionalen Wert hat, bevorzugen die meisten die Dusche: Vier von fünf duschen lieber als zu baden, und in vielfacher Hinsicht ist Duschen besser als Baden. Zum einen, weil es weniger Wasser und damit auch weniger Energie für Warmwasser verbraucht. Zum anderen, weil es besser für die Haut ist. In der Badewanne ist die Haut wesentlich länger dem schädlichen Einfluss von Seife (Shampoo und Schaumbad) ausgesetzt. Wer Probleme mit der Haut hat – etwa durch Neurodermitis, Schuppenflechte oder einfach durch das Austrocknen der Haut – sollte also auf das Baden verzichten und sich lieber kurz unter die Dusche stellen. Hautprobleme lassen sich normalerweise nicht durch Verwendung von pH-neutraler Seife verhindern. Hier helfen nur seifenfreie Waschstücke und Waschlotionen aus der Apotheke.

Ausgiebiges Entspannen in der Badewanne

Der Verbrauch von warmem Wasser hängt wesentlich von den Waschgewohnheiten ab. Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt fasst zusammen, welche Mengen Warmwasser anfallen und wie jeder dabei Energie sparen kann. Die Badewanne ist mit durchschnittlich 160 Litern der Spitzenreiter im Haus. Etwa 6,5 Kilowattstunden Energie sind zur Erwärmung des Wassers notwendig. Betrachtet man die Energiekosten, so ist eine Kilowattstunde Strom deutlich teurer als eine Kilowattstunde Erdgas. Hauseigentümer können ohne Komfortverzicht Energie sparen, wenn sie das richtige Heizsystem einsetzen, beispielsweise eine Gas-Brennwertheizung mit angeschlossenem Warmwasserspeicher.

Beim Duschen fallen je nach Dauer zwischen 40 und 75 Liter Warmwasser an, beim Waschen am Waschtisch nur 17 Liter. An einem Handwaschbecken im Gäste-WC werden durchschnittlich neun Liter verbraucht.

Quelle: immonet.de

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