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Gartentechnik

Ratgeber: So findet man den passenden Rasenmäher

gartentechnik so finde man den richtigen rasenmaeherGarten / Gartentechnik:  Egal ob Liegewiese oder Spielplatz: Ein Rasen gehört zu einem Garten einfach dazu. Zum Wohlfühlort wird er besonders dann, wenn die Grashalme schön dicht und saftig grün sind. Entscheidend dafür ist die richtige Pflege: Wird der Rasen ausreichend gedüngt, vertikutiert und regelmäßig auf die ideale Höhe gekürzt? Auf den richtigen Rasenmäher kommt es dabei an. Der passende Mäher für jedes Grundstück ist mit ein paar Entscheidungshilfen im Handumdrehen gefunden.

 

Antrieb ist entscheidend

Elektro, Akku oder Benzin? Die Antwort auf diese Frage hängt von der Größe des Rasens und seiner Beschaffenheit ab. Für ebene Flächen, die nicht größer als 800 Quadratmeter sind und einen Stromanschluss in der Nähe haben, empfiehlt sich die Anschaffung eines Rasenmähers mit Elektroantrieb. Dieser wiegt oft nicht mehr als 15 Kilogramm. So geht das Mähen und spätere Verstauen des Geräts bequem von der Hand. Wer über eine überschaubare Rasenfläche ohne Stromanschluss verfügt, greift am besten zu Akku-Rasenmähern. Komplett kabellos, bewegen sie sich frei über den Rasen. Ein kraftvoller Lithium-Ionen-Akku liefert zum Beispiel beim MA 339 C von Viking ausreichend Saft für bis zu 300 Quadratmeter.


Auf größerem oder hügeligem Gelände von mehr als 800 Quadratmetern sind Benzin-Rasenmäher die richtige Wahl. Mit ihren leistungsstarken Motoren und einem zusätzlichen Radantrieb ermöglichen sie ein zügiges und kräfteschonendes Arbeiten. Für verwinkelte Gärten sind benzingetriebene 3-Rad-Multimäher ideal geeignet. Sie lassen sich dank des frei beweglichen Vorderrads mühelos in Ecken und um Büsche, Bäume oder Pflanzinseln lenken und sorgen für einen exakten Rasen- und Kantenschnitt.

Volle Fahrt voraus

Aufsitzmäher machen die Pflege sehr großer Rasenflächen bis zu 10.000 Quadratmetern zum regelrechten Freizeitvergnügen. Die Geräte von Viking beispielsweise überzeugen mit besonderem Komfort: Dank des verstellbaren Fahrersitzes, der übersichtlichen Anordnung aller Bedienelemente im Cockpit sowie des leistungsstarken Motors fühlen sich Hobbygärtner auf ihnen wie im Auto. Grundsätzlich wird zwischen Reitermähern und Rasentraktoren unterschieden. Der unter dem Fahrersitz verbaute Motor ist typisch für die sogenannten Reitermäher. Die fehlende Motorhaube ermöglicht die freie Sicht nach vorn sowie einen besonders kleinen Wendekreis. So manövrieren sie auf Flächen bis rund 4.000 Quadratmetern leicht um Büsche und Bäume herum. Auch enge Durchfahrten bewältigen sie spielend. Kraftvolle Motoren, einen stufenlosen Antrieb und jede Menge Fahrspaß bieten die Rasentraktoren. Mit Schnittbreiten von bis zu 125 Zentimetern eignen sie sich für die Bearbeitung bis zu 10.000 Quadratmeter großer Flächen. Modelle mit einem Fangleitsystem sorgen dafür, dass auch Gräser am Rand und in der Mitte der Mähbahn erfasst werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein perfekt gepflegter Rasen - auf Wunsch auch mit typisch englischem Streifenmuster, ein Konturfolgesystem macht's möglich.

Gesunder Rasen - ganz bequem

Robotermäher machen die Pflege von bis zu 2.000 Quadratmeter großen Flächen besonders komfortabel. Einmal programmiert, mähen sie das Grün selbstständig nach dem Zufallsprinzip; dabei pflegen sie den Rasen stets gleichmäßig. Das regelmäßige Mähen kürzt den Rasen immer nur um wenige Millimeter. Der Grasschnitt, auch Mulch genannt, verbleibt auf dem Rasen und wirkt dort als Dünger. Dank mitgeliefertem Begrenzungsdraht weichen die Robotermäher automatisch Hindernissen wie Beeten, Büschen oder Mauern aus. Ein leistungsstarker Akku sorgt dafür, dass das Grün zuverlässig gemäht wird - während der Gartenbesitzer aus dem Liegestuhl auf der Terrasse dabei zusieht. Durch einen integrierten Regensensor brechen die Robotermäher zudem bei Niederschlägen den Mäheinsatz von selbst ab und fahren zurück zur Dockingstation. Unter www.viking-garten.de gibt es mehr Informationen.

Mulchen oder fangen?

Wer Entsorgungskosten sparen, den Grasfangkorb nicht leeren und seinem Rasen zudem etwas Gutes tun will, sollte sich für Mulchmäher entscheiden. Diese Spezialmäher zerkleinern mit ihren speziell geformten Messern die Halme millimeterweise und lassen sie in die Grasnarbe zurückfallen. Dort verrotten sie und werden zu einer natürlichen Nährstoffquelle, die das Grün nachhaltig pflegt. Das Mulchmähen erfordert allerdings einen wöchentlichen Mährhythmus. Wenn dies nicht möglich ist, sind Robotermäher ideale Helfer. Sie mähen und mulchen selbstständig und sorgen mit ihrem Mulchmähwerk für eine ausreichende Düngung des Rasens. Handgeführte Mäher mit Grasfangkorb bieten oft Flexibilität: Durch einen Messerwechsel und mit zusätzlichem Mulch-Kit werden viele "Fänger" zu "Mulchern".


Quelle: ANDREAS STIHL AG & Co. KG, Waiblingen
Foto: djd/Viking; BU: Robotermäher wie der iMow von Viking mähen den Rasen selbstständig und vollautomatisch. Dank leistungsstarkem Akku-Antrieb und zahlreicher technischer Raffinessen sorgen sie dabei auf bis zu 2.000 Quadratmeter großen Flächen für einen gepflegten und gesunden Rasen.