Samstag, 04. Februar 2012

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Energie Solarenergie Rettung vor dem Ruin durch beherztes Eingreifen von Reisinger Sonnenstrom
SolarenergieEnergie / Solarenergie:  In Not geraten war die Familie Aidlsburger im bayerischen Hilgertshausen. Mit einer geplanten Solarstromanlage hatte sie zwar die richtige Grundsatzentscheidung getroffen, leider aber gelang es der falschen Firma, ihr Vertrauen zu gewinnen. Statt Strom gab es nur Schulden. Seriöse Unternehmen sprangen ein und sorgten mit einer spontanen Hilfsaktion für ein Happy End.




Die zunächst beauftragte Solaranlage sollte 134.000 Euro kosten und wurde über einen Kredit finanziert, für den eine Grundschuld auf das Haus der Familie eingetragen wurde. Die Unterkonstruktion für die Solarzellen auf dem Dach wurde dann im April auch umgehend installiert, aber dann passiert gar nichts mehr.

Sonja Aidlsburger wurde von der beauftragten Firma immer wieder vertröstet, dann ist diese gar nicht mehr erreichbar. Rund 120.000 Euro Vorauszahlung sind verloren. Und ohne die Solaranlage bleiben natürlich die geplanten Stromeinnahmen aus, so dass das aufgenommene Darlehen nicht bedient werden kann. Im April musste Frau Aidlsburger eine bittere Prognose stellen: „Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ich die Anlage nicht mehr bekomme. Das ist für uns natürlich eigentlich der Ruin.“

Soweit soll es glücklicherweise nicht kommen: Eine spontan ins Leben gerufene Hilfsaktion des ortsansässigen Mitsubishi-Partners, der Firma Reisinger Sonnenstrom, brachte im Oktober die Rettung. Gemeinsam mit Produktherstellern und Bank konnte schnell und unbürokratisch ein Unterstützungspaket für Familie Aidlsburger auf die Beine gestellt werden – dank gesponsertem Material und kostenlos zur Verfügung gestellten Leistungen.

So gab Mitsubishi Electric, Ratingen, sofort grünes Licht für die Lieferung von Mitsubishi-Photovoltaik-Modulen zum reinen Produktionspreis: Insgesamt gingen 155 Stück PV-Module 180MF5 nach Bayern. Reisinger Sonnenstrom übernahm die Photovoltaik-Planung, montierte das neue Aufdachmontagegestell, installierte die Mitsubishi-Electric-Photovoltaikmodule und kümmerte sich um die Abwicklung mit dem Energieversorger – alles zum Nulltarif.

Nach nur drei Tagen waren die Arbeiten auf dem Dach abgeschlossen. Gegen Mittag des 16. Oktobers 2009 ging die 27,9- Kilowatt-Photovoltaikanlage ans öffentliche Netz, und endlich konnte Sonnenstrom eingespeist werden.

Frau Aidlsburger konnte ihr Glück über die neue Anlage kaum fassen: „Sie steht ja wirklich – der Zähler dreht sich!“ Damit konnten jetzt auch die Einnahmen durch den Solarstrom endlich fließen. Die gesponserte Photovoltaikanlage wird in den kommenden 20 Jahren den gesamten Kredit zurückzahlen, und zwar durch den erzeugten Strom, der an den regionalen  Energieversorger verkauft wird. Frau Aidlsburger kann Haus und Hof behalten. Und wenn die Sonne fleißiger scheint als berechnet, ist sogar noch ein kleines Plus auf ihrem ‘Solarkonto‘ zu erwarten.

Die beteiligten Solarfirmen wollten mit ihrer Rettungsaktion aufzeigen, dass Hausbesitzer, die über eine Photovoltaik-Anlage nachdenken, auf dem richtigen Weg sind, wenn sie sich ‘den Strom vom Dach holen‘. “Solarstromerzeuger der Zukunft sollen sich nicht von ein paar wenigen ‘schwarzen Schafen‘ davon abhalten lassen, die Solarenergie für sich zu nutzen.“, betonte der Koordinator der Hilfsaktion, Bernd Reisinger.

Der Chef von Reisinger Sonnenstrom hatte als überzeugter Verfechter der Solartechnik, wie viele seiner Mitarbeiter, auch privat in Sonnenstromanlagen investiert. Zuletzt in einen Solargenerator aus 864 Photovoltaik-Hochleistungsmodulen von Mitsubishi Electric (Typ MF185) mit 159,84 Kilowatt.

Insgesamt erzeugen zehn Anlagen, die sich auf Wohnhaus-, Firmen- und gepachtete Hallendächer verteilen, jährlich 510.000 Kilowattstunden Ökostrom: genug für 170 Haushalte. Und ganz nebenbei verringert er mit seiner Sonnenstromerzeugung in den nächsten 20 Jahren über 8.000 Tonnen Co2-Emmissionen.

Allein in Bayern gibt es derzeit schon rund 120.000 Solaranlagen, Tendenz steigend. Die Stromerzeugung auf dem Dach ist nicht nur umweltfreundlich, sondern zahlt sich auch richtig aus. So erzeugt eine 30-Quadratmeter-Anlage etwa 3.000 Kilowattstunden pro Jahr, was etwa dem Versorgungsbedarf eines Privathaushaltes entspricht. Und ein zusätzlicher Anreiz sind natürlich die staatlichen Förderangebote für Solaranlagen.

Quelle: Mitsubishi Electronics

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