Montag, 21. Mai 2012

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Energie Solarenergie Die steigenden Öl- und Gaspreise treiben die Verbraucher zur Solarenergie
SolarzellenproduktionEnergie / Solarenergie:  Derzeit ist eine stark zunehmende Nachfrage nach Solaranlagen in Deutschland zu verzeichnen. Die Verbraucher haben es satt, das Opfer der Spekulanten und der geldgierigen Stromkonzerne zu sein, denn allein im letzten Jahr sind die Heizölpreise um über 40% gestiegen. Die Verbraucher steigen in immer größerem Umfang auf die alternativen Energien, insbesondere die Solarenergie, um. Die Bundesregierung unterstützt diese Maßnahmen mit dem sogenannten Marktanreizprogramm. Mit diesem Programm wird der Einbau von Heizungen, die mit altermativen Energien, wie Solaranlagen, Wärmepumpen und Pelletsheizungen gespeist werden, umfangreich gefördert. Die Zuschüsse betragen bis zu 3.400 Euro. Wer es bisher noch nicht gewagt hat, die Energiegewinnung in die eigenen Hände zu legen, der sollte es jetzt tun, denn die nächste Heizperiode wird nach Expertenmeinung die teuerste, die es je gegeben hat. Jetzt ist der beste Zeitpunkt zum Einbau einer Solaranlage.




Über 50 Prozent Marktwachstum bei Solarwärme

Im ersten Halbjahr 2008 wurden in Deutschland rund 60.000 Solarheizungen verkauft. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) stieg die Nachfrage gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um über 50 Prozent. Ursache für die stark zunehmende Nachfrage nach Solarkollektoren ist nach Verbandseinschätzung die Belastung der Verbraucher durch die rasant gestiegenen Öl- und Gaspreise. Verbesserte staatliche Förderkonditionen hätten die Nachfrage weiter angeheizt.

Im Neubau wird die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien ab dem 1. Januar 2009 zur Pflicht. Über das Marktanreizprogramm der Bundesregierung wird der Einbau von Heizungen auf der Basis regenerativer Energien weiterhin großzügig gefördert. Insgesamt stehen bis zum Jahr 2012 jährlich finanzielle Mittel von bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung. Der BSW-Solar informiert Verbraucher kostenlos rund um das Thema Solarwärme über die Internetdienste solarwaerme-jetzt.de und solarfoerderung.de.

Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar: „Die kommende Heizperiode könnte für viele Verbraucher so teuer werden wie nie zuvor. Deshalb fliegen jetzt immer mehr alte Heizkessel aus dem Keller und werden durch moderne Solarheizungen ersetzt. Das Überschreiten der 100 Dollar-Marke beim Ölpreis hat viele Verbraucher geweckt. An Solarenergie und Energiesparen führt kein Weg vorbei.“

Das Bundesumweltministerium fördert Solarheizungen als eine technisch ausgereifte Möglichkeit, mit der Kraft der Sonne Warmwasser und Raumwärme zu erzeugen und damit die Abhängigkeit von Öl und Gas deutlich zu reduzieren. Insgesamt nehmen nach Angaben des BSW-Solar bereits drei Millionen Menschen in Deutschland die Energiegewinnung selbst in die Hand. Sie wohnen in Häusern mit einer Solaranlage und nutzen Solarenergie für die Wärme- oder Stromgewinnung.

Um den Verbrauchern den Umstieg auf eine neue Heizungsanlage zu erleichtern, bezuschusst die Bundesregierung regenerative Wärmetechnologien im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien seit Jahresbeginn mit erhöhten Investitionskostenzuschüssen. Beim Austausch einer alten Heizung durch eine effiziente Solarheizung mit 15 Quadratmetern Kollektorfläche winken einem Eigenheimbesitzer Zuschüsse von bis zu 3 400 Euro.

„Bei der solaren Heizungsmodernisierung kann der Brennstoffbedarf häufig halbiert werden“, so Körnig. „Ist die Anlage einmal in Betrieb, gibt’s die Sonnenwärme zum Nulltarif. Das macht sich auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar und freut die Haushaltskasse.“ Derzeit liegen die Heizölpreise rund 40 Prozent höher als noch vor einem Jahr. Eine Entspannung bei den Energiepreisen sei nicht in Sicht, so das jüngste Energiemarktbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. So würden die Preise fossiler Energieträger auch weiterhin langfristig steigen. Die Energieexperten rechnen insbesondere mit einem kurzfristigen Anstieg der Gaspreise.


Quelle: bsw.de

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