Energiepolitik

Der Einfluss der Politik auf die Entscheidung darüber, welcher Energieträger beim Hausbau eingesetzt werden soll.

Die Politik nimmt u.a. über die Energiegesetze, wie das Erneuerbare Energien-Gesetz, die Energieeinsparverordnung, das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich, das Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden und das Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen erheblichen Einfluss auf die Energieentscheidung, die beim Hausbau  gefällt werden muss. Was die Politik vorgibt, welche Lobbyisten ihren Einfluss geltend machen und was Umwelt- und Naturschutzverbände zur Energiepolitik zu sagen haben, wird hier erörtert. Hier werden Positionen und Gegenpositionen ausführlich beschrieben, damit sich jeder sein eigenes Bild über die Energiepolitik in Deutschland machen kann.

Vorschläge, wie man die EEG-Umlage drastisch senken kann

EEG Umlage senkenEnergie / Energiepolitik:  Ein wichtiger Bestandteil des Strompreises wird im Jahr 2018 geringer ausfallen. Die EEG-Umlage zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien sinkt leicht um 1,3 Prozent auf 6,79 Cent pro Kilowattstunde. Das haben am 16. Oktober 2017 die Übertragungsnetzbetreiber bekannt gegeben. Gründe für den Rückgang sind vor allem der gestiegene Börsenstrompreis sowie der höhere EEG-Kontostand.

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Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gefordert

erneuerbare Energien GesetzEnergie / Energiepolitik:  Laut Medienberichten soll die EEG-Umlage für das kommende Jahr rund 6,8 Cent pro Kilowattstunde betragen. Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert erneut die schnellstmögliche Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. "Der Rückgang der Umlage um rund 0,1 Cent pro Kilowattstunde ist keine Trendwende, sondern eine bloße Schwankung bei der Bedarfsschätzung für die Liquiditätsreserven. Das ist lediglich eine Atempause. Bereits 2019 wird mit einem Anstieg der Umlage auf etwa 7,5 Cent pro Kilowattstunde gerechnet", betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

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Umweltverbände fordern Rückenwind für die Energiewende

Energiewende konsequentEnergie / Energiepolitik:  Deutschlands größte Umweltverbände, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU), forderten gemeinsam mehr Rückenwind für die Energiewende nach der Bundestagswahl. Die bisherige Deckelung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien muss aufgehoben werden. Nur mit entschiedenem Handeln für einen naturverträglichen Ausbau auf 100 Prozent erneuerbare Energien und einem zügigen Kohleausstieg kann der drohenden Klimakatastrophe wirksam begegnet werden.

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Die Deutschen empfinden, dass die Kosten der Energiewende unfair verteilt sind

Kosten der EnergiewendeEnergie / Energiepolitik:  82 Prozent der Deutschen ist es wichtig, den Klimaschutz durch CO2-Einsparungen zu verbessern. Gleichzeitig sind gut 60 Prozent der Bundesbürger davon überzeugt, dass sich Deutschland mit dem Einsatz von Kohlekraftwerken selbst einen Strich durch den Umweltschutz macht und wollen aus der klimaschädlichen Kohle aussteigen. Das sind Ergebnisse des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2017, für den 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

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Die Energiewende ist nur dann nachhaltig, wenn sie im Einklang mit der Natur gelingt

EnergieversorgungssystemEnergie / Energiepolitik:  Eine Energieversorgung komplett aus Erneuerbaren ist möglich und mit der Natur vereinbar. Bundesumweltministerin Hendricks hat fünf Leitlinien vorgestellt, damit dies gelingt. Entscheidend ist, sparsamer mit Energie umzugehen "auch wenn sie in Zukunft 100 Prozent erneuerbar ist", betonteEine Energieversorgung komplett aus Erneuerbaren ist möglich und mit der Natur vereinbar. Bundesumweltministerin Hendricks hat fünf Leitlinien vorgestellt, damit dies gelingt. Entscheidend ist, sparsamer mit Energie umzugehen "auch wenn sie in Zukunft 100 Prozent erneuerbar ist", betontedie Ministerin.

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Trump steigt aus dem Pariser Klimaabkommen aus

Pariser KlimaabkommenEnergie / Energiepolitik:  Bundeskanzlerin Merkel bedauert die Entscheidung der USA, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Das Abkommen sei ein Eckpfeiler in der Zusammenarbeit aller Länder unserer Welt, sagte sie am Freitag in Berlin.

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Strom fließt in Deutschland trotz Atomausstieg sehr stabil

Angebliche VersorgungslückenEnergie / Energiepolitik:  Trotz Atomausstiegs sind die Lichter in Deutschland nicht ausgegangen. Nach einer Erhebung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, die unserer Redaktion vorliegt, kam es 2014 hierzulande im Durchschnitt nur zu 13,5 Minuten Stromausfall je Endkunden. Das ist zusammen mit Luxemburg (14) und der Schweiz (13) der beste Wert in Europa.

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