Samstag, 04. Februar 2012

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Bauweise

Bauweise

Welche Bauweise ist für mich am besten geeignet?

Wer heute sein Eigenheim bauen will, wird verunsichert vor der Vielzahl der angebotenen Bauweisen. Welche Auswirkungen die verschiedenen Baustoffe, wie Porenbeton, Holz oder Lehm auf die Wohnqualität und auch die finanziellen Mittel haben, kann der Laie in der Planungsphase nur selten beurteilen. Vielen Bauherren ist nicht klar, wie sich die Bauweise auf das Raumklima, die Gesundheit oder den Wärme- und Feuchteschutz auswirkt. Durch die Wahl der richtigen Bauweise werden die Weichen für die zukünftigen Kosten des Hauses gestellt. Alle Bauweisen haben Vor- und Nachteile. Überlegen Sie also gut, ob Sie ein Fertighaus, eine Architektenhaus, ein Holzhaus oder gar ein Lehmhaus errichten wollen.



Holz_Fertighaus_verringert den CO2_Ausstoss Hausbau / Fertighaus:  Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Technischen Universität München emittiert ein modernes Kfz rund 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr – bei einem angenommenen CO2-Ausstoß von 120 Gramm pro Kilometer und einer Jahreslaufleistung von durchschnittlich 11.400 Kilometern. Was kaum jemand ahnt: In einem modernen Einfamilien-Holzhaus wird soviel CO2 gespeichert, wie durch 40 Jahre Auto fahren mit eben diesem Automobil in die Umwelt geblasen wird. „Darum nimmt Holz auch einen besonderen Stellenwert im Bereich ökologischer Werkstoffe ein. Es ist ein aktiver Klimaschützer“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), Dirk-Uwe Klaas.
Kfw_Bank Ökologisches bauen / Klimaschutz:  Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2009 Energieeffizienz und Klimaschutz im Wohnungsbau mit rund neun Mrd. EUR gefördert und dadurch Investitionen für rund 617.000 Wohnungen in Höhe von insgesamt 18,4 Mrd. EUR angestoßen. Die von der KfW geförderten energieeffizienten Neubauten und energetischen Sanierungen führten 2009 zu einer Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes um 1,2 Mio. Tonnen. Das sind rund 40 % mehr als im Vorjahr (837.000 Tonnen). Ein weiterer Fördereffekt ist die Sicherung von fast 300.000 Arbeitsplätzen für mindestens ein Jahr.
Klimaschutz beginnt im Wohnzimmer Ökologisches bauen / Klimaschutz:  Jeder kann im Handumdrehen einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich noch seine Haushaltskasse aufbessern. So erzeugt etwa eine Energiesparlampe mit einem Bruchteil des Stroms die gleiche Helligkeit wie eine herkömmliche Glühlampe. Während die energieeffizientere Variante bis zu 50 Prozent der Energie in Licht umwandelt, sind es bei der Glühbirne nur fünf bis zehn Prozent. Den Rest gibt sie ungenutzt als Wärme ab. Eine positive Folge des geringeren Stromverbrauchs ist ein reduzierter Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids.
CO2 Senkung um 50 Prozent Ökologisches bauen / Klimaschutz:  Die Herstellung von Zement ist weltweit für fünf bis sieben Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich. Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun das neuartige Bindemittel Celitement® entwickelt. Gegenüber herkömmlichem Zement können die CO2-Emissionen bei seiner Herstellung um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Mit dem Verbundprojekt "Celitement - Entwicklung eines nachhaltigen Zements" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Weiterentwicklung dieses Baustoffes mit 3,4 Millionen Euro.
Barrierefreies Eigenheim erspart das Altersheim Hausbau / Barrierefrei:  Laut einer bundesweiten Umfrage des Verbandes Wohneigentum, des Bauherren-Schutzbundes und des Instituts für Bauforschung Hannover wollen mehr als drei Viertel der in den eigenen vier Wänden lebenden Hausbesitzer auch im Alter in ihrem Wohneigentum bleiben. Aber: Oft werden schmale Türen und eine ungünstige Raumaufteilung zum Beispiel in Bad, Küche oder Schlafzimmer zum unüberwindbaren Problem. Teure Umbauten sind die Folge. Doch das muss nicht sein: Moderne Holz-Fertighäuser sind dank ihrer Bauweise flexibel und lassen sich mit relativ wenig Aufwand den sich ändernden Lebensverhältnissen anpassen.
Barrierefrei im AlterHausbau / Barrierefrei:  Barrierefreie Wohnungen werden künftig stärker nachgefragt, da sich die Bevölkerungsstruktur ändert: Es wird weniger Kinder geben und mehr Senioren. Die Deutschen werden immer älter. Aus diesem Grund steigt die Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen. „Bei einer Haussanierung lohnt es sich deshalb, neben der Reduzierung des Energieverbrauchs gleichzeitig auch barrierereduzierende Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg. „Das reduziert die Kosten für das altersgerechte Umbauen, erhöht den Wohnkomfort und steigert die Attraktivität beim Verkauf.“
Golf_von_Mexiko Ökologisches bauen / Klimaschutz:  Experten vermuten, dass bei einem von der Obama-Administration und anderen Regierungen geplanten Verbot der Offshorebohrungen die Ölpreise sprunghaft ansteigen werden. Daher fordern Experten die Bundesregierung auf, statt der geplanten Kürzungen bei der Förderung regenerativer Energien eine Aufstockung der Finanzmittel vorzunehmen um sowohl volkswirtschaftlich als auch hinsichtlich des Klimaschutzes rechtzeitig und sinnvoll zu reagieren. Zu den Plänen der Bundesregierung, die Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm um 50 Prozent zu kürzen, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena):
Heimisches_Dauerholz Bauweise / Ökologisches bauen:  Holz ist natürlich nachwachsend, einfach zu gewinnen und zu bearbeiten - mit diesen Eigenschaften begleitet es uns seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Im Innenbereich genutzt, ist auch heimisches Holz sehr dauerhaft - für die Anwendung im Außenbereich, bei Wind und Wetter, musste bislang oft auf Tropenhölzer ausgewichen werden. Die ökologische Verträglichkeit des eingesetzten Holzes spielt aber bei vielen Verbrauchern eine immer größere Rolle.
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