Donnerstag, 17. Mai 2012

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Baustoffe Dämmstoffe Natürliche Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind die Dämmstoffe der Zukunft
Baustoffe DämmstoffeHausbau Baustoffe / Dämmstoffe:  Dämmstoffe sind aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Vorschriften der Energieeinsparverordnung die wichtigsten Baustoffe für die Erreichung der Energie- Einspar-Ziele beim Hausbau. Da auch das ökologische Gewissen bei den meisten modernen Bauherren erwacht ist, die Klimakatastrophe wie ein Damoklesschwert über den Köpfen schwebt und nachwachsende Rohstoffe günstig zu erwerben sind, ist die Dämmung beim Hausbau mit natürlichen Dämmstoffen mittlerweile fast die Regel geworden. Holzfasern, Schilfmatten und Korkplatten heißen die Dämmstoffe, die durch nachhaltigen Anbau der Rohstoffe keine ökologischen Probleme verursachen.




Dämmstoffe verhindern Energieverluste

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger möchte laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag der BHW-Bausparkasse in diesem Jahr ihre Häuser und Wohnungen auf Vordermann bringen. Priorität genießt dabei die Wärmedämmung, denn aus ökonomischer und ökologischer Sicht kann es sich heute niemand mehr leisten, buchstäblich zur Wand, zum Fenster oder zum Dach hinaus zu heizen.

Der Hausbau verlangt Dämmstoffe aus nachhaltiger Bewirtschaftung

Als Dämmstoffe zunehmend beliebter werden Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, die mit guter bautechnischer Qualität und einem angenehmen Wohnklima punkten (mehr Informationen: www.natur-baustoffe.info). Ihre Produktion ist in der Regel weniger energieaufwändig als die fossiler und mineralischer Produkte aus Glas- oder Steinwolle oder Polystyrol, die außerdem auch nur bedingt recyclebar sind.

Wärmedämmverbundsysteme aus massivem Mauerwerk mit Holzfaser- bzw. Korkplatten oder Schilfmatten dämmen Fassaden optimal

Bei der Außendämmung der Gebäudehülle können Bauherren massives Mauerwerk mit Wärmedämmverbundsystemen aus Holzfaser- bzw. Korkplatten oder Schilfmatten dämmen. Diese Variante bietet einen ebenso guten winterlichen wie sommerlichen Wärmeschutz und beugt unerwünschtem Algenwachstum vor, da die Oberflächen weniger stark auskühlen. Oder aber man setzt eine Holzkonstruktion vor die Fassade und füllt diese mit losen Dämmstoffen wie Flachs, Hanf oder Zellulose auf. Für einen Neubau in Holzbauweise sind grundsätzlich alle Naturdämmstoffe geeignet und stellen eine passende Ergänzung zum Konstruktionswerkstoff Holz dar.
Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sorgen für ein prima Klima unterm Dach
Ideal sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen beim Ausbau von Dachgeschossen, da sie das Eindringen sommerliche Hitze besonders lange verhindern. Als Aufdachdämmung bieten sich feste Holzfaserdämmplatten an, zwischen den Sparren eignen sich Matten- und Einblasdämmstoffe. Während Mattendämmstoffe z. B. aus Hanf oder Flachs sehr selbstbaufreundlich sind, werden lose Dämmstoffe wie Zellulose-, Hanf- oder Holzfasern von Fachbetrieben in die Konstruktion eingeblasen, wobei eine besonders hohen Fugendichtheit erreicht wird.
Spezialfall für natürliche Dämmstoffe, die Innendämmung
Sogar Fachwerk-Fassaden oder denkmalgeschützte Gebäude müssen auf einen adäquaten Wärmeschutz nicht verzichten, der innen an die Außenwand angebracht wird. Aus bauphysikalischer Sicht gilt es dabei jedoch, größte Sorgfalt walten zu lassen, da sonst die Gefahr der Tauwasserbildung besteht. Durch ihre hohe Feuchtigkeitstoleranz und die Möglichkeit einer diffusionsoffenen Bauweise sind Naturdämmstoffe hier in der Regel von Vorteil. Welcher Naturdämmstoff im konkreten Fall am besten geeignet ist, sollte durch einen Fachmann entschieden werden.

Quelle: DJD / nachwachsende-rohstoffe.de

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