Mittwoch, 16. Mai 2012

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Baustoffe Dämmstoffe Holzfaserdämmstoffe leisten mindestens 50 Jahre gute Dienste
HeizkostenvergleichBaustoffe / Dämmstoffe:  Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas kann in nennenswertem Umfang sparen, wer sein Haus mit Holzfaserdämmstoffen saniert. Dadurch minimieren sich zugleich die Kosten, die während der Heizperiode für behagliche Raumwärme aufzuwenden sind. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe empfiehlt Immobilieneigentümern, das derzeit besonders günstige Darlehenszinsniveau zu nutzen und mit der energetischen Sanierung ungedämmter Altbauten kurzfristig zu beginnen.






Auch die Umwelt profitiert, wenn Holzfaserdämmstoffe am Bau verstärkt zum Einsatz kommen. Denn der Rohstoff Holz speichert über seine gesamte Nutzungsdauer große Mengen CO2, die er schon als Baum im Wald aufnimmt und dauerhaft bindet.

Die voraussichtliche Funktionsdauer von Holzfaserdämmstoffen ist beachtlich: Einer wissenschaftlichen Studie des renommierten Wilhelm-Klauditz-Instituts für Holzforschung in Braunschweig zufolge leisten Holzfaserdämmplatten in Wärmedämmverbundsystemen mindestens 50 Jahre gute Dienste. Nach Ausgebrauch lässt sich der ökologische Dämmstoff thermisch verwerten, wobei lediglich die gleiche Menge Kohlendioxid freigesetzt wird, die das Holzprodukt der Atmosphäre zuvor entzogen hatte.

3 von 4 Wohnungen sind energetisch verbesserungsbedürftig

Die meisten älteren Bestandsgebäude haben eine gründliche Modernisierung nötig: Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gelten zurzeit etwa 30 Millionen von insgesamt 40 Mio. Wohnungen als "energetisch verbesserungsbedürftig", wenn man die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 zugrunde legt. Danach darf ein sanierter Altbau maximal 140 Prozent des Energiebedarfs eines vergleichbaren Neubaus aufweisen. Im Neubau gilt ein Heizenergiebedarf von umgerechnet 3 bis maximal 7 Litern Öl bzw. Kubikmetern Gas pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr als akzeptabel. Ungedämmte Altbauten hingegen "verkonsumieren" leicht das Vierfache! Wer einen solchen "Schluckspecht" sein Eigen nennt, sollte am besten noch vor dem nächsten Winter Gegenmaßnahmen einleiten.

Holzfaserdämmstoffe bewährt

Dämmstoffe aus natürlichen Holzfasern haben sich als ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Baumaterialien bewährt. Transmissionswärmeverluste - so nennen Fachleute unerwünschte Einbußen von Raumwärme, die zumeist eine Folge unzureichend gedämmter Dachflächen, Geschossdecken, Außenwände oder Bodenplatten sind - werden bei fachgerechter Montage auf ein Minimum reduziert. Die Wärme bleibt länger im Raum, so dass seltener, kürzer und weniger intensiv nachgeheizt werden muss, um das gewünschte Temperaturniveau aufrechtzuerhalten. Dadurch wird weniger Brennstoff verbraucht, was unterm Strich die Ausgaben fürs Heizen deutlich mindert.

Handwerksprofis beauftragen

Um sich den Erfolg der energetischen Sanierung zu sichern, sollten Bau- und Modernisierungswillige ihr jeweiliges Dämmvorhaben ausschließlich qualifizierten Fachbetrieben anvertrauen. Hersteller und Anbieter im Verband Holzfaser Dämmstoffe legen größten Wert auf eine regelmäßige praxisnahe Schulung ihrer Verarbeiterbetriebe. Sie helfen Architekten, Bauherren und modernisierungswilligen Hauseigentümern gern, den passenden Handwerkspartner zu finden.

Ausführliche Informationen über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holzfaserdämmstoffen im und am Haus sowie die Adressen aller VHD-Mitgliedsfirmen finden sich im Internet beim Verband Holzfaser Dämmstoffe. Dort stehen im Downloadbereich zwei anschaulich verfasste und bebilderte Broschüren bereit, die Wissenswertes über Holzfaserdämmstoffe und Wärmedämmverbundsysteme auf Holzfaserbasis bieten.

Quelle: Verband Holzfaser Dämmstoffe

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